Fonds
  • Habe heute ein Depot bei meiner Bank eröffnet, da ich Geld in Form von Fonds anlegen möchte. Kann jmd. ein paar Links, Buchempfehlungen usw. posten, was alles bei Fondsgeschäften zu beachten ist und evtl. welche Fonds zu empfehlen sind (ich bin eher risikoscheu, Anlagezeitraum weiß ich noch nicht und möchte zunächst ca. 2000 € anlegen).


  • Hey Fondsinteressierter,

    ich arbeite nebenbei bei einer großen Fondsgesellschaft, die letztes Jahr das größte
    Nettomittelaufkommen zu verzeichnen hatte. In Rentenfonds sind wir einsame Spitze und in Sachen Aktienfonds haben wir auch einiges zu bieten. Beachte ob du eine Einmalanlage oder monatliche Raten sparen möchtest. Letzteres ist zu empfehlen, denn ich denke du denkst an Alterssicherung etc. Informiere dich bei dit I Allianz Global Investors, DWS (Deutsche Bank). Vergiss Deka.....Ich persönlich empfehle dit, da diese momentan die besten Ergebnisse in Performance etc. aufstellen.

    Gruß

    Barnes
  • Auf eine ganz bestimmte Fondsgesellschaft würde ich mich nicht konzentrieren. Schau dir einfach die börsennotierten der großen an, ob DWS, MLIIF, Fid...

    Die besten Renditen haben momentan die Russian und LatAm Stock funds.
  • ... auf Leute von Tecis, AVD, etc rein!

    Die ziehen dir das Geld aus der Tasche indem sie dir hohe Renditen versprechen!

    Die Frage ist, was du willst.
    Willst du

    1. Für die Zukunft vorsorgen?
    dann rate ich dir zu längerfristigen Rentenfonds

    2. Spekulieren?

    dann handel mit Optionsscheinen oder kauf Schweinehälften in Amerika auf der Warenterimbörse. Da aknnst du zu einem betsimmten Zeitpunkt ne Menge Döner an der Uni verkaufen! als Konkurrenz zur UNI-Mensa ne super Idee! Spass bei Seite

    Du musst wissen was du willst und dann suchst du dir am besten ne Bank oder noch besser deine Hausbank. Die kennen dich und du kennst sie.
    Dann lass dich beraten und über die Risiken aufklären.
    Oder du gehst doch zu einem arbeitslosen Koch, der beschlossen hat im Auftrag eines Finanzdienstleisters Kunden über das Ohr zu hauen (weil er hohe Provisionen bekommt), weil der dich garantiert nicht über dein Risiko aufklärt. Den kannst du dann bei Verlusten schön auf Schadensersatz verklagen!
    Folgendes unter folgenden Link: http://finanzen.focus.msn.de/D/DA/DA35/da35.htm
    Wann die Banken für Verluste aufkommen

    Beraterhaftung Als der Bundesgerichtshof (Az. III ZR 158/97) 1998 eine Lebensversicherungsgesellschaft zu Schadenersatz in sechsstelliger Höhe verurteilte, war die Finanzdienstleister-Branche entsetzt: So ungewöhnlich war es schließlich nicht, dass der Berater einer Anlagevermittlungsgesellschaft einer Kundin ein unsinniges Finanzierungsmodell angedreht hatte.

    Der Fall

    Die Anlegerin nahm gegen Sicherheitsleistung einen hohen Kredit auf. Die Summe wurde auf einem Beitragsdepot deponiert, aus dem die jährliche Police für eine Kapitallebensversicherung gezahlt wurde.

    Der Haken

    Während das Beitragsdepot mit sechs Prozent verzinst wurde, betrugen die Kreditzinsen aber 6,5 Prozent - und für die Sicherheitsleistung sogar 10,5 Prozent! Zu allem Überfluss reichte der Bank plötzlich die Sicherheit nicht, und sie forderte Nachschuss. Den konnte die Kundin nicht mehr zahlen.

    Die Folgen

    Die Bank kassierte die Sicherheitsleistung ein und obendrein die abgetretene Versicherungspolice, deren Rückkaufswert weit unter der bereits eingezahlten Beitragssumme lag. Was blieb, waren die Schulden bei der Hausbank für die Sicherheitsleistung.

    Das Urteil

    Für den Schaden muss die Versicherungsgesellschaft eintreten, denn bei einer ordnungsgemäßen Beratung hätte die Anlegerin diesen Vertrag mit Sicherheit nicht abgeschlossen.


    Diese kundenfreundliche Rechtsprechung ist zum Glück kein Einzelfall mehr, wenn Geschädigte auch häufig einen langen Atem brauchen. Im Beispiel war die Klägerin in zwei Instanzen unterlegen, ehe sie beim Bundesgerichtshof Recht bekam.

    Seit 1994 ist das Klima für die Banken rauer geworden. Damals verdonnerte sie der Bundesgerichtshof im so genannten „Bond-Urteil“ zu Schadensersatz. Die BHF-Bank (und andere Finanzinstitute) hatten Anleihen der australischen Bond-Gruppe verkauft, aber weder die Bonität der Scheine geprüft noch die Kunden über die immer negativeren Urteile der Rating-Agenturen informiert. „Beratungsfehler“, konstatierten die Bundesrichter und fügten hinzu, auch bei Auslandsanleihen müsse die Beratung richtig, sorgfältig, für den Kunden verständlich und vollständig sein.

    Zahlreiche weitere Urteile folgten dieser anlegerfreundlichen Tendenz in der Rechtsprechung, und seit dem 1. Januar 1995 ist die Beratungspflicht der Banken auch gesetzlich festgeschrieben. Seitdem sind die Geldhäuser vorsichtig geworden, verkaufen längst nicht jedem Optionsscheine, der sie erwerben möchte, sondern durchleuchten ihre Kunden darauf, ob sie mögliche Verluste wirtschaftlich verkraften können, ob sie dazu bereit sind und ob sie überhaupt wissen, worauf sie sich einlassen. Viele „ob's“. Wehe, sie irren sich bei ihrer Einschätzung und schludern bei Beratung oder Risikoaufklärung: Im Schadensfall hat dann der Kunde im Gerichtspoker gute Karten.

    Ansonsten rate ich dir noch: Investier bloß nicht in eine Sache. Kombiniere lieber etwas spekulatives mit etwas risikoarmen, damit du evtl Verluste auffangen kannst!!!!

    Gruß

    ein Banker
  • Sich als FFM BWLler von Azubis seiner Sparkasse aufklären zu lassen ist nicht nur Erniedrigung pur, sondern auch völlig unangebracht.
    Die Leute dort lernen Sätze aus dem DEKA Prospekt auswendig und wissen oft nichtmal was solche mysteriösen Begriffe wie 'Volatilität' genau bedeuten - geschweige denn wie man überhaupt etwas berechnet.
  • @dr-k: 8)
    ich wäre an deiner stelle mal ganz vorsichtig, sich hier überheblich über azubis der sparkasse zu äußern.
    diese haben nämlich - im gegensatz zu den meisten bwl-studenten, egal von welcher universität - von der praxis eine ahnung und wissen, wie es in einem unternehmen zugeht und kennen die tatsächliche arbeit in einer filiale. nicht bloß die theorie.
    man kann sich sicher sein, dass man auch als bwl-diplom-kaufmann später in einem vorstellungsgespräch nicht gut fährt, sich überheblich zu äußern, nur weil man "studiert" hat.
    und by the way: in der praxis wird es eh selten vorkommen, dass man volatilität mit dem ganzen stasi-kram erklären muss, vor allen dingen keinem normalen kleinanleger gegenüber...
  • Ich kenne selbst Azubis von der Sparkasse und weiss, welch rigorose praktische Erfahrung sie haben - da brauche ich keine Aufklärung. Trotzdem danke.

    Wenn statistische Methoden zum Einsatz kommen würden, wäre ich auch sehr verwundert. Wenn irgendwelchen Omas etwas anderes angedreht wird, als das, was die die höhere Provision bringt, auch. Noch mehr, wenn die Leute verstehen würden, was sie da aus den Prospekten ablesen.

    Übrigens waren meine Äußerungen nicht gegen Sparkassenazubis im Speziellen, sondern gegen den Retail Bereich im Allgemeinen gerichtet - es ist nunmal einfach nur lustig. Es läuft nämlich selten (sehr wohl gibt es Ausnahmen, aber hier wohl in der Tat nicht bei den Sparkassen :D) anders, als beschrieben.
  • Ich kann Pete nur zustimmen!

    BWL-Studenten meinen immer sie wären allwissend!
    Leute,eure Arroganz kotzt mich an!
    Ich habe eine Ausbildung bei der Volksbank gemacht und kann sagen, dass es nicht erniedrigend sondern förderlich für mein Studium war!

    Nur weil ihr BWl studiert und ab und zu die Financial Times aus der Bib lest wisst ihr nichts über Praxisverkauf und Anlage in Wertpapiere!
    Wenn du die Möglichkeit im Bekanntenkreis hast von Bankazubis etwas über Wertpapiere zu erfahren nutze dies.

    Sie doch nicht so naiv und glaube, du könntest dich allein dadurch schlagen!

    Zudem ist die Banklehre die härteste Kaufmannslehre, die man absolvieren kann! Deswegen sind auch so viele Abiturienten, die Banker werden. Und die haben meist genauso viel am Kasten wie jeder gute Student!

    Gruß
  • Servus

    Ich würd mich da nicht an irgendwelche Bankmenschen oder ähnliches wenden. Die drehn dir eh nur die Fonds an, wo sie die meiste Provision bekommen.

    Kauf dir mal die Wirtschaftswoche. Da ist immer ein Fondsranking drin. Da ist eigentlich alles was du brauchst, solange du dein Geld über die Fonds vernünftig streust.

    Der M&G Global Basics hat z.B. in den letzten 3 Jahren 35% im Schnitt gemacht. Auch die anderen M&G Fonds scheinen was zu taugen. Der First State Global Opportunities hat auch 35% im Schnitt in den letzten 3 Jahren gemacht, seit einem Jahr über 60%). Aber momentan entwickelt sich auch jeder halbwegs vernünftige Fond positiv.
  • Ich weiss aber nicht, ob du mit 2000 Euronen da schon reinkommst.

    Übrigens, wenn die Hausse vorbei ist, AUSSTEIGEN, sonst schmilzen deine Gewinne dahin. Das kann aber noch dauern, es sei den wir kriegen die Vogelgrippe oder Krieg im dem Iran.
    Dann schnell raus.

    Falls wir Amerika im Iran einmarschiert, kann man aber in die Hände klatschen. Dann muss man kaufen, wenn die Kurse im Keller sind, denn schon der alte Rothschild wusste: "Kaufen, wenn die Kanonen knallen". Damit hat man in der Vergangenheit immer richtig gelegen.
  • Zu dr-K:

    Ich weiss nicht worauf du dein Wissensfundus stützt, sicherlich lebst du in einer Modellwelt. Das erklärt auch dein Urteilsvermögen über Bank azubis. Ich kann den andern nur zustimmen das eine Bankausbildung im Vorfeld des Studiums einiges gebracht hat. Der Theorie nach dr-K (für was steht das? Deutsches Rotes Kreuz, die hättest du nötig) denkst du wahrscheinlich auch an deine zukünftigen hochbezahlten Jobs. Nur beachte spätestens hier hört deine BWL-Methodik auf und du darfst 80% deiner Festplatte löschen.....oder du dümpelst in der BIB vor dich rum, da die Realität
    nicht die passende Nutzenfunktion für dich hat!

    Also check mal deine Indifferenzkurven, den ich glaub da läuft einiges nicht optimal bei dir!
  • @DON Disco

    Na da hat aber einer die Welt verstanden!
    Natürlich gibt es unter den Bankern schwarze Schafe, wie du aber sicherlich weißt bekommt man von der Union Investment (bei der DEKA wird das nicht anders sein) als Banker keine Provision für den Abschluß eines Fonds. Die bekommt die Bank.
    Da hat der Banker gar nichts von, ausser einen Kunden, der mürrisch geht nach der ersten Pleite und nie wieder kommt!
    Das mein Freund, ist aber lediglich Methodik einiger Gesellen mit Hartz 4 Empfangsschein, die sich Vermögensberater einer großen Vermögensberatung schimpfen!

    Banker, zumindest die Guten, legen es darauf an ihre Kunden wiederzusehen.

    Nur mit einer Wirtschaftswoche bewaffnet in Akttienfonds einzusteigen halte ich für grob fahrlässig. Naja, wenn man aus 2000 € Null machen will, sicherlich ein ratsamer Vorschlag! Würde dann vielleicht noch die Börse, Stoxx und diverse andere teure Fachblätter dazunehmen, damit du wenigstens die 2000€ nicht komplett für Schwachsinn ausgegeben hast.

    Nochmal, ich rate dir:

    GEH ZU DEINER BANK!!! LASS DICH BERATEN!!! FRAG WELCHE FONDS AM BESTEN ZU DEINER SITUATION PASSEN!!! ACHTE AUF VERSTECKTE PREISE (AUSGABEAUFSCHLAG ETC.)
    Aktien sind halt nichts für anfänger und Millionen verdienst du nicht mehr in einem Tag durch den richtigen Fonds. Das ist ne langfristige Geschichte für mind. 5-10 Jahre!!!

    Ansonsten in der kurzen Frist lohnen sich nur Optionsscheine, aber da kannst du drin Geld auch direkt mir schenken. Hat das gleiche Ergebnis: Du bist dein Geld los (als Anfänger)

    Ansonsten gibt es noch als tolle Alternative Schenkekreise. Die sind nicht dubios, die wollen nur dein Geld!!

    So wie einige hier beraten stehen einem die Haare zu Berge!!

    Typisch BWLer am Anfang ihrer Karriere. Ihr werdet bestimmt mal ganz große Investmentbanker!! Müsst nur eure Hausaufgaben weiter erfüllen und fleißig die Wirtschaftswoche lesen!! :D
  • @ Banker

    Hola, was ist denn mit dir los? Schlecht geschlafen?
  • Warum seit ihr denn direkt eingeschnappt?

    Retail Azubis als "Banker" zu bezeichnen und ihnen irgendein Börsenwissen zu unterstellen ist einfach nur amüsant. ;) Den Lacher dürft ihr niemandem übel nehmen. :D

    Ebenso besteht kein Grund auf irgendwelche Überheblichkeit von BWL Studenten zu verweisen und irgendwelche Tipps schlechtzumachen. Die Azubis werden nicht die Hälfte der Information geben können, die man als halbwegs interessierter Kunde auf der CC Seite findet.

    Ich denke auch nicht, dass die meisten Studenten neben dem Studium ohne relevante berufliche Erfahrung bleiben - aber vielleicht könnt ihr uns ja auch erklären, wie man Investment Banker bei der Sparkasse wird. :D :D
  • Nein, habe gut geschlafen!
    Aber Danke der Nachfrage!!

    Mich nervt nur diese Überheblichkeit, mit der einige in diesem Forum meinen durch Bücher und en paar einschlägige Hefte schlau zu werden.

    @dr-k
    Du schreibst einen Stuss, da muss ich echt mal anfangen zu lachen!
    Ich glaube wir sollten mal ein Contest zwischen dir und einem Azubi abhalten, da merkst du, wie sehr man sich in der ausbildung mit Fonds beschäftigen muss! Allein schon aus Berufsschul-Gründen. Informier dich erstmal über eine Ausbildung, bevor du über andere Urteile fällst.
    Zitat:
    Die Azubis werden nicht die Hälfte der Information geben können, die man als halbwegs interessierter Kunde auf der CC Seite findet.
    Und durch 4 Wochen Praktikas lernst du gar nichts für deine später Berufspraxis.
    Du kennst dann vielleicht die namen einzelner Fonds, aber dann bleibt die Puste meist schon aus!

    Ich habe auch nicht gesagt, man solle sich von einem Azubi beraten lassen, lediglich Auskünfte, auf was man aufpassen sollte! Zudem hütet sich jede Bank davor Kunden durch azubis über Fonds zu beraten! Das ist viel zu gefährlich, schon aus haftungsgründen. Du brauchst nämlich da mind. einen Vermögensberaterschein nach deiner Ausbildung, den du nur über eine Fortbildung erhälst. Ansonsten lassen die dich garantiert nicht ran!

    Aber wie ich schon geschrieben habe, ich will dir die Illusion nicht nehmen!

    :wink:

– Anzeige –

bwlkurse.de

Willkommen!

Scheinbar bist du neu hier. Wenn du mitmachen willst, wähle eine der folgenden Optionen: