Bewerbungsfristen Praktika
  • BatemanBateman
    Member
    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell im dritten Fachsemester und würde gerne in den kommenden Semesterferien (idealerweise nach den Klausuren, also Mitte August bis Mitte Oktober) mein erstes Praktikum absolvieren. Interessieren würde ich mich für den Bereich Finance, insbesondere Banken oder Versicherungen (WP oder Consulting eher weniger).
    Bin ich jetzt schon zu spät, um einen Platz bei den größeren/bekannteren Unternehmen zu bekommen bzw. kann ich mir eine Bewerbung dorthin gleich sparen?
    Kann jemand ansonsten (aus eigener Erfahrung) kleinere (unbekanntere) Unternehmen empfehlen, bei denen man schon einmal erste praktische Eindrücke sammeln kann?

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten.


  • UDRL
    Member
    Würde die Semesterferien ist es vermutlich zu spät (man sollte sich eig. mindestens 3 Monate vorher bewerben). "Banken oder Versicherungen" ist natürlich sehr breit gefasst. Du sagst zwar, dass du eher wenig Interesse an WP hast, aber oft ist ein WP-Praktikum bei den Big 4 ein guter Einstieg um sich später z.B. für ein M&A Praktikum zu bewerben (natürlich geht es auch ohne...).

    Einfach mal die Karriereseiten von den ganzen Versicherungen und Banken abklappern, da siehst du ja dann, ob es noch offene Stellen gibt.m
  • UniCorn
    Member
    August bis Oktober ist aber ziemlich schwierig für WPs, da die Busy Season erst im Oktober anläuft und im August deswegen noch alle Sommerurlaub haben. Da braucht man sich eigentlich kaum für bewerben in dem Zeitraum, so aus Erfahrung gesprochen.
  • Lass dich von Ausdrücken wie "zu spät" etc. nicht einschüchtern. Geh einfach auf der Internetseite und bewirb dich. Wenn du gut bist, nehmen sie dich egal ob zu spät oder nicht zu spät.
    Was genau interessiert dich im Bereich banken? Evtl. könnte ich dir helfen
  • mohrmarc
    Member
    Aus meiner Sicht sollte es kein Problem sein, jetzt noch was zu finden. Insbesondere bei kleineren/mittelgroßen Banken und Versicherungen findest du bestimmt noch was. Bei den Top-Adressen ist es ohne Vor-Praktika auch mit genug Vorlaufzeit sehr schwer ein Praktikum zu bekommen.

    Ein bischen problematisch könnte die Dauer sein, weil die meisten Unternehmen ab 10 Wochen+ suchen. Es könnte eine Überlegung wert sein evtl als Dauer Mitte August bis Mitte September anzustreben. Das Wintersemester ist ja eh lang genug.
  • BatemanBateman
    Member
    Im Bereich Banken würde mich vor allem Asset Management/ Portfolio Selection (quasi das was man in OFIN und BFIN so lernt) interessieren. Jetzt hatte ich schon mal auf der Seite der DWS geschaut, aber die nehmen woll generell erst Studenten die sich im vierten Semester befinden bzw. hinter sich haben.

    Wie schätzt ihr die Englisch-Anforderungen, die von einem erwartet werden, ein? Oftmals liest es sich so, als wäre der Stellenwert höher als der von Deutschkenntnissen, jedenfalls wird nahezu überall von "sehr guten Kenntnissen in Wort und Schrift" geschrieben. In der Schule war ich zwar gut in Englisch und im Ausland kann ich mich auch relativ problemlos verständigen, jedoch bin ich mir unsicher, ob es dafür ausreicht.
  • schildi
    Member
    Englisch fließend ist absolute Pflicht und das sollte über das gewöhnliche bestellen eines Drinks hinausgehen können!

    Zum Thema Asset Management/ PF-Selection und dass man das in OFIN/BFIN lernt muss ich leider sagen (und nimm mir das bitte nicht übel)...LOL! Glaube du hast da ganz falsche Vorstellungen!
  • BatemanBateman
    Member
    Verzeiht mir bitte meine Torheit Lord Schildi, aber meine "Finanzausbildung" beschränkt sich bisher leider auf diese beiden Module.
    Mir ist schon klar, dass das ganze doch etwas umfangreicher ist, aber, wenn ich mich recht erinnere, erwähnten sowohl Schlag, als auch Hackethal an mehreren Stellen in den jeweiligen Vorlesungen, dass das aktuelle Thema, den Grundstein läge, falls man sich u.a. für eine Karriere im Asset Management interessiere, welches laut Wikipedia "eine Finanzdienstleistung, die sich mit der Betreuung von Finanzvermögen [sowie der] Verwaltung bedeutender privater und institutioneller in- und ausländischer Anlagevermögen (Assets) verschiedener Anlagenklassen (Aktien, Renten, Immobilien und Liquidität) [befasst]" ist.
    Falls ich da komplett falsch liege, so kläre mich bitte auf.
  • Schildi erinnert mich immer an Sheldon (und das nicht nur wegen des ähnlichen Namens).
  • schildi
    Member
    1. Lord Schildi finde ich gut, danke für den Ritterschlag!

    2. Schön abgeschrieben bei Wikipedia, nur bitte nicht in Seminar oder Bachelorarbeit solche Quellen zitieren :-P !

    3. Kommen wir mal zum Wesentlichen:

    Ich wollte lediglich darauf Aufmerksam machen, dass du nicht mit falschen Erwartungen an die Sache gehst und vermeintlich annimmst, dass du mit den beiden Modulen in ein Praktikum gehen kannst und dort sofort mit Milliarden jonglierst der wilde PF's zusammenbaust (ich übertreibe bewusst an der Stelle!)! Natürlich sind das Grundlagenmodule, aber mehr dann auch nicht! Uni ist Theorie und die Praxis ist was ganz anderes! OFIN/BFIN führen dich dazu hin (als Grundlage) zum eine, dass du in der Praxis nicht komplett von Null beginnen musst und zum anderen du in WPM dein Wissen vertiefen kannst, wobei das vermittelte Wissen in den WPM schon mehr an die Praxis ran kommt, beispielsweise in Modulen wie Capital Markets, Investments, UBIT, Derivate 1! Habe weder deine Finanzkenntnisse, noch die Lehre in den beiden Modulen des Grundstudiums kritisiert, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass sie das sind, wofür sie gedacht sind...Grundlagen und nicht mehr! Das Bestehen der Module befähigt dich nicht bspw. den Leuten im Structured Finance zu erklären wie man Derivate traded oder hedged (auch hier übertreibe ich natürlich etwas aus Veranschaulichungsgründen :-P )!

    Sollte ich hiermit meilenweit an der Realität vorbei argumentieren sind höhersemestrige Kommilitonen oder Leute aus dem Master gern eingeladen mich zu belehren!

    P.S.: Für Sheldon bin ich noch lange nicht direkt genug :-P !
  • Ffm12345
    Member
    Kann das jemand mit dem fließend Englisch bestätigen?
  • west
    Member
    Ffm12345 schrieb:

    Kann das jemand mit dem fließend Englisch bestätigen?



    Kommt halt auf den Bereich an, im Asset Management schon eher. Wird aber in der Regel in der Ausschreibung angegeben, pauschalisieren lässt sich das nicht.
  • @schildi er spricht von einem Praktikum nicht von einer Senior Stelle... in einem Praktikum wird er nicht mit Milliarden hantieren auch wenn du an dieser Stelle übertreibst. Das was du in dem Forum schreibst hat viele Wahrheiten und das ist super, allerdings versuchst du oft die Motivation der Leute zu schmälern und redest sie klein. Das ist nicht Sinn der Sache.

    Zu der englisch Sache: gutes Englisch wird vorausgesetzt. Du musst jetzt aber kein amerikanischen Akzent o.ä. haben um auszukommen.
  • UDRL
    Member
    Es gibt so viele Asset Manager hier in FFM. Schau einfach auf deren Karriereseiten, ob die noch freie Stellen haben. Ich bezweifle, dass du direkt (ohne vorherige Praktika und im 3.Semester) eine Stelle im Portfoliomanagement bekommst, aber es gibt ja genug andere Abteilungen. Probier es erstmal im Sales oder im Research, danach kannst du dich immer noch für die Königsdisziplinen bewerben.
  • BatemanBateman
    Member
    Meint ihr, es ist bei der Bewerbung nachteilig, wenn ich für die O-Phase drei Semester gebraucht habe? Nicht falsch verstehen: ich hab alle Klausuren im Erstversuch bestanden und könnte das ja theoretisch auch durch einen Screenshot von der Prüfungsübersicht im QIS nachweisen, aber ich konnte aus privaten Gründen in meinem zweiten Semester keine Prüfungen schreiben, weshalb ich jetzt quasi eins hinterher hinke. Sollte ich das dann gleich schon in der Bewerbung erwähnen, sodass keine falschen Zweifel aufkommen oder wird darauf eher nicht geachtet? Im Zwischenzeugnis stehen halt vier Prüfungen aus dem WS15/16 und vier aus dem WS16/17. Ansonsten sind die Ergebnisse im Schnitt auch "gut".
  • UDRL
    Member
    Brauchst du definitiv nicht im Anschreiben erwähnen! Im schlimmsten Fall sprechen sie dich im Bewerbungsgespräch darauf an und da solltest du eine passende Antwort parat haben!

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