Stundenplanorganisation + Erstifragen
  • Hey, ich werde zum WS 19/20 anfangen, Wirtschaftswissenschaften zu studieren und komme mit dem Vorlesungsverzeichnis bzw. den Veranstaltungen noch nicht ganz klar.

    1) Ich konnte lesen, dass man bei OMAT 6 SWS hat. Diese bestehen dann wahrscheinlich aus 2 Vorlesungen, die Do und Fr sind und zusätzlich eines Tutoriums? Jedoch gibts es beim OMAT Tutorium fast täglich Termine und ich frage mich, ob alle gleich sind was den Inhalt angeht, oder ob man dort auch mehrere belegen muss, da es ja Do/Fr die OMAT Vorlesungen gibt.

    2) Was hat es mit der Zusatzübung in OSTA auf sich? Ist diese empfehlenswert oder reicht die normale Übung aus? Bzw. heißt Zusatz in diesem Zusammenhang, dass diese Übung eine Wiederholung der ersten OSTA Übung ist oder sozusagen, eine "Übung+"?

    3) Generell stellt sich mir die Frage, was es mit den SWS auf sich hat. Bei OSTA sind 8 SWS vorausgesetzt. Diese gliedern sich wohl auf 3 Vorlesungen Mi/Do/Fr und zusätzlich einem Tutorium oder wie kann man dies verstehen? Ich habe etwas Angst, dass ich am Ende Veranstaltungen verpasse, die eigentlich immens wichtig für die Prüfung gewesen wären. Zu meiner Person: Ich möchte auf jeden Fall alle Vorlesungen/Tutorien/Übungen besuchen.

    4) Denkt ihr es ist von Vorteil, dass man vorher 3 Jahre Wirtschaftslehre und Rechnungswesen am Beruflichen Gymnasium hatte oder hilft dies nur für kurze Zeit weiter?


  • Warte doch erstmal auf die E-Woche ! Da kriegt man mMn alles erklärt.
  • Wenn du es richtig machen willst:
    Je Veranstaltung besuchst du eine Übung und ein Tutorium pro Woche. Es wird überall das gleiche gemacht. Zu den Vorlesungsterminen gehst du idealerweise immer (OMAT zweimal und OSTA dreimal pro Woche).
    Bei der OSTA-Zusatzübung gehts um Programmieren. Musst du selbst austesten. Bisher war diese nicht klausurrelevant.
    Die Angabe der SWS gibt nur Aufschluss über den Umfang der Veranstaltungen, tut aber nichts zur Sache.
    Zu 4.): Wirst du selbst merken. Vielleicht hilft das bei OBRW, bei OMAT/OSTA eher nicht.

    Ansonsten solltest du wirklich auf die E-Woche warten. Du kannst nichts verpassen, wenn du auch nur ein bisschen aufmerksam bist.
  • Trink ein Bier, genieße die freie Zeit und bei der E-Woche wird dir alles erklärt.
    Dann kannst du performen :)
  • 1) bzgl. der Tutorien gehst du zu Beginn 2 - 3 Wochen in so 2 - 3 Termine und suchst dir danach deinen Lieblingstutor aus zu dem du dann immer gehst. Der Stoff ist überall gleich, die Erklärqualität oft nicht, deswegen das kleine Casting am Anfang.
    Tutorien zu "unbeliebten Zeiten" wie Montag morgen oder Freitag nachmittag sind oft leerer. Es lohnt sich oft da mal reinzuschauen ohne 90 min Rascheln, Lachen und Flüstern im Hintergrund zu haben. Man kann auch öfter Fragen stellen.

    2) Gabs bei uns damals nicht, glaube ich. Aber generell ist es viel Wert in OSTA gut zu ballern. (Auslandssemester / Deanslist wenn man sowas mag / später in der BA, MA oder PhD)

    3) Diese Teilung in VL / Ü / Tut bzw. VL / Ü wird dir oft begegnen.
    VL : Sogut wie immer relevant, möglichst in jeden angezeigten Termin im QIS gehen.
    Ab und zu wird ein Modul aufgenommen (Video im OLAT dann). Meine Erfahrung aber: Selbst dort sein ist effektiver als zuhause im Bett beim Anschauen einzuschlafen.

    Ü : Desöfteren prüfungsrelevant. Wieder zunächst in alle Termine vom QIS gehen und dort die Infos anhören. Oft wird offen gesagt wie relevant das Zeug dort für die Prüfung ist. Im weiteren Studienverlauf ist die Relevanz sehr profabhängig, aber in der O-Phase jedenfalls immer hohe Relevanz und immer hingehen - meine Empfehlung.

    Tut : Keine Pflicht, aber sehr oft empfehlenswert. Gibt auch Überflieger (so 10%), die ohne Tut leben können. Neuer Stoff kommt hier jedenfalls nicht dazu, eher Tipps und Tricks (wenn der Tutor gut ist). weiteres: siehe 1)

    4) Oft hilft das über OBRW, BACC und z.T. OVWL hinweg. Im späteren Studium (> 3. Sem) verspezialisiert sich das jedoch zunehmens, sodass man nur noch hier und da etwas bekanntes hört, Ist aber nicht schlimm. Bzgl. OMAT und OSTA wirst du wohl trotzdem auf viel neues treffen. Lass dich nicht entmutigen, das ist der bekannte Sieb-Modus der dort gefahren wird. Lieber mal ein Hörsaalgespräch verschieben und ballern. Wenn du durch OMAT/OSTA bist, dann willkommen im Studium. :)
  • tclk99 schrieb:

    Hey, ich werde zum WS 19/20 anfangen, Wirtschaftswissenschaften zu studieren und komme mit dem Vorlesungsverzeichnis bzw. den Veranstaltungen noch nicht ganz klar.



    Das wird sich schnell legen :)

    tclk99 schrieb:

    1) Ich konnte lesen, dass man bei OMAT 6 SWS hat. Diese bestehen dann wahrscheinlich aus 2 Vorlesungen, die Do und Fr sind und zusätzlich eines Tutoriums? Jedoch gibts es beim OMAT Tutorium fast täglich Termine und ich frage mich, ob alle gleich sind was den Inhalt angeht, oder ob man dort auch mehrere belegen muss, da es ja Do/Fr die OMAT Vorlesungen gibt.


    Es gibt jede Woche immer nur ein Tutorium, und eine Übung mit dem selben Stoff.
    D.h., es gibt zwar vielleicht 10 verschiedene Termine, aber inhaltlich ist es in der selben Woche immer gleich.

    tclk99 schrieb:

    2) Was hat es mit der Zusatzübung in OSTA auf sich? Ist diese empfehlenswert oder reicht die normale Übung aus? Bzw. heißt Zusatz in diesem Zusammenhang, dass diese Übung eine Wiederholung der ersten OSTA Übung ist oder sozusagen, eine "Übung+"?


    Bei uns damals war es Stoff, der nicht klausurrelevant war bzw. eher für diejenige, die sich so für Statistik interessierten - da musste man nicht hin

    tclk99 schrieb:

    3) Generell stellt sich mir die Frage, was es mit den SWS auf sich hat. Bei OSTA sind 8 SWS vorausgesetzt. Diese gliedern sich wohl auf 3 Vorlesungen Mi/Do/Fr und zusätzlich einem Tutorium oder wie kann man dies verstehen? Ich habe etwas Angst, dass ich am Ende Veranstaltungen verpasse, die eigentlich immens wichtig für die Prüfung gewesen wären. Zu meiner Person: Ich möchte auf jeden Fall alle Vorlesungen/Tutorien/Übungen besuchen.


    Rechne lieber in Credit Points, nicht SWS. Statistik hat z.B. 15 CP, Mathe 10 CP, BRW 5CP. Die CP geben an, wie hoch der workload ist - d.h., es ist eine Umrechnung, wie viele Stunden in die Vorbereitung fließen sollte (die Umrechnungstabelle findest du irgendwo online

    tclk99 schrieb:

    4) Denkt ihr es ist von Vorteil, dass man vorher 3 Jahre Wirtschaftslehre und Rechnungswesen am Beruflichen Gymnasium hatte oder hilft dies nur für kurze Zeit weiter?


    In den ersten zwei Semestern bestimmt, danach nicht mehr. Aber keine Sorge, danach wird es auch nicht viel schwieriger, ich fand die ersten beiden Semester schwieriger - danach gewöhnt man sich an das Uni-Leben


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