WICHTIG!!!! klagt gegen studiengebühren
  • wer gegen die studiengebühren ist sollte unbedingt diesen link besuchen:
    www.verfassungsklage.de
    druckt das formular aus und bearbeitet es. wenn man ca. 43000 stimmen hat werden die gebühren in hessen abgeschafft!!!!!!!!
    das läuft bis ende mai also beeilt euch!!!!!!


  • aus welcher Mundpropaganda hast du denn diesen Wortfetzen aufgeschnappt. Wenn man diese 43000 Stimmen hat, dann kann man dagegen klagen. Das heißt noch lange nicht, dass man dann auch nichts zahlen muss. Immer diese Halbwahrheiten :?
  • wer gegen die studiengebühren ist sollte unbedingt diesen link besuchen:
    www.verfassungsklage.de
    druckt das formular aus und bearbeitet es. wenn man ca. 43000 stimmen hat werden die gebühren in hessen abgeschafft!!!!!!!!
    das läuft bis ende mai also beeilt euch!!!!!!



    Sicher nicht..... Bin absolut dafür 500 Euro pro Semester zu zahlen. Als Gegenleistung wie bei jeder anderen Dienstleistung auch. Jeder der sich über die Studiengebühren in Deutschland aufregt und auf die Studienbedingungen hinweist soll doch mal in 70% der Länder der Welt schauen wie es da aussieht. Die Studenten die dort leben wären froh sie hätten unsere Probleme, von wegen dass eine Klausur mal etwas länger dauert bis zur Ergebnisbekanntgabe und dann schon gemeckert wird wie man dafür 500 Euro verlangen kann. Und in den restlichen Ländern sind deutlich mehr als 500 Euro pro Semester fällig. Komisch nur, dass jeder mal in die USA, Australien oder GB studieren will aber sich dann niemand über die Gebühren aufregt. Ist da eben so. Wäre schön wenn man hier auch mal zu dieser Einsicht gelangt, anstatt sich mit Demos oder Protestnoten die Zeit für ein zügiges Studium selbst zu nehmen. Vielleicht sollte sich der ein oder andere Krawallmacher mal fragen ob ihm ein Päckchen Zigaretten am Tag mehr wert ist als ein Semester zu studieren, ganz abgesehen dass es von Vorlesungen keinen Lungekrebs gibt. Die Diskussion von ewiger Gleichmacherei is wirklich ermüdend.
  • so leute wie dich regen mich so auf!!!!!!!!!!!!!!!!
    wer zahlt dir denn die 500 euro? mama und papa? oder kriegst du bafög?
    benachteiligt werden doch eigentlich immer die, wo weder die familie noch der staat einem geld in den hintern steckt!!!!
    ich bekomme nichts und muß jetzt schon mehr arbeiten als das ich zur uni kann um mir mein studium zu finanzieren, hinzu kommt noch essen, miete...... rauche übrigens nicht.
  • jetzt reg dich mal ab, du bist doch auch eine, die erwartet, dass man ihr alles in den Hintern schiebt, oder etwa nicht?! willst ja immerhin nicht zahlen. Ob Studiengebührenbefürworter immer aus einem reichen Elternhaus stammen, mag ich bezweifeln. Im übrigen gibts auch Kredite oder Stipendien. Aber fürs Stipendium müßte man sich ja anstrengen, gute Noten zu haben....
    In Zukunft werden wohl die Eltern fürs Kind von Geburt an sparen - nicht für ein Auto, sondern fürs Studium... Tja.. es kann nicht immer bergauf gehen.
    Aber das ist ein kontroverses Thema, es gibt immer Befürworter und Gegner, da könnte man sich noch bis 2035 darüber streiten.
  • Frank82Frank82
    Member, Moderator
    Hey Sara, hier greift doch einfach die Denny-Crane-Theorie: Olli hat Geld. Du nicht. Olli gewinnt! :twisted:

    Das Studiengebühren-Bashing ist hiermit eröffnet und ich bin schon gespannt, wann die ersten Beleidigungen fallen und ich den Thread wieder schließen werde und bis dahin... rauch ich erstmal eine 8)
  • was ist denn das für ein schwachsinn!!!!!
    ich sag doch ich arbeite schon viel und das deckt genau meine kosten, mehr geht aber nicht. ich werde einen kredit aufnehmen müssen.
    ich bin auch für langzeitgebühren, sehe aber nicht ein bestraft zu werden das ich nicht
    so ein kleines bonzenkind bin wie 90% der beschissenen BWLer!!!!!
    i
  • Frank82Frank82
    Member, Moderator
    Ach ja, falls es noch nicht bekannt ist: Falls es zu der Klage kommt - und ich hoffe es kommt dazu - legt beim Überweisen für's kommende Semester an der Uni Beschwerde gegen diese Gebühr ein, denn nur diejenigen, die so eine Beschwerde miteinreichen, bekommen ihre 500 Euro wieder, falls die Klage Erfolg hat.
  • jetzt reg dich mal ab, du bist doch auch eine, die erwartet, dass man ihr alles in den Hintern schiebt, oder etwa nicht?! willst ja immerhin nicht zahlen. Ob Studiengebührenbefürworter immer aus einem reichen Elternhaus stammen, mag ich bezweifeln. Im übrigen gibts auch Kredite oder Stipendien. Aber fürs Stipendium müßte man sich ja anstrengen, gute Noten zu haben....
    In Zukunft werden wohl die Eltern fürs Kind von Geburt an sparen - nicht für ein Auto, sondern fürs Studium... Tja.. es kann nicht immer bergauf gehen.
    Aber das ist ein kontroverses Thema, es gibt immer Befürworter und Gegner, da könnte man sich noch bis 2035 darüber streiten.



    Das Probelm ist doch ganz einfach:

    Wer jetzt in der Speizi steckt, muss 500 € zahlen für sein eigenes Studium. Dazu kommt nochmal die gleiche Summe für die eigenen Kinder und ist nachher als Akademiker derjenige, der den Staat durch seine Steuern finanziert. Zudem sollen wir noch in die Rentenkasse einzahlen und gleichzeitig für unsere eigene Rente sparen. Ach ja, und natürlich werden Konsumgegenstände, die man für Babys und Kinder braucht nicht von einer Mehrwertsteuererhöhung ausgeschlossen, Hundesachen hingegen schon.
    Was bekommen wir aber wieder raus?
    Von den Studiengebühren sehen wir nichts, von unseren Kindern werden wir auch nicht viel verlangen können, wenn alles teurer wird und von der Rente wollen wir gar nicht erst anfangen.
    Also alle, die hier davon reden, dass studiengebühren in Ordnung sind sei gesagt: Bitte erst überlegen, bevor ihr schreibt.

    Wenn Deutschland so weiter macht werden nicht ein Land der Dichter und Denker, sondern ein Land der Arbeitslosigkeit und einfachen Arbeitern. Akademiker wandern aus und Kinder kann sich keiner mehr leisten. Wo wollen wir eigentlich in Deutschland hin? Das sollte sich jeder von euch mal fragen!
  • natürlich kann das so nicht ablaufen. es muss vieles geändert werden. aber es geht doch eigentlich erstmal ums prinzip, ob studiengebühren verlangt werden können oder nicht und das kann man nicht pauschal beantworten.
  • natürlich kann das so nicht ablaufen. es muss vieles geändert werden. aber es geht doch eigentlich erstmal ums prinzip, ob studiengebühren verlangt werden können oder nicht und das kann man nicht pauschal beantworten.



    Doch das kann man pauschalisieren!
    Nimm mal die Geisteswissenschaften. Was passiert mit denen, wenn die kaum noch Studenten haben?
    Und bedenke, dass Budget wird nicht ausschließlich aber zu einem großen Teil an den Köpfen der Studenten bemessen. Was machen wir ohne Germanisten, Romanisten, Politologen, etc.?

    Die Gebühren treffen doch nicht nur uns! Alle Fachbereich sind betroffen. Leider scheitert es aber an der Arroganz der Wiwis und des Nicht-über-den-Tellerrand-hinaus-schauens. Schade! Denn das müssen wir später auch können um Entscheidungen zu treffen!
  • Frank82Frank82
    Member, Moderator

    natürlich kann das so nicht ablaufen. es muss vieles geändert werden. aber es geht doch eigentlich erstmal ums prinzip, ob studiengebühren verlangt werden können oder nicht und das kann man nicht pauschal beantworten.


    Ganz genau und deshalb soll es unbedingt zu dieser Klage kommen, damit man ein rechtskräftiges Urteil vorliegen hat, auf das man sich beziehen kann und das klar sagt, ob eine Gebührenerhebung dieser Art rechtens ist oder eben nicht.

    Wenn sie nicht rechtens ist, darf man sich freuen, dass man das Geld z. B. in Repetitorien investieren kann, die einem diese gewünschte qualitativ höhere Lehre bieten können, die man in manchen Veranstaltungen vermisst und die sich der eine oder andere durch die Gebührenerhebung erhofft (haha, ja klar, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt). Ist die Gebührenerhebung dagegen rechtens, hoffe ich, dass das Geld z. B. in pädagogische Schulungsmaßnahmen für Professoren gesteckt wird (nicht wahr, Herr Gebhardt?) und nicht in irgendeinen sinnlosen Firlefanz.

    Interessant könnte es dann werden, wenn es den Konkurrenzkampf zwischen privaten und staatlichen Universitäten anregt, denn das wird sicher der eine oder andere dabei sein, der sich zwei mal überlegt, ob er knapp ca. 750 Euro für eine staatliche Uni investieren will oder nicht doch lieber gleich das Doppelte für eine private.

    Und auf jeden Fall wird das zu einem Rückgang von Exotenfach-Studierenden führen, was ich für einen sehr großen Verlust halte. In einer Zeit, in der man immer mehr darauf hört, was das Massenverhalten und die Konformität gebietet, sind gerade die Denker und Dichter diejenigen, die auch mal gehört werden müssten.
  • "Wir verschlafen den Bildungsboom"

    Vom Kinderhort bis zur Uni - Deutschland bereitet seinen Nachwuchs schlecht auf die Berufswelt vor, kritisiert Andreas Schleicher ("Mr. Pisa"). Im Interview erklärt der OECD-Bildungsexperte, warum der Akademikerbedarf steigt und das deutsche Schulsystem unzeitgemäß ist.

    [...]

    Interview unter: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,470285,00.html

    Das Interview führte Henrik Müller, manager magazin
  • Oh je, diese Diskussion ... aber ich gebe mal meinen Senft auch dazu.

    Rationale Entscheidungen (hmm, irgendwo an der Uni schon mal gehört *g*), eigentlich ist es besser, für etwas nicht zu bezahlen. Wenn ich den kurzfristigen Horizont anschaue, so wird von jetzt auf nachher eine Gebühr fällig, ohne das sich kurzfristig wohl was ändern wird (die Uni ist immer noch staatlich, und da dauern Änderungen).

    Langfristig gesehen, und so wird doch eher seitens der Befürworter argumentiert, sollen diese Mittel die Situation verbessern, z.B. besseres Betreuungsverhältnis. Wer mal ein 15 Leute Tutorium (dafür Montag morgen *g*) und dann ein 40 Leute Tutorium zum Vergleich hat, kann sich durchaus etwas darunter vorstellen.

    Übrigens, auch die Geisteswissenschaften könnten davon profitieren, wenn ich ab und zu sehe, wieviele (z.B. Pädagogen) da aus einem viel zu kleinen Seminarraum strömen.

    Es gibt einige Argumente dafür aber auch dagegen, und auch die hypothetischen Konstrukte (wohl ein Klassiker): Mit Studiengebühren muss man für diese durch Jobs aufkommen -> was zu weniger Zeit für's Studium führt -> was die Studiendauer verlängert -> die ja eigentlich verkürzt werden soll.

    Und passt es so gut hierher, nur weil es in England oder USA gut funktioniert - dort hat sich dies schließlich Jahrzehnte entwickelt und fängt schon mit kostenpflichtigen Schulen an. Hat man nicht erst gestern von "europäischen Vielfalt" (anlässlich 50 Jahre EU) gesprochen? Vielleicht ist nicht jede Harmonisierung das non plus ultra.

    Übrigens Klagen passt meiner Meinung nach auf jeden Fall zu Deutschland, das sollte mann auf jeden Fall tun ('nen Verein dagegen gibt's wahrscheinlich schon).


  • Übrigens, auch die Geisteswissenschaften könnten davon profitieren, wenn ich ab und zu sehe, wieviele (z.B. Pädagogen) da aus einem viel zu kleinen Seminarraum strömen.


    Was machen bitte die Sozialwissenschaftler?


    Und passt es so gut hierher, nur weil es in England oder USA gut funktioniert - dort hat sich dies schließlich Jahrzehnte entwickelt und fängt schon mit kostenpflichtigen Schulen an. Hat man nicht erst gestern von "europäischen Vielfalt" (anlässlich 50 Jahre EU) gesprochen? Vielleicht ist nicht jede Harmonisierung das non plus ultra.



    Nur zum Vergleich:
    Pisa-Rangliste Mathematischer Fähigkeiten:

    image

    beim Lesen(USA liegt nur knapp vor uns):

    image

    insgesamt:

    image
  • Hmm

    @Sozialwissenschaften
    da fehlen mir die Eindrücke, ich komme nicht ganz so oft nach Westend.

    @PISA
    das vergleicht doch Schulbildungsstand - also sind Universitäten ja fast schon der falsche Ansatzpunkt: das ist das gute an Studien, mann kann sie interpretieren. USA hinter uns - also sind Gebühren doch kein Patentrezept, und Britten sind ja gar nicht in der Tabelle (nicht teilgenommen kann man auch als "trauten sich nicht" interpretieren). Oder doch Schulgeld?

    Ok, ok, fakt ist, in diesen Ländern streut es natürlich ganz schön zwischen Harvard oder MIT (für mich eine noch bessere Adresse als Harvard, wenn auch nicht notwendigerweise für Wirtschaft, trotzdem) und einigen mit "State" im Namen.

    Excellenz und "Elite" will man aber wohl nicht ganz so stark in Deutschland haben, hat man das Gefühl - ob das halbe System kopieren zum Erfolg führt, wird sich wohl erst zeigen (ausserhalb von Hessen gibt's paar Bundesländer, wo Klagen keine Grundlage haben - also wird's wohl den Feldversuch geben).

    Wie dem auch sei, es ist eine komplexe Fragestellung mit vielen Faktoren, PISA oder Nobelpreise pro Land hier, "negativ" Beispiele und die bisherige Finanzierung letztendlich über Steuermittel (hmm, ich bezahle ja schon) dort.

    "bashing" ist glaube ich dann doch einfacher *fg*

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