Makro-Aufgaben vergleichen
  • Hallo Leute,
    wer hat Lust die Makro-Aufgaben zu vergleichen. Ich bin mir hier nämlich echt nicht sichi wie Siegfried.

    Aufgabe 1)
    a) Gleichgewicht (bei einer geschlossenen Volkwirtschaft) (Folie 17)
    Z = Y = C + I + G
    = 480 + 0,5 Yv + 110 + 250
    = 840 + 0,5 Yv

    b) Verfügbares Einkommen (Folie 19)
    Yv = Y - T
    Yv = (840 + 0,5 Yv) - 70
    Yv = 770 + 0,5 Yv | -0,5 Yv
    0,5Yv = 770 | :0,5 Yv
    Yv = 1540

    c) Die privaten Konsumausgaben
    C = 480 + 0,5 Yv
    = 480 + 0,5*(1540)
    = 1250

    Aufgabe 2

    a) Produktion im Gleichgewicht (Blanchard, Kapitel 3)
    Y = Z
    Güterproduktion = Güternachfrage
    Y = C0 + C1 (Y - T) + I + G
    (Y als Produktion und Einkommen)

    Y = C0 + C1*Y - C1*T + I + G
    (1-C1)Y = C0 + I + G - C1*T | :(1-C1)
    Y = 1/(1-C1) [C0 + I + G - C1*T]

    Y = 1/(1-C1) [C0 + (b0+b1*Y) + G - C1*T]
    Im Buch steht noch, dass [C0 + I + G - C1*T] unabhängig vom Produktionsniveau im GG ist. Dann bliebe nur noch der Multiplikator übrig.

    b) Multiplikator > 1, wenn c1 zwischen 0 und 1. (Blanchard, Seite 97)
    Durch VA der autonomen Ausgaben hervorgerufene VA der Produktion ist durch Multiplikator immer größer als VA der autonomen Ausgaben allein.

    c) Anstieg (Blanchard, Seite 97)
    Anstieg 2. Runde = Anstieg 1.Runde - X * (C1+B1)
    Anstieg 3.Runde = (c1+b1)²...

    d) Produktionsniveau steigt, aber abhängig von der Angebotsseite (Blanchard, Seite 71)
    Die Leute geben mehr Geld aus, (Erhöhung c0 und Erhöhung Nachfrage), aber die Produktion bleibt konstant, da sie nicht so schnell reagiert und damit aus das Einkommen und die Sparneigung (Blanchard, Seite 99)[i]

    Aufgabe 3)
    Hier bin ich mir nicht sicher.

    Im Blanchard steht:
    Ein Anstieg der Staatsausgaben und eine Senkung der Steuern erhöhen kurzfristig jeweils die Gleichgewichtsproduktion (Blanchard, Seite 106)

    Auf den Folien steht, dass ein Anstieg der Staatsausgaben zu einer Erhöhung der Produktion und einer Erhöhung des Einkommens führt. Dadurch wird der Anstieg um den Faktor erhöht, der dem Multiplikator entspricht und größer als die Verschiebung der ursprüngl. Nachfrage ist (Folie 34)

    Aufgabe 4
    Steuern beide t = 0, Konsum im GG

    Aufgabe 5
    1 E
    2 A
    3 B
    4 D
    5 E


  • ich habe keine lust
  • Bruno
    Member
    junge was los bei dir knall mal lieber paar bitches
  • warte bis morgen
  • Richtige Lösungen


    Aufgabe 1
    a) Z = Y = C + I + G
    = c0 + c1 * Yv (Y - T) + I + G
    (1-c1)Y = c0 + c1 * T + I + G |:(1-c1)
    Y = 1/1-c1 * (c0 - c1 * T + I + G)
    Y = 1/1-0,5*(480 - 0,5 * 70 + 110 + 250)
    = 1610

    b) Verfügbares Einkommen
    Z = Y = C + I + G
    = 480 + 0,5 Yv + 110 + 250
    = 840 + 0,5 Yv

    Yv = Y - T
    Yv = (840 + 0,5 Yv) - 70
    Yv = 770 + 0,5 Yv | -0,5 Yv
    0,5Yv = 770 | :0,5 Yv
    Yv = 1540

    oder:
    Yv = Y - T = 1610 - 70 = 1540

    c) Die privaten Konsumausgaben
    C = 480 + 0,5 Yv
    = 480 + 0,5*(1540)
    = 1250

    Aufgabe 2

    a) Produktionsniveau im GG
    Z = Y = c0 + c1 (Y - T) + b0 + b1 * Y + G
    (1-c1-b1)*Y = c0 - c1 * T + G
    Y = 1/1-c1-b1 * (c0 - c1* T + b0 + G)

    b) Multiplikator
    = 1/1-c1-b1 bzw. 1/1-(c1+b1)
    -> Multiplikator abhängig von b1. Würde sich die Nachfrage erhöhen, erhöht sich auch die Produktion und damit wieder der Konsum und die Investitionen.
    -> Multiplikatoreffekt verstärt sich (b1 > 0)
    - wenn (c1 + b1) gilt, daselbe wie für c1 im Standardmodell 0 < c1 + b1 < 1

    => Reaktion von C und I auf eine Erhöhung ist positiv. eskann nicht mehr für C und I ausgegeben werden als der Zuwachs von Y selber.

    c) (c1 + b1) > 1:
    der Multiplikator wäre negativ, was nicht der Fall sein kann.
    Eine Erhöhung der Produktion führt zu einer stärkeren Nachfrage als die Erhöhung der Produktion an sich. (voraussgesetzt c1 + b1 ist nicht >= 1)

    d) Veränderung vom Outpot aufgrund einer Veränderung von b0
    Totales Differential:
    dY/d b0 = 1/1-(c1+b1) * Delta b0

    => Das GG-Output erhöht sich um den Multiplikator, also um mehr als die anfängliche Erhöhung von b0.
    Veränderung von I aufgrund einer Veränderung von b0

    dI/db0 = d(b0+b1*Y)/db0 * Delta bo
    = db0/db0 * Delta b0 + d(b1*Y)/db0 * Delta b0
    = Delta b0 + b1 (dY/dbo) * Delta b0
    =Delta b0 + b1 1/1-(c1+b1) * Delta b0²
    (hier muss noch irgendein Fehler sein)

    => erhöht sich b0, so erhöhen sich die Investitionen direkt um Delta b0, da sich hier durch die Produktion erhöht, erhöhen sich die Einkommensabhängigen I, unszwar um b1 mal den Multiplikator
    -> Veränderung von S aufgrund von Veränderung von b0
    => S = I + G - T

    dS/db0 = dI/db0, da G und T exogene Variabeln sind.
    Veränderung von S entspricht Veränderung von I.

    Aufgabe 3
    -> Multiplikator einer Staatsausgabenerhöhung und eienr Steuersenkung sind
    dY/db = 1/1-c1 *Delta G
    dY/dT = - c1/1-c1 * Delta T

    => eine Steuersenkung in gleicher Höhe führt zu einer geringeren Erhöhung des GG-Y wie eine Staatsausgabenerhöhung.
    => die marginale Konsumquote des Staates ist 1, wogegen die marginale Konsumquote der Haushalte niedriger als 1 ist.
    => steigt G im ersten Schritt, so steigt Y um genau diese Erhöhung, bei einer gleichen Senkung der Steuern werden Haushalte nur einen Anteil c1 ihres höheren verfügbaren Einkommens Y konsumieren. Nachfrage steigt nur um c1*der Steuersenkung.

    Aufgabe 4
    a)Tau = 0
    Y = 1/1-c1 (c0-c1* T + I + G)

    dY/db = 1/1-c1 * Delta G

    b) T = 0
    Z = Y = c0 + (1-Z)c1*Y + I + G
    (1-(1-T)c1)*Y = c0 + I + G
    Y = 1/1-(1-T)c1 * Delta G

    c) Pauschalsteuer hat keinen Einfluss auf Multiplikator, da dieser unabhängig von der Höhe des Produktiosniveaus ist.
    => bei einer Konsumsteuer muß für jede zusötzliche Einheit vom Konsum ein Anteil T als Steuer bezahlt werden (Kein Multiplikator)

    Aufgabe 5
    1 A
    2 C
    3 C
    4 D
    5 A
  • Bruno
    Member
    du hast dich echt gemacht... vom wipäd-mädchen-psycho zum oberstreber :)

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