Der Klausur-Résumé-Thread (WPMs)
  • stefzn
    Member
    Fach: OMAR (Marketing 1)

    persönlicher Lernaufwand: 5 Tage (aber unter dem Semester die Vorlesungen kurz nachbereitet, alle Übungen und Tutorien besucht+bearbeitet)

    pers. Lernart (Wie//Was): Die gute Laura benutzt ein meiner Meinung nach sehr gutes Skript. Wichtige Begriffe sind markiert, diese kann man also direkt auswendig lernen. Das Skript sieht mit ~270 Folien und nochmal ~100 Übungs-Folien nicht so klein aus, ist aber eigentlich gar nicht so viel und lässt sich rauf und runter auswendig lernen. Zusätzlich würde ich meinen Fokus auf die Übungen und Tutorien setzen, da die Theorie dort vertieft wird, was für die Klausur eigtl. am Wichtigsten war (die Klausur war in meinen Augen auf höherem Niveau als die Probeklausur, d.h. wenn man in der Probeklausur gut abschneidet nochmal ordentlich einen drauf setzen).

    Klausur: Aufgebaut wie offenbar jede OMAR-Klausur:
    1. Wahr/Falsch-Aussagen: einfach Theorie auswendig lernen
    2. Theorie-Fragen, zu denen man etwas schreiben musste: wie gesagt (v.a. Übungen und Tutorien lernen)
    3. Regression/Varianzanalyse: Gerechnet wird hier wenig, also einfach die Theorie drauf haben und Output interpretieren. Gerechnet wurden nur die Standardisierung, Wichtigkeiten und Marktanteile.
    4. Pricing: Einfachste Rechnungen (Umsatzoptimaler Preis, Punktelastizität. Wer OMAT packt kann das easy), Degressionsfaktor (Formel auswendig lernen um Zeit zu sparen, damit man nicht umformen muss und Zahlen einsetzen; dazu dann noch eine Prüfung auf Rentabilität).
    5. Kurze Frage zu Mittelwertzentrierung: Dafür gab es nur 3 Punkte, dementsprechend einfach den Teil aus Übung/Tutorium wieder geben (1. Formel aufschreiben, kurz erklären was da gemacht wird).
    6. glaube irgendwas habe ich vergessen, fällt mir aber gerade nicht ein

    Mein Tipp: Der Knackpunkt war nicht die Schwierigkeit der Aufgaben, sondern die Zeit. Ich selbst habe viel Zeit für die Freitextantworten gebraucht und mir damit hinten raus unnötig Druck gemacht. Da ich viel gelernt habe konnte ich dennoch alles bearbeiten, aber ich empfehle jedem alle Rechnungen aus dem FF drauf zu haben, damit das schnell geht und die Theorie wirklich intensiv zu lernen, damit man da nicht lange überlegen muss.


  • Fach: Interactive Marketing (IAMA) SS18
    persönlicher Lernaufwand: 7 Tage (da mehrere Klausuren in der selben Woche)
    persönliche Lernart: So gut wie alle Folien auswendig lernen und die Übungen einfach hoch und runter rechnen.
    Klausur: Multiple Choice (20 von 90 Punkten), offene Theorie Fragen (20 von 90 Punkten), die restlichen 45 Punkte sind dann überwiegend Rechenaufgaben
    Tipps: Die Vorlesungsinhalte sind interessant und leicht zu merken, da man vieles aus dem Alltag kennt, daher muss man nicht so viel Zeit dafür aufwenden. Die Übungen wirklich gut können! Besuch der Vorlesung war meiner Meinung nach nicht notwendig. Lösungen der Übungen wurden ausführlich hochgeladen, also muss man auch hier nicht zwingend anwesend sein. Mein Tipp ist einfach jede Folie (UND die Gastvorträge) im Schlaf zu können und ganz viel rechnen zu üben.
  • Fach: Accounting 6: Unternehmensbewertung (Hommel)
    Persönlicher Lernaufwand: Mit Sicherheit das zeitaufwändigste WPM im Bachelor, wenn man Schwierigkeitsgrad und Menge zusammen betrachtet. Workload lag bei ca. 4h/Woche unter dem Semester und 7 Tagen fulltime vor der Klausur.
    Lernart: Über das Semester die Zusatzaufgaben regelmäßig auf aktuellen Stand gebracht, Übungen nachbereitet und Vorlesung zusammengefasst (Letzteres nicht unbedingt notwendig). Vor der Klausur Zusatzaufgaben/Übungen mehrfach wiederholt, Altklausuren (von Raute) sowie Aufgaben und Übungsklausuren aus seinem Buch gerechnet.
    Klausur: 3 Aufgaben: RZM/SÄE, Trend-/Common Size-Statement, DCF. Ca. 20% der Punkte entfielen auf qualitative Fragen. An sich war die Klausur sehr fair und ohne Transfer, allerdings extrem viel. Ausreichend Routine war daher umso wichtiger.
    Fazit: Vom Inhalt her das für mich bis dato interessanteste und praixnaheste WPM, insbesondere wenn man sich für Corporate Finance interessiert. Workload allerdings exorbitant hoch (siehe oben), daher nur bei ausreichendem Interesse empfehlenswert. Note war sehr zufriedenstellend. PFIN ist als Basis von Vorteil.

    Fach: Decision Making in Markets and Organizations (von Siemens)
    Persönlicher Lernaufwand: Mit ca. 1h/Woche unter dem Semester und 4 Tagen intensiver Klausurvorbereitung sehr überschaubar im Vergleich.
    Lernart: Über das Semester Problem Sets nachbereitet und in regelmäßigen Abstand das Skript revidiert. Zusätzlich alle Studien/Regressionstabellen kurz zusammengefasst. Vor der Klausur Problem Sets mehrfach wiederholt und Studien auf Verständnis gelernt.
    Fazit: Sehr empfehlenswertes Economics WPM, insbesondere wenn man Finance & Accounting Schwerpunkt hat. Inhalt ist überschaubar und basiert größtenteils auf Verständnis/Quant, wodurch sich der Workload in Grenzen hält. Note war sehr zufriedenstellend. Übungsleiterin ebenfalls ein Plus.
  • tl;dr:
    FLAB gut. Barth-Teil rockt, Kamuff-Teil ist eher mittel. Belegt es trotzdem


    Fach: FLAB (Kamuff/Barth) SoSe2018

    Persönliche Lernart: Kamuff-Skript und Spreadsheet-Eckdaten zusammengefasst, Barth-Aufgaben in Excel reproduziert bis sie im Schlaf sitzen

    Klausur: E-Klausur am PC. Alle Antworten mussten in einer Browsermaske eingegeben werden. Des Weiteren mussten manche Aufgaben in Excel bearbeitet und anschließend hochgeladen werden (Barth) oder ein in Excel vorliegendes Finanzmodell musste analysiert werden (Kamuff). Entsprach weitestgehend den Erwartungen und war zeitlich gut machbar, wenn der Praxis-Teil von Barth entsprechend saß. Beide Teile wurden mit 45 Punkten gleich gewichtet und bestanden aus 5-6 Einzelaufgaben.

    Fazit:
    Das Gute zuerst: Der Barth-Teil gehörte zum Besten was ich bzgl. WPMs in dem Studium hatte, da man das ganze Theoriegedöns mal praktisch anwenden konnte (und ich sowieso gerne mit Excel arbeite). Seine Modulhälfte war komplett praxisorientiert, sowohl die VL, als auch die Klausur. Man musste keine einzige Folie können (die dienen nur als theoretische Basis), sondern ausschließlich die acht excelbasierten Aufgaben anwenden können: Rekonstruktion des DAX-Renditedreiecks, Arbeiten mit Renditen, Varianzen etc., Konstruktion von Minimum-Varianz-Portfolios, Randportfolios, Marktportfolios, Test des CAPM-Modells auf statistische Signifikanz, Ereignisstudien und Optionsbewertung mit Black-Scholes. Wer in Excel schon fitter ist wird leichter durchkommen, alle Anderen sollten es wahrscheinlich umso mehr belegen. Seine Kurshälfte basiert stark auf "Financial Modeling" von Benninga.

    Der Kamuff-Teil wiederum war eher mittel. Der Großteil ihrer VL geht für die Konstruktion eines Spreadsheets (Finanzmodell) drauf, bei dem man historische Daten der Hugo Boss AG (GuV + Bilanz aus den Geschäftsberichten der letzten 5 Jahre) in Excel übertragt, Normalisierungen durchführt, Kennzahlen berechnet, Annahmen trifft und irgendwann daraus zukünftige CF prognostiziert und den UW bestimmt. Klingt gut, ist tatsächlich aber extrem dröge und resultiert in ca 10 Zeitstunden ihr beim Aufbau zuschauen und selbst am Laptop nachbauen. Da so ein Ding in der Klausur zeitlich natürlich nicht nachgebaut werden kann wurden dann nur ein paar Kennzahlen daraus abgefragt. Der Rest ihres Kurses wirkte sehr zusammengewürfelt und nicht klar abgegrenzt. Eine Aufgabe für 7 Punkte in der Klausur konnte man nur beantworten, wenn man in den richtigen 5 Minuten zufällig aufgepasst hat, da der Aspekt auch in den Unterlagen nicht behandelt wurde. Sehr grenzwertig. mMn hätte Sie die Hälfte des Skripts streichen, die Konstruktion des Finanzmodells kürzen und alle damit in Zusammenhang stehenden Aspekte detaillierter und abgegrenzter durchgehen sollen. Lernen konnte man trotzdem was.

    Fazit^2:
    Der Aufwand für das WPM ist leicht überdurchschnittlich, aber das liegt an der Praxisorientierung. Der tatsächliche Lernaufwand kurz vor der Klausur ist sogar eher gering, wenn man sich während des Semesters entsprechend mit dem Praxisteil vom Barth auseinandergesetzt hat. Bulimielernerei oder zig Aufgaben zum durchprügeln gibt es nämlich nicht. mMn ein nicht zu vernachlässigender Aspekt in der Prüfungsphase.

    Übrigens: Barth ist laut eigener Aussage nur noch zweieinhalb Jahre an der Uni. Das Modul wird es, wenn überhaupt, in der Form nur noch zwei Mal geben.
  • Da ich diesen Beitrag eigeentlich recht praktisch finde, will ich hier auch mal noch meinen Senf dazu geben. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderem...

    Public Finance (PUFA) bei Weichenrieder
    Vorlesung: Ich hatte am Anfang ein paar mal gefehlt, war ansonsten aber immer anwesend. Die Vorlesung ist sterbenslangweilig, es war unheimlich schwer aufmerksam zu bleiben. Oft hatte ich nach der VL keine Ahnung, was genau der Typ mir eigentlich inhaltlich mitgeben wollte. Der hat es auch geschafft, ne halbe Stunde über eine Folie zu reden. Puh, einfach nur anstrengend und mühsam. Hinzu kommt: Das Skript ist ein Desaster und einfach nicht verständlich. Mir fehlt da irgendwie der rote Faden. Schaubilder/Grafiken sind stellenweise nicht vollständig beschriftet, es fehlen Erklärungen, oft wirklich nur Stichworte mit denen man nichtmal was anfangen kann, selbst wenn man anwesend war. Die Übersichtlichkeit lässt stark zu wünschen übrig.
    Literatur: es waren mehrere Lehrbücher angegeben, von denen jeweils mehrere Kapitel zu den VL zugeordnet wurden. Insgesamt verdammt viel Literatur. Allerdings passten die Sachen inhaltlich nur bedingt zu den Themen, die in der VL behandelt wurden. Auch hier war alles gefühlt recht chaotisch. Manches aus der VL habe ich in der Literatur garnicht gefunden, anderers wiederum doppelt und dreifach, aber dann auf drei unterschiedliche Weisen - war insgesamt nicht besonders hilfreich.
    Übung: Übungsblätter alle machbar. Wichtig: Es werden keine Lösungen online gestellt! Man muss anwesend sein, wenn man die Lösungen haben will.
    persönlicher Lernaufwand: während des Semesters eher weniger, nur die Übungen nachbereitet. Vor der Klausur 4 Tage ganztägig durchgelernt, die Vorlesungsfolien durchgegangen, Dinge die mir wichtig schienen rausgeschrieben und auswendig gelernt. Die Übungsblätter hoch und runter gerechnet und zum Schluss die einzige verfügbare Altklausur gerechnet.
    Klausur: Die Klausur war der absolute Supergau und hatte überhaupt nichts mit den Übungen oder der Altklausur zu tun. Schwerpunktmäßig kamen vollkommen andere Sachen dran.
    Ich habe mich nicht top vorbereitet gefühlt, da ich vieles vorab schon nicht ganz verstanden hatte, aber das hatte ich dann auch nicht erwartet. Allerdings habe ich wie durch ein Wunder bestanden (vermutlich wurde die Klausur stark runter gesetzt).
    Fazit: ich würde PUFA definitiv nicht weiterempfehlen

    Economics of Labor Market Institutions (ELMI) bei Vellekoop
    Vorlesung: Nuja. Ich war bei der ersten und letzten VL und ersten und letzten Übung anwesend, ansonsten erfolgreich geschwänzt. Der Dozent scheint ein cooler Typ zu sein und mit den Studenten stellenweise recht kumpelhaft umzugehen. Da aber die komplette VL sehr nah an dem Buch aufgebaut ist, habe ich mir das gespart und nur mit den Folien und dem Buch gelernt. Die Folien sind soweit okay aber auch nicht unbedingt selbsterklärend, tatsächlich habe ich aber mehr mit dem Buch gelernt und die Folien nur genutzt um zu schauen, was genau jetzt relevant sein wird.
    Literatur: Die VL baute komplett auf dem Buch auf und behandelte ein Kapitel nach dem anderen (mit Ausnahme der letzten VL, die war dann aber auch nicht klausurrelevant zum Glück). Ich fand das Buch super und absolut verständlich, hat mir sehr geholfen. Inhaltlich ging es immer über die Inhalte der VL hinaus, was aber definitiv sehr hilfreich beim Verständnis war.
    Übung: Die Mitschriften der Übungen werden online gestellt - mir hat das in diesem Fall ausgereicht zum Lernen.
    persönlicher Lernaufwand: tatsächlich sogar recht hoch. Ich habe während des Semesters regelmäßig die Folien bzw. die Kapitel des Buches durchgemacht. Das Buch kann ich nur empfehlen, es erklärt alles sehr anschaulich! Zur Klausurvorbereitung (ca. 4 Tage ganztags) habe ich dann die wichtigsten Punkte wieder rausgeschrieben und auswendig gelernt, zusätzlich die Aufgaben aus dem Buch gemacht und auch die Übungsaufgaben der Übung (die allerdings auch alle dem Buch entstammen) durchgerechnet.
    Klausur: es war die fairste Klausur, die mir in meinem kompletten VWL-Studium begegnet ist. Aufgaben waren alle machbar, manches kam 1:1 genau so schon in einer Übung dran. Die letzten drei Aufgaben waren Transfer und schon etwas anspruchsvoller, aber nicht so, dass ich sie als gemein bezeichnen würde. Trotz dieser drei Aufgaben kam bei mir tatsächlich eine 1,3 bei raus
    Fazit: absolut empfehlenswert! Klausur absolut fair (fast schon geschenkt), Lernaufwand in Ordnung.

    Fundamentals of Labor Economics (FLAE) bei Soldani
    Vorlesung: ich war grundsätzlich immer anwesend und würde das auch jedem empfehlen. Die Gute macht einiges, was nicht auf den Folien enthalten ist und man würde wichtiges verpassen, wenn man nicht hingeht. Die VL ist größtenteils super interessant sodass es einfach ist, aufmerksam zu bleiben. Stellenweise ist es allerdings auch etwas zäh/langweilig, wenn sie Dinge wiederholt bzw. sehr ausführlich bespricht, die in BMIK schon gemacht wurden. Aber schadet definitiv nicht, manches nochmal zu hören!
    Literatur: Bis auf eine VL baute auch hier die VL komplett auf einem Buch auf. Das Buch hat die Inhalte der VL ergänzt und ich würde sagen, es schadet nicht, da mal reinzugucken, ist jetzt aber auch nicht unbedingt notwendig.
    Übung: Lösungen werden online gestellt, das passt soweit. Die Aufgaben selbst fand ich so lala. Stellenweise recht einfach, stellenweise sehr kompliziert. Bei manchen Aufgaben war die Lösung supereinfach, wenn man wusste, wie man an die Sache herangehen muss. Allerdings waren die Aufgaben irgendwie recht kompliziert gestellt, sodass mir erst aufgrund der Lösungen klar wurde, nach was eigentlich genau gefragt wurde.
    persönlicher Lernaufwand: relativ hoch. Während des Semesters immer am Ball geblieben und die VL und Übung zeitnah nachbearbeitet. Vor der Klausur musste ich mir dann aufgrund Zeitmangel alles innerhalb eines Tages einprügeln (die wichtigsten Sachen auswendig gelernt (zumindest versucht), ansonsten die Übungen durchgegangen). Da ich während des Semesters aber die VL schon gut mitverfolgt hatte und alles relativ leicht verständlich war, habe ich mich dennoch ganz gut vorbereitet gefühlt. Nur die Übungen haben mir aufgrund Verständnisproblemen stellenweise Probleme bereitet.
    Klausur: Die Klausur hatte es in sich. Es waren gefühlt tausend Fragen und es wurde zeitlich ganz schön knapp. Fragen bauten auch aufeinander auf. Wie schon in der Übung hatte ich stellenweise das Problem, dass ich die Fragen nicht so ganz verstanden hatte bzw. lange überlegen musste, welche Infos ich jetzt genau aus der Aufgabenstellung ziehen kann (also wie ich die Angaben zu interpretieren habe) und worauf sie eigentlich hinaus will. Alles in allem ist die Klausur bei mir nicht ganz so gut gelaufen, aber mit 2,7 war das Ergebnis dann dennoch besser, als ich es nach der Klausur vermutet hätte.
    Fazit: DIE VL ist wirklich interessant und hat Spaß gemacht, das würde ich empfehlen, allerdings war die Klausur nicht so der Burner. Ich würde jetzt nicht komplett davon abraten, es ist eigentlich schon eine gute Veranstaltung.


    Wie ihr gemerkt habt, hab ich sowohl ELMI als auch FLAE gemacht. Die beiden Veranstaltungen haben sich inhaltlich hin und wieder minimal überschnitten (wirklich nur minimal), ansonsten haben sie sich eher ergänzt. Für mich war das genau der Themenbereich, der mich interessiert hat und ich fand es super, zwei Veranstaltungen besuchen zu können, die inhaltlich so nah beieinander liegen. Mir hat es auch für das Verständnis geholfen, also ich habe ELMI aufgrund von FLAE besser verstanden und andersherum. Beide VL fand ich thematisch sehr interessant, aber bei der Klausur liegt ELMI aufgrund der Fairness klar vorne.
  • Da die Klausurenphase bald zu Ende ist, hole ich den Thread schon mal hoch…

  • Fach: IASM (International Asset Management)
    Lernaufwand:
    5-7 Tage, Zusammenfassung jedoch schon vorher fertig geschrieben. Muss dazu sagen, dass ich das WPM nur aus Interesse genommen habe und nicht einbringen muss
    Lernart:
    Folien in Word-Datei zusammengeschrieben und paar Mal durchgelesen; Excel-Problems + Problem Sets 3-4 Mal durchgegangen
    Klausur: 3 Excel Aufgaben, die ungefähr so waren wie die Excel Probleme, die er uns zur Übung gegeben hat; Wahr/Falsch Aufgaben zu den Klausuren, die teilweise schon tricky waren; Aufgaben zu den Papers, die man aber gut beantworten konnte --> Klausur war insgesamt fair, der Faktor Zeit war nur sehr knackig
    Fazit:
    Obwohl ich nur in 4 Vorlesungen war, da ich arbeiten musste, konnte man sich den Vorlesungsinhalt gut anhand der Folien aneignen. Prof. Hillert hat sich viel Mühe gegeben denVorlesungsinhalt interessant rüberzubringen und ist auf tiefergehende Fragen ausführend eingegangen. Auf jeden Fall ein top Professor.
    Würde das WPM definitiv weiterempfehlen.

    Fach: BEFI (Behavioral Finance)
    Lernaufwand: -
    Lernart:
    Alle Folien auf Karteikarten geklatscht; Altklausuren und Übungen öfters durchgegangen -->Altklausuren spiegeln in keinster Weise die Klausur wieder.
    Klausur:
    Ersten Aufgaben waren ungefähr wie die Rechenaufgaben in den Übungen, nur mit ein paar mehr tricky Stellen. Eine Aufgabe kam unerwartet (irgendetwas mit Urnen). Die Aufgaben, die den Inhalt der Folien abfragen, spiegelten nicht das Niveau der Vorlesung wieder. In den Altklausuren musste man den Inhalt sturr hinschreiben, hier musste man Themen auf völlig andere Themen anwenden. War darauf nicht wirklich vorbereitet, da ich mich an den Altklausuren orientiert habe.
    Fazit:
    Vorlesung ist extrem langweilig, ebenso der die Folien (Die zudem viele Fehler enthalten). Ich habe mir die Vorlesung auf der Aufzeichnung angeschaut und bin teilweise eingeschlafen. Ich habe mir von dem Thema Behavioral Financen viel mehr erhofft, insbesondere mehr qualitative Diskussionen als irgendwelche Modelle, die eh niemand interessiert und in der Realität nie zutreffen. Die Klausur war schwerer als gedacht und ist definitiv keine 1,x Klausur gewesen, auch wenn man gut gelernt hat. Ich werde das WPM nicht einbringen und es war einfach verschwendete Lebenszeit.
    Ich würde das WPM definitiv nicht weiterempfehlen. Ich kann es durchaus verstehen, dass man als Prof keine Lust hat als 1,x-Klausur wahrgenommen zu werden, aber dann sollte man das Niveau der Vorlesung dementsprechend auch erhöhen und nicht fälscherlichweise ankündigen, dass die Altklausur von vor 10 Jahren dem Niveau/Aufbau der richtigen Klausur entsprechen wird. Dann lieber ein WPM wählen, das mehr Aufwand erfordert, aber am Ende kein Glücksspiel ist.



  • Fach: Öffentliches Rechnungswesen (Nowak)
    Lernaufwand: ca. 3 - 4 Tage
    Lernart:
    Die wichtigsten Aussagen des Dozenten zu ausgewählten Themen in der VL mitgeschrieben und daheim zusammengefasst und auswendig gelernt. Folien und Gastvorträge auswendig gelernt, die besonders hervorgehoben wurden. Es ist absolut wichtig, dass man immer in den Veranstaltungen anwesend ist.
    Klausur:
    Sehr faire Klausur, die nahezu alles aus der gesamte Veranstaltung abgedeckt hat. Wenige Fragen ausserhalb dessen, was der Dozent vorher angedeutet hat. Ein bis zwei Transferaufgaben, die aber machbar waren. Definitiv eine 1,x Klausur.
    Mehrwert:
    Würde sagen, man lernt in dem Fach schon einiges. Es geht neben dem öffentlichen Rechnungswesen auch um IFRS und HGB und um die Unterschiede der beiden Systeme. Exkurse zu Corporate Finance, Politik in der EU, Staatsverschuldung etc. runden das Bild ab. Außerdem geht man einmal komplett das 3. Buch des HGB durch und bespricht die einzelnen Vorschriften. Ich glaube es gibt kaum ein WPM, das so viele Gastvorträge wie ÖFFRE hat und man hat außerdem viele Möglichkeiten mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen und sich für ein Praktikum zu platzieren. Das ist auch ein Plus.

    Fazit:
    Dr. Nowak ist ein toller Dozent und menschlich, wie auch fachlich, hervorragend. Habe im Studium nur wenige (eigentlich keine) Dozenten kennengelernt, die so korrekt waren wie er. Das Fach ist absolut empfehlenswert um eine 1,x zu bekommen. Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen, da trotz der vielen Folien, einiges ausgeschlossen wurde. Allerdings sollte man wirklich immer anwesend sein, weil in der Veranstaltung viele Dinge konkretisiert und vertieft werden. Eine 1,x ist ohne Anwesenheit, oder Mitschrift von Kommilitonen (meiner Meinung nach) nicht machbar.

    Ich war definitiv sehr mit der Note und dem Kurs zufrieden und würde das WPM jedem empfehlen, der sich für Rechnungswesen interessiert.
  • Fach: Angewandte Industrieökonomie und strategischer Wettbewerb (Walz)
    Lernaufwand: Ich habe persönlich relativ viel Zeit in das Modul gesteckt und auch während des Semesters immer den Stoff nachgearbeitet. Wollte das VWL WPM auf jeden Fall weghaben und hab mir deswegen Mühe gegeben alles zu verstehen. Würde daher sagen, dass ich vor der Klausur intensiv ca. 1 Woche gelernt habe und kontinuierlich während des Semesters.
    Dazu habe ich alle Vorlesungsfolien durchgearbeitet und habe versucht die Inhalte so gut wie es ging zu verstehen. Dasselbe gilt für die Übung. Die Minicases habe ich zusammengefasst und in groben Zügen auswendig gelernt. Allgemein ist es hier besser auf das Verständnis zu gehen.
    Klausur:
    Leider war die Klausur überhaupt nicht so wie die Übungen. Der gesamte Zeitaufwand hat sich leider nicht rentiert. Die 1. Aufgabe war relativ gesehen geschenkt, aber danach wurde es immer schlimmer und man wusste gar nicht, an welche Aufgabe man sich zu erst wagen sollte. Ich habe alles gelernt und trotzdem waren die Aufgaben nur sehr schwer zu lösen. Zudem waren alle Aufgaben bis auf die erste wirklich nur Randthemen, die ganz kurz angeschnitten wurden. Ausführlicher besprochene Rechnungen/Theorien kamen so gut wie gar nicht vor.
    Die Klausur bestand aus 22 Punkten MC und 68 Punkten offenen Aufgaben (ich erinnere mich nicht mehr genau, sollte aber ca. so stimmen).
    Fazit: Es war sehr interessant. Allerdings enthalten die Folien einige Fehler (Übung und Vorlesung), weswegen man auf jeden Fall die Übung und Vorlesung besuchen sollte. Ich würde das WPM eher nicht empfehlen, wenn man eine faire Klausur schreiben und gute Note erreichen möchte.
  • Jetzt in der Klausurenphase hole ich den Thread schon mal wieder hoch
  • Sehr gut, ich schreibe mein "Resume" nach dem ich die Noten habe :D
  • Von einem Kommilitonen aus Studydrive, vielleicht für einige hier interessant:

    Fach: DMMO (Decision Making in Markets and Organizations

    An alle Leute die im Sose2020 überlegen DMMO zu wählen, folgt jetzt mal ein Fazit des WPMs aus diesem Semester.

    Ich habe den Kurs dieses Semester belegt, da er auf Raute immer sehr empfohlen wurde und ich die Beschreibung auf QIS ziemlich interessant fande. Von einer Kommilitonen wurde mir zudem gesagt, dass Prof von Siemens sehr kompetent sei, weshalb die Wahl relativ schnell getroffen war.

    Die erste böse Überraschung dieses Semesters kam, als zu Vorlesungsbeginn in der ersten Veranstaltung nicht ansatzweiße genug Platz für den Andrang an Studenten im HZ15 war. Allein das auf QIS eine erwartete Teilnehmerzahl von 80 (was schon sehr stark unterschätzt war) stand und im HZ15 nicht einmal genug Plätze für diese Anzahl an Studierenden ist.
    Um bei den darauffolgenden Veranstaltungen (sowohl Vorlesungen als auch Mentorien) einen Sitzplatz zu bekommen, musste man mindestens 20 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung da sein und das Ganze obwohl die Veranstaltung morgens um 8:15 bzw. 8:30 stattfand!

    Neben der schlechten Organisation kam dann der zweite Punkt. Obwohl ich sonst regelmäßig die Vorlesungen in anderen Modulen besuche, habe ich hier erstmals keinen Sinn gesehen die ganzen Strapatzen ,für die dann doch eher wenig informative Vorlesung, auf mich zu nehmen. Ich denke, dass Prof von Siemens wirklich sehr kompetent ist, aber in dieser Veranstaltung kam das leider nicht wirklich rüber.
    Die Mentorien habe ich trotz Vorbereitung weiterhin besucht.

    Zur Klausurvorbereitung:
    Ich habe bereits vor Juni alle Vorlesungsfolien zusammengefasst, was sich als äußerst schwierig erwies, denn manchmal waren die Folien nicht klar verständlich. Das Englisch als auch die Struktur bzw. der Aufbau lies manchmal echt zu wünschen übrig. Mithilfe einer Lerngruppe hat es dann allerdings doch geklappt. Eine Kurzfassung der Studien habe ich zusätzlich gemacht, mit allen nötigen Informationen von Aufbau bis hin zu Ergebnissen und jeweiligen Interpretationen. Teilweiße habe ich mir zusätzlich die Mühe gemacht 10 Seiten der Paper durchzulesen, um mehr Informationen sammeln zu können. Die Mentorien habe ich zudem mehrmals durchgerechnet und auch alle verstanden.
    Trotz der intensiven Vorbereitung ist es dann trotzdem passiert, dass die Klausur eine echt böse Überraschung war. Am Ende hatte ich nicht mal ein so schlechtes Gefühl, aber das Resultat war letztendlich eine magere 2,7-3,3 und spiegelt in keinsterweise meinen Aufwand wider. Besonders die letzten beiden Aufgaben der Klausur waren einfach sehr unfair.
    Der ganze Aufwand war also letzten Endes umsonst, denn ich werde das Ergebnis defintiv nicht einbringen, was echt frustrierend ist. Ich kann DMMO defintiv an niemanden weiterempfehlen.

  • Lilie schrieb:

    Von einem Kommilitonen aus Studydrive, vielleicht für einige hier interessant:

    Fach: DMMO (Decision Making in Markets and Organizations

    An alle Leute die im Sose2020 überlegen DMMO zu wählen, folgt jetzt mal ein Fazit des WPMs aus diesem Semester.

    Ich habe den Kurs dieses Semester belegt, da er auf Raute immer sehr empfohlen wurde und ich die Beschreibung auf QIS ziemlich interessant fande. Von einer Kommilitonen wurde mir zudem gesagt, dass Prof von Siemens sehr kompetent sei, weshalb die Wahl relativ schnell getroffen war.

    Die erste böse Überraschung dieses Semesters kam, als zu Vorlesungsbeginn in der ersten Veranstaltung nicht ansatzweiße genug Platz für den Andrang an Studenten im HZ15 war. Allein das auf QIS eine erwartete Teilnehmerzahl von 80 (was schon sehr stark unterschätzt war) stand und im HZ15 nicht einmal genug Plätze für diese Anzahl an Studierenden ist.
    Um bei den darauffolgenden Veranstaltungen (sowohl Vorlesungen als auch Mentorien) einen Sitzplatz zu bekommen, musste man mindestens 20 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung da sein und das Ganze obwohl die Veranstaltung morgens um 8:15 bzw. 8:30 stattfand!

    Neben der schlechten Organisation kam dann der zweite Punkt. Obwohl ich sonst regelmäßig die Vorlesungen in anderen Modulen besuche, habe ich hier erstmals keinen Sinn gesehen die ganzen Strapatzen ,für die dann doch eher wenig informative Vorlesung, auf mich zu nehmen. Ich denke, dass Prof von Siemens wirklich sehr kompetent ist, aber in dieser Veranstaltung kam das leider nicht wirklich rüber.
    Die Mentorien habe ich trotz Vorbereitung weiterhin besucht.

    Zur Klausurvorbereitung:
    Ich habe bereits vor Juni alle Vorlesungsfolien zusammengefasst, was sich als äußerst schwierig erwies, denn manchmal waren die Folien nicht klar verständlich. Das Englisch als auch die Struktur bzw. der Aufbau lies manchmal echt zu wünschen übrig. Mithilfe einer Lerngruppe hat es dann allerdings doch geklappt. Eine Kurzfassung der Studien habe ich zusätzlich gemacht, mit allen nötigen Informationen von Aufbau bis hin zu Ergebnissen und jeweiligen Interpretationen. Teilweiße habe ich mir zusätzlich die Mühe gemacht 10 Seiten der Paper durchzulesen, um mehr Informationen sammeln zu können. Die Mentorien habe ich zudem mehrmals durchgerechnet und auch alle verstanden.
    Trotz der intensiven Vorbereitung ist es dann trotzdem passiert, dass die Klausur eine echt böse Überraschung war. Am Ende hatte ich nicht mal ein so schlechtes Gefühl, aber das Resultat war letztendlich eine magere 2,7-3,3 und spiegelt in keinsterweise meinen Aufwand wider. Besonders die letzten beiden Aufgaben der Klausur waren einfach sehr unfair.
    Der ganze Aufwand war also letzten Endes umsonst, denn ich werde das Ergebnis defintiv nicht einbringen, was echt frustrierend ist. Ich kann DMMO defintiv an niemanden weiterempfehlen.



    Er spricht mir aus dem Herzen. Zusätzlich sollte man erwähnen, dass die Lösungswege zu den Übungen nicht hochgeladen wurden. Das heißt man war gezwungen zur Übung zu gehen. Um einen Platz zu bekommen musste man wie schon erwähnt mindestens(!) 20 min früher da sein.
  • Um bei den darauffolgenden Veranstaltungen (sowohl Vorlesungen als auch Mentorien) einen Sitzplatz zu bekommen, musste man mindestens 20 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung da sein und das Ganze obwohl die Veranstaltung morgens um 8:15 bzw. 8:30 stattfand!



    Genau wegen diesem Bullshit hab ich das Fach nach der zweiten Veranstaltung aufgegeben. War scheinbar die richtige Entscheidung haha
  • Welche Wahlpflichtmodule sind leicht zu bewältigen (gute Noten) ohne die Veranstaltung zu besuchen, also reines Selbststudium (da ich unter der Woche ein Vollzeitpraktikum machen werde). Zusätzlich dazu, welche Module werden auch aufgezeichnet so dass man sie am Wochenende nachholen kann? Hab gehört die Ethik-Module sollen in der Klausur nur Fragen aus einem Katalog beantwortbar sein. Habt ihr Tipps und Tricks? Die Frage würde wahrscheinlich vielen Interessieren denk ich mal. Über eine Antwort bin ich sehr dankbar!

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