Vorkurs Mathematik:NICHTS verstanden ->normal???
  • Hey Leute,
    also hatte vor zwei Wochen meine Einführungsveranstaltung an der Goethe und letzte Woche zudem auch jeden Tag Vorkurs Mathematik...
    Habe dieses Jahr mein Abi gemacht und bin direkt zur Uni gegangen...
    Umso überraschender war ich darüber, wie schwer es doch eigentlich ist. ich weiß jetzt nicht, ob ich die einzige bin, die in Mathe nichts versteht (natürlich gibt es da den ein oder anderen, der auch nichts versteht) ich fühle mich aber jetzt schon irgendwie überfordert und weiß jetzt nicht, was demnächst auf mich zukommt!!!
    Übernächste Woche fängt nun die Uni richtig an, und habe jetzt schon Angst zu versagen, da all das, was wir in dem Mathevorbereitungskurs durchmachen ja VORAUSSETZUNG für das studium ist...

    Zwar habe ich einige Sachen schon verstanden, aber gestern und heute...da habe ich einfach ÜBERHAUPT nix verstanden...(Mengenlehre und Matrizen habe ich auch noch nicht mal in der Schule behandelt)...
    Hatte in mathe immer 13-12 Punkte gehabt (in der Schule), und dachte, dass ich gut in Mathe wäre^^
    ist das normal??? das man am Anfang nix versteht???

    Zudem habe ich auch außerhalb des Stoffes keinen richtigen Anschluss gefunden, was meine Kommilitonen angeht. Nach zwei Wochen haben sich auch schon die ersten Grüppchen gebildet, die mittlerweile schon unzertrennlich sind, als ob man sich schon seit Jahren kennen würde. Ich habe jetzt totale Panik den Anschluss bei den Kommilitonen verpasst zu haben. Alle laufen irgendwie zusammen und unterhalten sich und ich bin so die einzige die mehr oder weniger alleine geht.
    Was meint ihr? Ist die Grüppchenbildung jetzt schon abgeschlossen oder hat man da trotzdem noch eine Chance irgendwie dort hinein zu kommen?


  • Bleib einfach am Ball, dann bestehst du die Klausur und Matrizenrechnung ist echt billig, Guck dir dazu paar YouTube Videos an und das mit den Gruppen ist egal, man kann jeden Tag neue Leute in den verschiedensten Veranstaltungen kennen lernen
  • Und Mengenlehre wird bei Weba garnicht behandelt, brauchst du nicht
  • Ich konnte nix und kann das Meiste bis heute nicht annähernd. Wäre das eine Klausur, würde ich wahrscheinlich nur 15-20% richtig haben. So ging das damals fast allen. Trotzdem bin ich völlig problemlos durchs Studium gekommen. Was du für die Klausuren können musst, werdet ihr in der Übung und den Mentorien schon machen.

    Wenn du bei der E!-Woche warst, dann war das doch natürlich die Möglichkeit Leute kennen zu lernen.
  • Wir haben damals sogar am Ende des Vorkurses noch einen Test geschrieben. Ich habe damals fast total versagt bei dem Test und dann in OMAT eine 2,7 geschrieben. Ich behaupte mal, die Mathe-Vorkurs Klausur war unter den Top 3 meiner härtesten Bachelor-Klausuren.

    Ich fand auch, dass die E!-Woche eine super Gelegenheit war, neue Leute kennen zu lernen. Wenn du dich dann in die Ecke stellst und mit keinem redest, wirst du natürlich allein bleiben. Wenn du aber Leute einfach ansprichst, solltest du da keine Probleme haben. Hatte ein ähnliches Problem auch, kam an und alle standen schon in ihren 'Gruppen'. Hab dann einfach ein Mädel angequatscht, das grad von irgendwo herkam, mit ihr mitgegangen, sie hat mich ein paar Freunden vorgestellt und schon war ich nicht mehr alleine. Hast du denn mal probiert mit jemandem zu reden?

    Mach dir keine Sorgen, wenn die Uni noch nicht mal angefangen hat... :)
  • Die E!-Woche war letzte Woche und der Mathe-Vorkurs hat erst diese Woche begonnen, jedenfalls bei Wiwi?
    Bist du Wiwi? Weil Mengenlehre sind ja im Prinzip die Basics der Basics und Matrizenrechnung ist nicht Inhalt des Mathe-Vorkurses für Wiwis.

    Der Stoff bis jetzt war fast nur Wiederholung und recht einfach. Wenn du was nicht verstehst, solltest du die Übungen halt nochmal am Wochenende und nachmittags rechnen oder gar keine Mittagspause machen - handhaben auch einige so.

    Bei uns kamen auch einige erst später dazu und konnten sich integrieren. Setz dich entweder neben welche, die auch alleine sind oder pass dich halt der Gruppe an. Geh zu allen Veranstaltungen und Partys und trink genug. Dann geht das auch von alleine. Wenn man nicht komplett stumm ist, ist es mMn unmöglich, in der E!-Woche keinen Anschluss zu finden. Such dir Party-People und motivierte Leute zum Lernen.
    Wir sehen uns dann am 11. bei der unistart ;)
  • Kann mich meinem Vorrendnern nur anschließen. Konnte damals auch so gut wie nichts in dem Vorkurs, bin dann zwei Tagen auch direkt in den Urlaub gefahren und habe in Mathe ne 1,7 geschrieben. Also locker bleiben und das ganze mit Humor nehmen.

    Du machst dir zu viele Gedanken. Du wirst noch 3 Jahre (oder 3,5 :P) studieren bis zum Bachelor, die ersten zwei Wochens sind relativ latte. Klar, im Laufe der ersten zwei Wochen bilden sich Gruppen, bei uns haben sich schon am ersten Tag viele beschnuppert. Aber die Gruppenbildungen halten nicht ewig. Ich habe z.B. mit den Leuten aus meiner E!-Woche und Vorkurs gar nichts mehr zu tun. Habe mich am Anfang mit vielen Person unterhalten, die dann aber die kommende Zeit mit anderen verbracht haben. Habe den ersten Unitag mit nem Mädel verbracht, wir saßen gemeinsam in der Vorlesung, gingen in die Mensa. Am nächsten Tag saß sie neben einen anderen und wir haben nie wieder was miteiander zu tun gehabt. :D

    Mach dir nicht so einen Kopf. Nimm dir @Mind s Tipp zu Herzen und besuche die unistart-Feier und sonstige Aktivitäten, und bleib deinen Kommulitonen offen gegenüber, dann ist das alles kein Problem.
  • Der Vorkurs hat nicht den Zweck, dass du alles sofort verstehen musst, sondern ganz andere Ziele: Du lernst die Uni kennen und bekommst einen Überblick über die eigenen mathematischen (Un-)Fähigkeiten. Wahrscheinlich bekommst du (berechtigte) Angst vor Mathe und strengst dich dann im ersten Semester hoffentlich mehr an.
    Konzentrier dich lieber aufs Kennenlernen deiner Kommilitonen und hab Spaß. Wenn man Studis nicht in den ersten zwei Wochen kennen lernt, kommt man kaum in die Grüppchen rein.

    Wichtig ist, dass du jetzt bei den "Lass uns heut abend auf ein Bier ins ... gehen"-Sachen am Anfang dabei bist. Da möglichst nicht ausklinken, auch wenn du vielleicht keinen Alkohol magst oder gerade Kopfschmerzen hast oder so.

    Somit wäre es viel leichter einen Kontakt aufzubauen. Den es ist schon schwerer jemanden anzusprechen, wenn derjenige schon einige Leute kennt.

    Am Anfang das Semesters hat man erstmal eine komische, aber menschliche, Angst. Neue Umgebung, unbekannte Gesichter, ein neuer Lebensabschnitt

    Da ist es hilreich, Gleichgesinnt zu finden. Denn du bist wahrscheinlich nicht der einzige dem es so geht, nur unterschätzr man als Ersti die Anonymität der Uni zw. überschätz das Interesse der anderen an der eigenen Person. Wahrscheinlich siehst du die anderen in der Masse garnicht. :-)

    Bestimmt gibt es auch ein paar Leute, die nicht an der E!-Woche oder am Vorkurs teilgenommen haben, weil sie das als nicht nötig betrachtet haben oder noch im Urlaub sind. Die kannst du doch in der ersten Vorlesung ansprechen. Freunde sind so wichtig im Studium.
  • Ihr habt mir jetzt etwas Mut gemacht. Danke dafür :)
    Mind schrieb:

    Die E!-Woche war letzte Woche und der Mathe-Vorkurs hat erst diese Woche begonnen, jedenfalls bei Wiwi

    Sorry, war blöd ausgedrückt Habe die jetzige Woche schon als 'letzte Woche' bezeichnet, weil jetzt Freitag und damit die Arbeitswoche abgelausen ist. Bin seit 24.09., also zwei Wochen, an der Uni.
    michiihu schrieb:

    Konzentrier dich lieber aufs Kennenlernen deiner Kommilitonen und hab Spaß. Wenn man Studis nicht in den ersten zwei Wochen kennen lernt, kommt man kaum in die Grüppchen rein. Den es ist schon schwerer jemanden anzusprechen, wenn derjenige schon einige Leute kennt.

    Habe probiert und hier und da mal nach ner Aufgabe gefragt oder bin während der Übung stehen geblieben damit ich nochwas fragen konnte oder mich evtl jemand was fragt,aber dazu kam es nicht weil die sich einfach weiter miteinander unterhalten haben.einfach kein Interesse.

    Naja setze mich meistens in die Mitten der Reihen,mit der Hoffnung dass sich jemand in meine NÄHE setzt,aber die haben sich alle mit einem Radius von 50 Plätzen um mich gesetzt, als hätte ich Lepra!

    michiihu schrieb:

    Wichtig ist, dass du jetzt bei den "Lass uns heut abend auf ein Bier ins ... gehen"-Sachen am Anfang dabei bist. Da möglichst nicht ausklinken, auch wenn du vielleicht keinen Alkohol magst oder gerade Kopfschmerzen hast oder so. Somit wäre es viel leichter einen Kontakt aufzubauen. Den es ist schon schwerer jemanden anzusprechen, wenn derjenige schon einige Leute kennt.

    Aber man muss sich doch auch nicht verbiegen, oder? Ich denke, man sollte einfach so sein, wie man ist und auch danach agieren. Bin nicht der Kneipen-Mensch, was habe ich dann davon, auf "ein paar Bier" mitzugehen? Denke mir, wenn man sich verstellt, lernt man auch nicht die Leute kennen, mit denen man richtig harmoniert.

    Dann sollte man lieber so sein, wie man ist. Werde versuchen nächste Woche noch ein paar Leute anzusprechen oder eben später in Übungen und Tutorien, das sind dann wohl auch eher kleinere Gruppen, wo man vielleicht etwas besser anknüpfen kann, wenn man's fachlich miteinander zutun bekommt. Wird schon schief gehen, der Menschen ist ja ein soziales Wesen und kontaktfreudig :)
  • Puuuuh...
    Also, während der Übung stehen geblieben? Verstehe ich nicht. Da sitzt man.
    Ich würde mal sagen, dass dich fachlich in der Regel keiner fragt, weil dafür ja der Tutor da ist. Das liegt nicht an mangelndem Interesse an deiner Person.

    Komm einfach später und setz dich zu denen. Dann sitzt du nie alleine ;)
    Und um dir mal ein Beispiel zu geben wie man so eine Konversation mit jedem (!) Ersti im Vorkurs easy starten kann:
    A: Sorry, kannst du mir mal sagen wie man auf das Ergebnis kommt?/Wie hast du das gerechnet?
    B: BlaBla
    A: Ah ok, danke, (oder du fragst den weiter fachlich aus, wenn du das noch nicht checkst)kommst du mit dem Mathekram gut zurecht?
    B: Joa, geht so, du nicht?
    A: BlaBlaBla...
    B: BlaBla
    A: Wie heißt du eigentlich? (Standardfrage in der E!-Woche :D)

    Und dann kannst halt so über Sachen wie Frankfurt, Wiwi, Uni, Partys, Essen, Abi, Heimat quatschen und fragst, ob die Person (und seine Gruppe, falls gegeben) mit dir in der Pause zusammen zur Mensa gehen will. Easy. Niemals wird es einfacher als jetzt, also just do it.

    In meiner Gruppe gibt es so viele Mädchen, die nichts oder kaum was trinken. Die kommen da trotzdem immer mit, ein Apfelwein oder Radler wirst du schon trinken können. Außerdem, je mehr Alkohol, desto offener wirst du->Easy neue Kontakte geknüpft.
    Du verstellst dich nicht, nur weil du mal Sachen machst, die du vorher nie ausprobiert hast.
    Was du davon hast, auf ein paar Bier mitzugehen?
    Freunde, eine tolle Zeit, du müsstest in nem Internetforum nicht fragen wie man Kontakte knüpft.

    Man macht keine Kneipentour, um nur zu saufen, sondern um die Leute kennenzulernen, mit denen man studiert. Und wenn deine Gruppe in der Freizeit viel unternimmt, ist es klar, dass sich Gruppen innerhalb der Gruppe bilden. Und in diesen Gruppen wird nie jemand sein, der nur zuhause sitzt und keine Lust auf soziale Aktivitäten hat.

    Also kommst du nun zur Unistart-Feier? ;)
  • Mind schrieb:

    Niemals wird es einfacher als jetzt, also just do it.

    Kann nur bestätigen dass es extrem schwierig ist, jetzt nach zwei Wochen noch wirklich Anschluss zu finden. Es ist halt so, dass nach der E!-Woche oder spätestens nach dem Vorkurs die Würfel gefallen sind und es dann nicht mehr üblich ist, Kommiltonen anzusprechen und wirklich neue Freundschaften zu bilden. Es setzen sich sonst alle in ihren Gruppen meterweit voneinander entfernt, es sei denn man kennt sich.
    alinazoex schrieb:

    Werde versuchen nächste Woche noch ein paar Leute anzusprechen oder eben später in Übungen und Tutorien, das sind dann wohl auch eher kleinere Gruppen, wo man vielleicht etwas besser anknüpfen kann

    Ich kann das verstehen, das ist echt doof, in Veranstaltungen alleine zu sitzen, bei Übungsaufgaben sich immer Sorgen machen zu müssen, alles alleine zu machen und immer wieder alles von Anfang rechnen zu müssen usw. weil es niemand gibt, mit dem man sich austauschen kann. ist so depremierend. Es ist meist so, dass eine ganze Clique fast immer alle Tutorien zusammen belegt, aber manchmal sitzt dann jemand zufällig alleine da, weil die anderen krank sind oder so. Dann hat man ein bisschen Small-Talk, dann trifft man sich ein paar Tage später und wird nicht mal gegrüßt.

    Die meisten werden halt erstmal nervös und suchen in den ersten Wochen neue Kontakte und verbringen dann die meiste Zeit zusammen. Das geschieht aus Selbstschutz. Man hat Angst vor dem Alleine-Sein, vor der Isolation in einer neuen ungewohnten Umgebung, somit ist diese Rudelbildung eine Art Schutzmechanismus Als ich damals mit bei der Obdachlosenhilfe gearbeitet habe, meinte einer dass man auf der Straße nie schwäche zeigen darf, sonst wird man echt platt gemacht und kann sich gleich sein eigenes Grab schaufeln. Hatte mich sehr geflasht damals und im Grunde war es die pure Wahrheit. Egal was dir jemand erzählt, glaube mir EGAL was dir wer noch erzählen wird, das was du so ohne jegliche Normen und Regeln auf der Straße vorfindest, die Atmosphäre etc.. so läuft es auch in der bürgerlichen Welt ab. Nur subtiler und nicht so direkt wie auf der Straße. Aber trotzdem im Kern bleibt die Tatsache unverändert.

    In der Tierwelt läuft es auch so, der Schwächere wird einfach aussortiert.

    Musst dich halt damit abfinden und wenn sich doch noch was ändert, hast du halt Glück. Du bist auch nicht hier, um Freunde fürs Leben zu finden, sondern in erster Linie für dich, um dich auf dein Studium zu konzentrieren und etwas zu lernen.
  • Mach dich da echt nicht verrückt was das Anschlussfinden angeht. Ich war nie in so einer festen Uni-Clique und bei den Sprechchören der EWoche habe ich auch nicht mitgemacht. (und hatte trotzdem eine super schöne Zeit hier) Wenn du Abends nicht ein paar Bierchen trinken oder in den Club willst, dann lass es! Ich finde du hast völlig Recht damit, dass man dann oftmals auf Leute trifft, mit denen man nicht harmoniert. —> Es sei denn du hältst nach denen Ausschau, die das auch aus „Gruppenzwang“ gemacht haben :p

    Ich würde nächste Woche mit positiven Gedanken und einem Lächeln im Gesicht in den Mathekurs gehen, kannst ja kurz vor Beginn erst reingehen, dich kurz umschauen und dir eine nette Person/Gruppe suchen und einfach fragen ob da noch Platz ist.. Wie schon erwähnt mit den Aufgaben irgendwie einen Smalltalk beginnen und schon merkt man ob da eine Connection entsteht.. Und wenn nicht: Egal, es gibt noch viele andere Möglichkeiten. Aber mit dir selbst zufrieden sein ist das wichtigste!

    2 heute sehr gute Freunde habe ich zum Beispiel in einem japanisch Kurs gefunden, den ich aus Spaß im ersten Semester gemacht habe. Die Gruppen dort sind kleiner, es herrscht eine lockere Atmosphäre und man hat gleich ein gemeinsames Interesse! Studentische Initiativen sind natürlich auch eine Option, schau dich einfach mal um, es gibt so einiges.

    Zum Matheproblem wurde schon alles gesagt, kann ich nur zustimmen. Unser Studium baut nicht wirklich viel aufeinander auf und wenn man an jede Veranstaltung mit Fleiß rangeht schafft man diese auch ohne viel Vorwissen.
    Good Night :)
  • Mind schrieb:

    Niemals wird es einfacher als jetzt, also just do it.

    Kann nur bestätigen dass es extrem schwierig ist, jetzt nach zwei Wochen noch wirklich Anschluss zu finden. Es ist halt so, dass nach der E!-Woche oder spätestens nach dem Vorkurs die Würfel gefallen sind und es dann nicht mehr üblich ist, Kommiltonen anzusprechen und wirklich neue Freundschaften zu bilden. Es setzen sich sonst alle in ihren Gruppen meterweit voneinander entfernt, es sei denn man kennt sich.
    alinazoex schrieb:

    Werde versuchen nächste Woche noch ein paar Leute anzusprechen oder eben später in Übungen und Tutorien, das sind dann wohl auch eher kleinere Gruppen, wo man vielleicht etwas besser anknüpfen kann

    Ich kann das verstehen, das ist echt doof, in Veranstaltungen alleine zu sitzen, bei Übungsaufgaben sich immer Sorgen machen zu müssen, alles alleine zu machen und immer wieder alles von Anfang rechnen zu müssen usw. weil es niemand gibt, mit dem man sich austauschen kann. ist so depremierend. Es ist meist so, dass eine ganze Clique fast immer alle Tutorien zusammen belegt, aber manchmal sitzt dann jemand zufällig alleine da, weil die anderen krank sind oder so. Dann hat man ein bisschen Small-Talk, dann trifft man sich ein paar Tage später und wird nicht mal gegrüßt.

    Die meisten werden halt erstmal nervös und suchen in den ersten Wochen neue Kontakte und verbringen dann die meiste Zeit zusammen. Das geschieht aus Selbstschutz. Man hat Angst vor dem Alleine-Sein, vor der Isolation in einer neuen ungewohnten Umgebung, somit ist diese Rudelbildung eine Art Schutzmechanismus Als ich damals mit bei der Obdachlosenhilfe gearbeitet habe, meinte einer dass man auf der Straße nie schwäche zeigen darf, sonst wird man echt platt gemacht und kann sich gleich sein eigenes Grab schaufeln. Hatte mich sehr geflasht damals und im Grunde war es die pure Wahrheit. Egal was dir jemand erzählt, glaube mir EGAL was dir wer noch erzählen wird, das was du so ohne jegliche Normen und Regeln auf der Straße vorfindest, die Atmosphäre etc.. so läuft es auch in der bürgerlichen Welt ab. Nur subtiler und nicht so direkt wie auf der Straße. Aber trotzdem im Kern bleibt die Tatsache unverändert.

    In der Tierwelt läuft es auch so, der Schwächere wird einfach aussortiert.

    Musst dich halt damit abfinden und wenn sich doch noch was ändert, hast du halt Glück. Du bist auch nicht hier, um Freunde fürs Leben zu finden, sondern in erster Linie für dich, um dich auf dein Studium zu konzentrieren und etwas zu lernen.


    Man man man, wenn ich soviel scheiße auf einem Haufen lese, muss ich mich doch mal kurz einklinken. Du schreibst immer ellenlange Texte, um irgendwie eloquent rüberzukommen und das ganze mit sehr fragwürdigem Inhalt: weil sie in den ersten 2 Wochen keinen Anschluss gefunden hat, soll sie sich also damit abfinden? So ein Bullshit. Hattest du nicht mal drüber nachgedacht dieses Forum zu verlassen?...

    @alinazoex Du wirst immer wieder neue Leute kennenlernen, die einzige Voraussetzung ist, dass du dich ein bisschen öffnest und ab und zu den ersten Schritt gehst.

    Erstens: In den ersten Vorlesungen werden 600 Leute sitzen, natürlich viele in Kleingruppen aber genauso viele alleine, eben weil Urlaub oder was auch immer - die meisten sind sehr verschüchtert, aber viele blühen nach 5 Minuten regelrecht auf und du wirst mit einem Redeschwall bormbadiert über lauter Dinge, die du gar nicht wissen wolltest

    Zweitens: Übungen/Tutorien geh ich heute noch hin um neue Leute anzusprechen, weil eben auch die "Kleingruppe" aus den Vorlesungen nicht immer zur selben Zeit in jedes scheiss tut kann und es geil ist neue Leute kennenzulernen. Wie gesagt: Mach den ersten Schritt, was als Typ vllt leichter ist, aber kriegst du auch als Mädel hin

    Drittens: Studentische Initiativen. Bin selbst in einer und werde noch einer weiteren beitreten, die stehen alle an der Unistart Messe rum bzw kommen vor den Vorlesungen zu euch. Da lernst du nochmal ganz andere Menschen aus unterschiedlichen Semestern/Fächern kennen. Auch hier gilt: Geh zu den Events, sag öfters mal ja, wenn man in der Gruppe noch was essen/trinken geht. Und niemand will dich zum Alkoholiker machen, bestell dir halt n Apfelsaft, ich trink auch nicht immer Alk und muss man auch nicht.

    Viertens: Uni Sport und Sprachen. Hier gehen Leute nach Interessen hin und oft, wie ich auch, alleine. Jeder neue Kurs ist wie Ersti Woche reloaded, man beschnuppert sich und schaut wer zu einem passt. Also wirst du noch ganz oft üben können. Schau doch mal ob was interessantes für dich dabei ist. Gibt wirklich jeden shit, von bouldern über schach bis hin zu tanzen. Sprachen sowieso natürlich auch alle erdenklichen, wobei bei beiden die Anmeldung schon läuft, also nicht zu lange warten!

    Jetzt nochmal zu dem Mathe "Problem". Ich würde schon sagen, dass Mathe fürs Studium (mit Statistik) generell extrem wichtig ist, weil es den Grundbaustein für alle weiteren Fächer legt. Also klemm dich am Anfang hinter diese 2 Fächer und es wird dir leicht(er) fallen. Der Mathevorkurs soll dir Schwächen aufzeigen, und das hat er doch perfekt gemacht.

    Also kopf hoch Alina, studieren ist halb so wild. Der Bachelor dauert drei Jahre und wenn die ersten 2 Wochen nicht perfekt waren, kanns nur besser werden.
    Und antworte mal @Mind wg Unistart, ich glaube das ist n ganz lieber =)
  • highperformer schrieb:


    Und antworte mal @Mind wg Unistart, ich glaube das ist n ganz lieber =)



    Nice try...

  • Habe jetzt keinen Bock Romane zu schreiben oder zu lesen.

    In meinem Mathematik Vorkurs hatte ich beim Mathe Eingangstest weniger als 10% (habe 3 Jahre vorher Abi gemacht, GK 6-8 Punkte) und im Abschlusstest 40%. OSTA dann easy 1 und OMAT schlecht bestanden.

    Meine Freundin studiert Psychologie und wurde von mir im PEG im Dasein angelabert, meinen Inner-Circle habe ich auch erst Mitten im Semester kennen gelernt. Gute Freunde auch erst später im zweiten Semester und auch Connections zu anderen Fachbereichen durch Uni Sport und studentischen Initiativen.

    Wichtig: An der Goethe studieren FUCKING 50.000 Studenten. Wenn du keine Freunde hast laber einfach Sitznachbarn in Pausen an und du wirst merken ob die von dir genervt sind, dann lässt du es, oder ob die auch auf deiner Wellenlänge sind und dann hast du Freunde.

    Es ist unmöglich an der Goethe keine Freunde zu finden, falls du über deine Grenzen hinausgehst und Kosequent Leute volllaberst. Dafür gibt es hier einfach zu viele und von jeder Sorte.

    Viele Grüße
    Marcellus
  • Es ist halt so, dass nach der E!-Woche oder spätestens nach dem Vorkurs die Würfel gefallen sind und es dann nicht mehr üblich ist, Kommiltonen anzusprechen und wirklich neue Freundschaften zu bilden. Es setzen sich sonst alle in ihren Gruppen meterweit voneinander entfernt, es sei denn man kennt sich.


    Trollfing, du tust gerade so, als wäre der Vorkurs die endgültige Einteilung, mit der man auf Gedeih und Verderb zusammen sein muss. Ich war weder an der E!-Woche, noch im Vorkurs, weil ich - wie viele - noch im Urlaub war und habe trotzdem den Anschluss gefunden. Klar, am Anfang war ich auch frustriend, als ich gesehen habe, dass am ersten Vorlesungstag schon viele ihr Grüppchen gefunden haben und sich Freundeskreise gebildet haben, aber wie Marcellus schon sagte, man sieht eigentlich jeden Tag fünfzig neue Gesichter. In den meistens Vorlesungen, außerhalb von OMAT und OSTA, sitzen auch nicht nur WiWis, sondern auch Wirtschaftspädagogen, (Wirtschafts-)Informatiker, BWLer, VWLer, Mathematiker mit BWL als Anwendungsfach usw.

    Die meisten werden halt erstmal nervös und suchen in den ersten Wochen neue Kontakte und verbringen dann die meiste Zeit zusammen. Das geschieht aus Selbstschutz. Man hat Angst vor dem Alleine-Sein, vor der Isolation in einer neuen ungewohnten Umgebung, somit ist diese Rudelbildung eine Art Schutzmechanismus Als ich damals mit bei der Obdachlosenhilfe gearbeitet habe, meinte einer dass man auf der Straße nie schwäche zeigen darf, sonst wird man echt platt gemacht und kann sich gleich sein eigenes Grab schaufeln. Hatte mich sehr geflasht damals und im Grunde war es die pure Wahrheit. Egal was dir jemand erzählt, glaube mir EGAL was dir wer noch erzählen wird, das was du so ohne jegliche Normen und Regeln auf der Straße vorfindest, die Atmosphäre etc.. so läuft es auch in der bürgerlichen Welt ab. Nur subtiler und nicht so direkt wie auf der Straße. Aber trotzdem im Kern bleibt die Tatsache unverändert.

    In der Tierwelt läuft es auch so, der Schwächere wird einfach aussortiert.

    Wenn du gerade dein Abi gemacht hast, Alina, bist du es vielleicht noch von der Schule gewöhnt, dass jeder Jeden kennt und man viel Zeit miteiander verbringt. An der Uni achtet halt niemand darauf, ob du da bist, geschweige denn dass du überhaupt exisiterst. Wenn du da nicht selbst die Initative ergreifst und lieber abtauchst, wird es demenstprechend schwerer, sich irgendwo einzufügen, aber nicht unmöglich. Im ersten Semester bin ich auch mehr oder weniger alleine durch die Uni gesteuert. im zweiten Semester in VWL waren wir im Tutorium eine ziemlich kleine Gruppe mit 20 Leuten, irgendwan hat jeder jeden gekannt, die Tutorin hat angefangen uns mit Namen anzusprechen, und es haben sich Freundschaften gebildet. Das war eine ziemlich coole Atmosphäre und wenn du Glück hast, landest du auch in einem solchen Tutorium.

    Eine andere Möglichkeit wäre, nicht immer diesselben Sitze einzunehmen. Viele haben irgendwan ihren angestammten Platz im größen HZ 2, hinten rechts, vorne links, usw.. Als ich ausnahmsweise mal ganz woanders gesessen habe, habe ich Leute kennen gelernt, die ich vorher noch nie gesehen habe. :D

    alinazoex schrieb:

    Übernächste Woche fängt nun die Uni richtig an, und habe jetzt schon Angst zu versagen, da all das, was wir in dem Mathevorbereitungskurs durchmachen ja VORAUSSETZUNG für das studium ist...

    Das Blöde am ersten Semester ist, dass es viel quantitativer als das restliche Studium ist, ohne dass man wirklich erfährt, für was man es braucht. Wusste nachdem ersten Semester auch nicht, für was man den Lagrange-Multiplikator braucht, bis ich dann in VWL gesessen habe und vieles Klick gemacht hast. Insofern musst du den Profs auch einen gewissen Vertrauensvorschuss geben, dass die, teils abstrakt wirkenden Modelle, später eine ökonomische Anwendung haben werden. Mit Weba hast du einen Traumprofessor in Mathe (auch wenn die Klausur nicht ganz im Verhältnis stand), der die Sachen wirklich gut erklärt mit vielen Beispielen und ausführlichen Rechnungen. Auch die Übungsaufgaben von Frau Dörrmann sind für Laien wirklich hilfreich, um in den Stoff rein zu finden.

    Musst dich halt damit abfinden und wenn sich doch noch was ändert, hast du halt Glück. Du bist auch nicht hier, um Freunde fürs Leben zu finden, sondern in erster Linie für dich, um dich auf dein Studium zu konzentrieren und etwas zu lernen.


    Hier muss ich Trollfing zu 50 % zu stimmen. Die meisten Grüppchen sind halt ''Cliquen'', die nicht alleine sein und gemeinsam Zeit verbringen wollen, um das Studium schöner zu gestalten. Das ist was anders als enge Freundschaften fürs Leben mit tiefsinnigen Gesprächen und gegenseitig immer-für-einander-da-sein. Bei meinen Eltern war es auch so, dass sie die meisten ihrer Uni-Freunde nach dem Abschluss nie wieder gesehen haben. Natürlich können sich aber auch tiefe Freundschaften, oder sogar Liebespaare, entwickeln. WiWis beißen nicht, wer das sagt, lügt. Und sieh mal, wie viele Menschen Dir hier auf Anhieb versuchen zu helfen. Da setzt sich keiner weg. Schön oder?

    Alles Gute wünscht Dir Leslie (die ,,gute Seele des Forums'' X) )

Willkommen!

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