WPM - Introduction to Portfolio Management
  • Hat schon jemand eine Meinung zu dem WPM? Anscheinend kommt auch ein bisschen Matlab dran. Gab es dieses Modul schon einmal und kann jemand etwas zur Klausur sagen? :)


  • NashNash
    Member
    Leider zum ersten Mal angeboten und somit kein Feedback. In der Beschreibung steht zwar, dass man Data Tools und Software benutzen wird, weshalb es anscheinend etwas programmierlastig sein wird, aber ich weiß nicht, ob man konkret Matlab benutzen wird. Woher hast du die Info?
  • Nash schrieb:

    Leider zum ersten Mal angeboten und somit kein Feedback. In der Beschreibung steht zwar, dass man Data Tools und Software benutzen wird, weshalb es anscheinend etwas programmierlastig sein wird, aber ich weiß nicht, ob man konkret Matlab benutzen wird. Woher hast du die Info?


    stand soweit ich weiss in der Modulbeschreibung drinne.
    Ich glaube das WPM wird ganz gut, die werden wahrscheinlich eine Mischung aus Theorie und etwas Praxis (Programmieren) machen.
  • also im Syllabus steht, dass in der ersten Übung bereits mit matlab gearbeitet wird
  • Kann jemand seine Erfahrung zu diesem WPM teilen?
  • 4-5 Tage gelernt im ganzen Semester, nichts besucht, Lernmaterialien waren super easy. Die Klausur aber richtig schwer. Ich dachte bin durchgefallen, aber am Ende kam 1.3.
  • nuwies
    Member
    Noch jemand ne Meinung?
  • crx500
    Member
    Schlimmstes Modul in meinem ganzen Studium, Vorlesungen schlecht, Übungen schlecht, ohne Struktur und Zeitplan. Lag vielleicht auch daran, dass wir im Kurs ein paar Spezialisten hatten, die ständig dumme Fragen gestellt und auch nicht locker gelassen haben. Demnach waren gefühlt 50% jeder Veranstaltung Wiederholung. Aber auch sonst fast kein Mehrwert wenn man WiWi im Hauptfach studiert und schon die FIN Module hatte. Der einzige interessante Punkt - die Übungen mit Matlab - wurde total oberflächlich und knapp abgehandelt. Ich weiß noch wie sie uns in der ersten Matlab Übung eine Stunde lang (schlecht) erklärt hat was Matlab ist, dass das im Prinzip nur ein Taschenrechner sei und dass das was wir damit machen mit Programmieren nichts zu tun hätte. Und dann eine Klausur rausgehauen die jenseits von Gut und Böse war. Selbst wenn man alle Übungsaufgaben zu Hause durchgerechnet hat (in den Übungen haben wir meistens nicht mal die Hälfte geschafft) teilweise kaum lösbar.

    Man kann nur hoffen, dass sie daraus gelernt hat. Jedenfalls gab es wohl mehrere Beschwerden per Mail (wurde glaube ich auch auf raute diskutiert). Ich rate trotzdem davon ab, weil es inhaltlich relativ uninteressant ist. War im Prinzip ein OFIN Kompaktkurs mit ein paar weiterführenden aber wie gesagt oberflächlich behandelten Inhalten. Meiner Meinung nach als WPM unangemessen.
  • Ich muss aber auch sagen, dass ich damals falls alle WPMs in Finanzen hatte und 1.5 Jahre Erfahrung in einer Portfolio Management Abteilung und es war für mich wenig neues. Den Teil Performance Measurement und noch einige Teile des Kurses fand ich immer noch sehr praxisrelevant. Wenn man kein Interesse an der Branche hat macht der WPM wahrscheinlich kein Sinn.
  • Felix96
    Member
    somename1 schrieb:

    Ich muss aber auch sagen, dass ich damals falls alle WPMs in Finanzen hatte und 1.5 Jahre Erfahrung in einer Portfolio Management Abteilung und es war für mich wenig neues. Den Teil Performance Measurement und noch einige Teile des Kurses fand ich immer noch sehr praxisrelevant. Wenn man kein Interesse an der Branche hat macht der WPM wahrscheinlich kein Sinn.




    Da du ja auch schon im Portfolio Management aktiv warst hätte ich mal eine Frage.
    Welche WPMs siehst du als sinnvoll für eine Tätigkeit in diesem Bereich?
  • Felix96 schrieb:

    somename1 schrieb:

    Ich muss aber auch sagen, dass ich damals falls alle WPMs in Finanzen hatte und 1.5 Jahre Erfahrung in einer Portfolio Management Abteilung und es war für mich wenig neues. Den Teil Performance Measurement und noch einige Teile des Kurses fand ich immer noch sehr praxisrelevant. Wenn man kein Interesse an der Branche hat macht der WPM wahrscheinlich kein Sinn.




    Da du ja auch schon im Portfolio Management aktiv warst hätte ich mal eine Frage.
    Welche WPMs siehst du als sinnvoll für eine Tätigkeit in diesem Bereich?


    Ich fand Intro to PM gibt einen ziemlich guten Überblick wie die Branche funktioniert. Wenn du noch Investments von Prof. Maurer machst und Derivate wirst du alles besser verstehen. Für mich waren die Kurse sehr wichtig um zu verstehen worüber die Kollegen überhaupt reden :).

    Wenn du da erstmal reinkommen willst würde ich die WPMs von Cserna empfehlen und alles wo man programmieren muss. Wenn du schon Paar Programmierprojekte hattest, auch wenn das an der Uni war kannst du das gut im Vorstellungsgespräch und im Anschreiben verkaufen. Das erhöht die Chancen extrem. Ich habe teilweise auch meine R Projekte in der Bewerbung mitgeschickt.
  • wiwikit
    Member
    @somename1
    Hast du die WPMs bei Cserna belegt?
    Und wenn ja, könntest du was dazu sagen? :)
  • ARCHARCH
    Member
    somename1 schrieb:

    Ich habe teilweise auch meine R Projekte in der Bewerbung mitgeschickt.


    Im Anschreiben erwähnen und im Lebenslauf hervorheben reicht imho. Code oder Seminararbeiten mitzuschicken kann auch nach hinten losgehen.

    Felix96 schrieb:


    Da du ja auch schon im Portfolio Management aktiv warst hätte ich mal eine Frage.
    Welche WPMs siehst du als sinnvoll für eine Tätigkeit in diesem Bereich?



    Ihr habt mittlerweile Unmengen an Auswahl...


    Derivatives 1
    Investment

    Einführung in die Ökonometrie
    Analysis of Economic and Financial Time Series
    Investment Management mit MATLAB
    Capital Markets: Theory and Empirics
    Asset Allocation and Performance Analysis
    Mathematical Methods for Finance and Economic Theory
    Introduction to Macroeconomic Models of Asset Pricing
    Business Cycles Theory and Policy
    International Asset Management
    Energy Markets and Trading
    Introduction to Portfolio Management


    Ich würde auf jeden Fall etwas bei Schlag und Maurer mitnehmen, beides durchaus in der Industrie bekannte Namen.

    Ansonsten Zeitreihenanalyse, mindestens eine Programmiersprache, Grundlagen von Performance/Risikomessung, Asset Allocation und Wissen wie man Strategien backtestet würde einem helfen ein ordentliches Praktikum in der Branche an Land zu ziehen.
  • Felix96
    Member
    ARCH schrieb:

    somename1 schrieb:

    Ich habe teilweise auch meine R Projekte in der Bewerbung mitgeschickt.


    Im Anschreiben erwähnen und im Lebenslauf hervorheben reicht imho. Code oder Seminararbeiten mitzuschicken kann auch nach hinten losgehen.

    Felix96 schrieb:


    Da du ja auch schon im Portfolio Management aktiv warst hätte ich mal eine Frage.
    Welche WPMs siehst du als sinnvoll für eine Tätigkeit in diesem Bereich?



    Ihr habt mittlerweile Unmengen an Auswahl...


    Derivatives 1
    Investment

    Einführung in die Ökonometrie
    Analysis of Economic and Financial Time Series
    Investment Management mit MATLAB
    Capital Markets: Theory and Empirics
    Asset Allocation and Performance Analysis
    Mathematical Methods for Finance and Economic Theory
    Introduction to Macroeconomic Models of Asset Pricing
    Business Cycles Theory and Policy
    International Asset Management
    Energy Markets and Trading
    Introduction to Portfolio Management


    Ich würde auf jeden Fall etwas bei Schlag und Maurer mitnehmen, beides durchaus in der Industrie bekannte Namen.

    Ansonsten Zeitreihenanalyse, mindestens eine Programmiersprache, Grundlagen von Performance/Risikomessung, Asset Allocation und Wissen wie man Strategien backtestet würde einem helfen ein ordentliches Praktikum in der Branche an Land zu ziehen.


    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Hast du eventuell noch Tipps zu Literatur, die man sich neben den WPMs anschauen kann?
  • ARCH schrieb:

    somename1 schrieb:

    Ich habe teilweise auch meine R Projekte in der Bewerbung mitgeschickt.


    Im Anschreiben erwähnen und im Lebenslauf hervorheben reicht imho. Code oder Seminararbeiten mitzuschicken kann auch nach hinten losgehen.

    Felix96 schrieb:


    Da du ja auch schon im Portfolio Management aktiv warst hätte ich mal eine Frage.
    Welche WPMs siehst du als sinnvoll für eine Tätigkeit in diesem Bereich?



    Ihr habt mittlerweile Unmengen an Auswahl...


    Derivatives 1
    Investment

    Einführung in die Ökonometrie
    Analysis of Economic and Financial Time Series
    Investment Management mit MATLAB
    Capital Markets: Theory and Empirics
    Asset Allocation and Performance Analysis
    Mathematical Methods for Finance and Economic Theory
    Introduction to Macroeconomic Models of Asset Pricing
    Business Cycles Theory and Policy
    International Asset Management
    Energy Markets and Trading
    Introduction to Portfolio Management


    Ich würde auf jeden Fall etwas bei Schlag und Maurer mitnehmen, beides durchaus in der Industrie bekannte Namen.

    Ansonsten Zeitreihenanalyse, mindestens eine Programmiersprache, Grundlagen von Performance/Risikomessung, Asset Allocation und Wissen wie man Strategien backtestet würde einem helfen ein ordentliches Praktikum in der Branche an Land zu ziehen.


    Du hast Recht. Ich habe es auch nur gemacht weil ich mich im Quant Portfolio Management für eine rein Entwicklungsstelle beworben habe und die explizit gute R und R Shiny und gerne auch Python, SQL und ML gebraucht haben. Bei mir lief es gut. Ich wurde direkt eingeladen zum Gespräch, es kam keine einzige technische Frage im Gespräch und ich hatte direkt am nächsten Tag die Zusage. Ich habe einfach gesehen, dass die Stelle sehr technisch ist und dass ich beweisen muss, dass ich besser/genauso gut wie die Mathematiker und Wirtschaftsingenieure und co bin. Wenn man sich für das fundamentale bewirbt macht es natürlich kein Sinn. Da hat bei mir erwähnen im Anschreiben auch immer gereicht.
  • ARCHARCH
    Member
    somename1 schrieb:


    Du hast Recht. Ich habe es auch nur gemacht weil ich mich im Quant Portfolio Management für eine rein Entwicklungsstelle beworben habe und die explizit gute R und R Shiny und gerne auch Python, SQL und ML gebraucht haben. Bei mir lief es gut. Ich wurde direkt eingeladen zum Gespräch, es kam keine einzige technische Frage im Gespräch und ich hatte direkt am nächsten Tag die Zusage. Ich habe einfach gesehen, dass die Stelle sehr technisch ist und dass ich beweisen muss, dass ich besser/genauso gut wie die Mathematiker und Wirtschaftsingenieure und co bin. Wenn man sich für das fundamentale bewirbt macht es natürlich kein Sinn. Da hat bei mir erwähnen im Anschreiben auch immer gereicht.



    Es ging mir mehr darum, dass wenn die Qualität des Produzierten nicht allzu hoch ist, solche Aktionen ein wenig peinlich sein können. Man muss nur dann im Gegenzug im Interview bereit sein das Produzierte aufschlussreich wiederzugeben und auf Detailsfragen eingehen können.

    Auch sind selbst im quant asset management Mathematiker o.ä. einem nicht haushoch überlegen. Selbst wenn es um Rollen geht in denen man programmieren muss. In der Praxis setzten diese auch nur einen Verschwindent geringen Teil ihres im Studium erworbenen Wissens ein. In sehr spezifischen Bereichen wie der Bewertung von irgendwelchen hoch komplexen Derivaten kann eine fundierte mathematische Ausbildung vielleicht von größerem Vorteil sein, aber im Durchschnitt ist "keep it simple" die Devise nach der gearbeitet wird.




    Felix96 schrieb:


    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Hast du eventuell noch Tipps zu Literatur, die man sich neben den WPMs anschauen kann?



    Ich würde mich an deiner Stelle lieber ersteinmal darauf konzentrieren die Grundlagen, die in den Modulen vermittelt werden, ordentlich zu verstehen und zu verinnerlichen und gute Noten zu schreiben. Am Ende ist das immer der erste Filter.

    Evt. kannst du als kleines Projekt mal versuchen Figure 1 and 2 aus https://doi.org/10.1017/S0515036100014434 in Matlab, R oder Python zu replizieren ohne "Finance Packages" zu verwenden (i.e. deine eigenen Equivalente zu portopt oder sharpe in Matlab aufzusetzten). Dabei lernt man schon eine ganze Menge nützliches.

    Wenn du in den Semesterferien Zeit hast kannst du auch mal auf Coursera stöbern. Dort gibt es auch eventuell Sachen, die dich interessieren könnten.



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