Management (BMGT)
  • Ich würde gerne wissen, wie sich Studierende in vorangegangenen Semestern mit dem Modul getan haben. Das Vorlesungsskript ist wenig hilfreich, wenn ich versuche die Übungs- und Mentoriumsaufgaben zu lösen. Die Übungsfolien sind zwar im Vergleich etwas hilfreicher, aber auch da habe ich Probleme damit, die theoretischen Erklärungen in die Praxis zu übersetzen (d.h. Lösung von Aufgaben). Der Stoff an sich scheint nicht übelst anspruchsvoll zu sein, aber die Didaktik hinter dem Modul scheint mir Probleme zu bereiten.

    Genau erklären kann ich die Problemursachen nicht. Trotzdem ist mir sehr schnell aufgefallen, dass z.B. Mikroökonomie vom Inhalt her ein harter Brocken wird, jedoch scheinen die meisten Konzepte intuitiv Sinn zu ergeben (zumindest in der Art und Weise, wie sie im Modul behandelt werden). Die Vorlesungen und Übungen helfen beim Verständnis und das Vorlesungsskript ist auch recht ausführlich. Auch habe ich hier öfters im Forum gelesen, dass man sich die empfohlene Literatur zu BMGT schenken kann.

    Ob es für die Klausur sinnvoll ist, sich die Lösungsverfahren zu allen Aufgabenarten zu merken, ohne dass man sie wirklich verstehen tut? Ich frage mich, ob der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben, die in der Übung besprochen werden, dem der Klausuraufgaben identisch ist oder zumindest ähnelt. Wie habt ihr es geschafft, dieses Modul hinter euch zu lassen und dabei zu verhindern, dass der ganze Notenspiegel davon beschmutzt wird?


  • Klausur ist deutlich schwerer als Mentorien und Übungen. Sind dort meist alle Funktionen gegeben, muss man sie in der Klausur selber aus dem Text rauslesen. Generell ist das Niveau der Klausuren die letzten Jahre stark angestiegen.
    Zur Vorbereitung würde ich dir empfehlen die altklausuren hoch und runter zu rechnen, besonders die aus den letzten paar Jahren.
  • Ist ein dämliches fach das versucht wird künstlich schwer zu machen. In der Klausur wird nur das Endergebnis gewertet also schau, dass du die Rechnungen fehlerfrei draufhast. War mein schlechtestes Fach in Qualifizierungsphase, obwohl der Stoff verhältnismäßig einfach ist.
  • Wenn du ordentlich lernst, ist es allerdings nicht so schwer wie es hier teilweise gemacht wird. Bei mir war es zb das beste Fach der Q Phase :-D
  • Die Vorlesung kannst du dir komplett schenken.
    Gibt dazu nur am Ende der Klausur 8 MC Fragen à 2 Punkte (von 90 ingesamt). Die Altklausuren decken die MC Fragen ab.

    Rechne zuerst die Mentorien und Übungen hoch und runter, und am Ende alle Altklausuren. Da hilft nur das. Irgendwelche Wege merken wird nicht viel bringen da 1-2 größere Aufgaben Transfer sind, sowas wirst du vorher nicht gesehen haben. Üben, üben, beten, dann klappt das am Ende :)
  • Management ist das hässlichste Fach überhaupt.

    Mathematischer Anspruch liegt knapp über 0. Ableiten samt Produkt- und Quotientenregel, mehr muss man nicht können.
    Die Vorlesung ist unnötig bis zum geht nicht mehr. Groß ankündigen dass ja doch DIESES Semester viel davon abgefragt wird, am Ende sind es wieder paar MC Fragen wie sonst in jeder Altklausur auch.

    Der Übungsleiter ist extrem arrogant, und verzettelt sich in einfachen Ableitungen. Seriously?

    Aber das ist ja nicht mal das Schlimmste. Andere Module sind da ähnlich. Was aber gar nicht geht, ist diese lächerliche Bewertung.
    Da muss man in der Klausur einen Spielbaum in eine 2x4 Matrix übertragen, hat bei den 8 Feldern in genau einem Feld die Pay-Offs vertauscht herum hingeschrieben, und es gibt auf die gesamte Aufgabe 0 Punkte.
    Schreibe nicht hin, wonach du maximierst, und du bekommst 0 Punkte. Hallo?


    Die Transferaufgaben sind ganz nice, sind nette Herausforderungen, wo man wirklich sieht ob man etwas verinnerlicht und verstanden hat, im Gegensatz zu stupidem Wiedergeben von gelernten Lösungsschemata.
    Fairerweise muss man auch sagen dass eine Aufgabe fast 1:1 aus der Übung übernommen wurde.

    Nichtsdestrotrotz gab es in BMGT die schlechteste Note aufgrund der grotesk lächerlichen Bewertung. Keine Ahnung, was sich da die Verantwortlichen Semester für Semester denken.
    Aus so einem leichten Stoff muss man nicht gekünstelt schlechte Noten verteilen, nur damit man den Ruf hat, hart zu sein. Traurig!

    Enumiel schrieb:

    Ob es für die Klausur sinnvoll ist, sich die Lösungsverfahren zu allen Aufgabenarten zu merken, ohne dass man sie wirklich verstehen tut? Ich frage mich, ob der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben, die in der Übung besprochen werden, dem der Klausuraufgaben identisch ist oder zumindest ähnelt.


    Bedingt. Die erste Aufgabe wird zum Nash-Gleichgewicht sein, das sollte kein Problem darstellen. Sieh bloß zu, dass du wirklich keine Zahlendreher hast.
    Die zweite Aufgabe war eine komische Aufgabe wo drei Leute abgestimmt haben, und wie jeder abstimmen muss bzw. in welcher Reihenfolge, damit Person X sein gewünschtes Ergebnis erhält. Nicht schwer, aber sowas hat man vorher weder in der VL, Übung, noch im Mentorium oder Altklausuren gesehen. Strange.
    Eine Aufgabe wird es auch zu Cournot/Bertrand/Stackelberg geben. Bei uns war aber die Reaktionsfunktion schon gegeben (sprich das, was du die ganze Zeit berechnest in den Mentorien und Übungen), und darauf aufbauend gab es eine Transferaufgabe. In der Funktion war ein Wert einfach nur A, und man musste schreiben was A ist. Lösungsverfahren merken hätte nicht so viel gebracht.
    Eine andere Aufgabe war ein intercompany Gedöns, sprich mit Transferpreis etc. Da sind die meisten daran gescheitert, dass sie die Funktion nicht richtig ableiten konnten. Rest war normal.
    Eine andere Aufgabe war 1:1 aus der Übung (Principal Agency). Aber da musste man das auch schon verstanden haben, weil du die Funktion selbst aufstellst, da sich irgendwas zu merken bringt dir nichts weil du dann irgendwo einen kleinen Fehler hast und es 0 Punkte gibt.
    Eine andere Aufgabe war zuordnen von Gleichungen (Auch Principal Agent). Da musste man zuordnen können, was Partizipations- und Anreizkompatibilitätsbedingungen etc. sind. Aber auch Un-/Gleichungen lösen.
    Am Ende gab es 10 MC Fragen bei denen es 2 Punkte gab, also insgesamt 20/90 Punkten in der Klausur.

    Klausur war nicht die schwierigste die ich im Studium bisher geschrieben habe, aber wie schon bereits von mir und auch Dutzend anderen erwähnt, ist die Bewertung lächerlich.

    Enumiel schrieb:

    Wie habt ihr es geschafft, dieses Modul hinter euch zu lassen und dabei zu verhindern, dass der ganze Notenspiegel davon beschmutzt wird?



    Es hat meinen Notenspiegel beschmutzt, aber sieh es positiv, sind nur 6CP und wenn die anderen gut laufen hat das keinen allzu großen Einfluss auf deinen Schnitt.
  • Die zweite Aufgabe war eine komische Aufgabe wo drei Leute abgestimmt haben, und wie jeder abstimmen muss bzw. in welcher Reihenfolge, damit Person X sein gewünschtes Ergebnis erhält. Nicht schwer, aber sowas hat man vorher weder in der VL, Übung, noch im Mentorium oder Altklausuren gesehen. Strange.


    Das ist so aber nicht wahr. Bin mir zu 100% sicher, dass es zumindest in den Altklausuren dabei ist.
  • Wann hast du BMGT denn geschrieben?

    Ich habe im WS 17/18 geschrieben. In der SoSe 17 Altklausur bzw. in den vorherigen gab es dazu definitiv keine Aufgabe.

    Wenn du im SoSe 18 geschrieben hast, war es logischerweise in einer Altklausur dabei - die die ich geschrieben habe
  • WiSe 16/17 ist auf jeden Fall eine Aufgabe dazu. Hab jetzt nicht alle durchgeschaut aber meine mehrere Aufgaben dazu gesehen zu haben
  • Schwachsinn, extra nachgeschaut in den Unterlagen.

    Aufgabe 1 Nash-GG, Aufgabe 2 PA, Aufgabe 3+4 Wettbewerb, Aufgabe 5 Begriffe, Aufgabe 6 MC.
  • derlehrer am high potentials triggern :D :D
  • YoungAnalyst schrieb:

    Die zweite Aufgabe war eine komische Aufgabe wo drei Leute abgestimmt haben, und wie jeder abstimmen muss bzw. in welcher Reihenfolge, damit Person X sein gewünschtes Ergebnis erhält. Nicht schwer, aber sowas hat man vorher weder in der VL, Übung, noch im Mentorium oder Altklausuren gesehen. Strange.



    Dieses Thema, das sich „Agenda-Setting“ nennt, wurde nur in der Vorlesung behandelt und dazu gab es auch einige Seiten im Skript. Mit dem Rest hast du natürlich absolut recht.
  • letztes Semester zweifelsohne, lieber Amca, das glaube ich dir.
    Wie bereits erwähnt, habe ich aber im WS 17/18 geschrieben, und dort gab es definitiv keine Seiten im Skript ;)
  • YoungAnalyst schrieb:

    Was aber gar nicht geht, ist diese lächerliche Bewertung.
    Da muss man in der Klausur einen Spielbaum in eine 2x4 Matrix übertragen, hat bei den 8 Feldern in genau einem Feld die Pay-Offs vertauscht herum hingeschrieben, und es gibt auf die gesamte Aufgabe 0 Punkte.
    Schreibe nicht hin, wonach du maximierst, und du bekommst 0 Punkte. Hallo?


    Letztes Semester, als Friebel die Vorlesung alleine gehalten hat, gab es auch Punkte, wenn mal etwas nicht zu 100 % korrekt war. Das Feedback scheint angekommen zu sein. Und die Übungsleiterin war extrem nett und freundlich.

    Ansonsten kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Ein Fach, das sich irgendwie nicht entscheiden kann, ob es jetzt ,,angewandte Mikroökonomie'', ,,Personaling'' oder ,,Analysis für Anfänger'' sein will. Die Beantwortung der Frage ob die Vorlesung wirklich 'Probleme angehener Führungskräfte' aus dem dritten Semester löst, sei mal jedem persönlich anheim gestellt.
  • YoungAnalyst schrieb:

    Was aber gar nicht geht, ist diese lächerliche Bewertung.
    Da muss man in der Klausur einen Spielbaum in eine 2x4 Matrix übertragen, hat bei den 8 Feldern in genau einem Feld die Pay-Offs vertauscht herum hingeschrieben, und es gibt auf die gesamte Aufgabe 0 Punkte.
    Schreibe nicht hin, wonach du maximierst, und du bekommst 0 Punkte. Hallo?


    Letztes Semester, als Friebel die Vorlesung alleine gehalten hat, gab es auch Punkte, wenn mal etwas nicht zu 100 % korrekt war. Das Feedback scheint angekommen zu sein. Und die Übungsleiterin war extrem nett und freundlich.



    Dieses Jahr auch so?

  • Rautinho
    Administrator, Moderator
    BMGT ist nicht so hart, wenn man sich an die grundlegenden Sachen hält:
    max vor die Funktion, Pay-Offs richtig abbilden, korrekt ableiten ... da verliert man in der Regel die meisten Punkte.
    Bei Transferaufgaben auch nicht aus der Ruhe bringen lassen - es wird den meisten so gehen, die Klausur wird auch um paar Punkte runtergesetzt.
    Wenn man ruhig bleibt und konzentriert die Klausur schreibt, wird das schon. Würde noch empfehlen am Ende die Rechnungen zu überprüfen, ob man sich auch nirgends verzettelt hat - BMGT ist kein Genickbrecher, das schafft ihr! :)

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