Studiengebühren aufm Vormarsch für das nächste Semester
  • Ich habe gestern mit einer Dame von der Asta gesprochen und sie hat mich darauf hingewiesen, dass wir ab dem WS 06/07 schon mit Studiengebühren in Höhe von 500 € rechnen müssen.

    Morgen, am 5.Mai, wird ein Kabinett darüber letztendlich entscheiden, ob die Studiengebühren in Hessen eingeführt werden sollen.

    (Geplant wird noch eine Semestergebühr von 1500 €)

    Nun....wie werdet ihr euch das Semester finanzieren?
    Meines Erachtens sind 500 € im Rahmen des "Machbaren" für jeden Studenten. Aber schwieriger wird es für viele werden, wenn tatsächlich eine Gebühr von 1500 € verlangt wird.

    Und glaubt ihr, dass sich durch Semestergebühren die Situation (überfüllte Hörsääle etc.) ändern wird oder nur der Staat dadurch profitieren wird und ihre Finanzierung der Unis sukzessiv abgebaut wird.

    Würde gerne eure Meinung wissen.


  • shortE
    Member
    Ich denke mit dieser Diskussion sollte man in diesem Forum warten, bis es endgültige Beschlüsse und konkrete Fakten gibt! Alles andere ist wilde Spekulation!!!
  • Falls es wirklich so kommen sollte, na dann Gute Nacht!
    Für viele wird es dann auch heißen: Bis hierher vielen Dank, und Tschüß... :!:
  • Meiner Meinung nach ist die Gefahr einer Einführung von allgemeinen studiengebühren sehr groß. Die CDU vertritt natürlich ihren eigenen Entwurf und da sie im Kabinett eine absolute Mehrheit vertritt, kann ich mir gut vorstellen, dass der Gesetztesentwurf morgen durchkommt.
    Selbst wenn es zunächst zu einer Festlegung von "nur" 500€ pro semester kommt, öffnet das trotzdem die Tür zu schrittweisen Erhöhungen im Laufe der nächsten Jahre.

    Die Einführung der Langzeitstudiengebühren hat ja schon gezeigt, dass sich dadurch nichts an der Studiensituation geändert hat. Es hat nur dazu geführt, dass sich viele Studenten exmatrikulieren mussten und das Land Hessen weniger Geld für ihre Hochschulen ausgeben musste! In vielen Fachbereichen wurden sogar noch Gelder gekürzt!!!

    Auch wenn unser WiWi-Fachbereich noch zu den "Bessergestellten" gehört und es einige von euch nicht negativ betreffen würde, wenn ihr jedes Semester 500€ + überweisen müsstet, denkt trotzdem an eure Kommilitonen oder Freunde, für die es mitunter das Ende ihres Studiums zumindest in Hessen bedeuten würde!!!

    Deshalb bin ich überzeugt, dass man schon jetzt aktiv werden sollte! selbst wenn es nur kleine Dinge sind, z.B. erzählt bitte allen, die ihr kennt davon, was da grade geplant wird. es gibt so viele an der Uni die gar nicht wissen, wie schnell diese Einführung von Seiten der hessischen Regierung gerade vorangetrieben wird!
    Und kommt im Café KOZ vorbei, holt euch Infomaterial und bitte unterschreibt in den Unterschriftenlisten, die dort ausliegen.
    Wir brauchen die Hilfe von euch allen!!!!!!!
  • 1500 € finde ich ganz hervorragend - allerdings wirklich nur, wenn die mittel direkt der Uni zufließen würden.
  • Studiengebühren sind doch das aller letzte in einem sozialstaat egal ob es irgendwelche darlehen etc. das ist einfach eine benachteiligung all der die keine reichen eltern haben und das ist Fakt!!!

    Aber wenn es dennoch dazu kommen sollte, müssen wir Frankreich als vorbild nehmen und uns nicht alles gefallen lassen was die politiker in ihren dicken autos und villas bestimmen.

    Es lebe die Revolution nieder konservativen 4äugigen schleimigen reichen säcken!!!
  • ich bin auch der Meinung, dass Studiengebühren was sinnvolles sind, wenn die Mittel der Uni zusätzlich zufliessen und nicht dafür Staatszuschüsse abgebaut werden.
    Ausserdem sind 500 € für jeden absolut schaffbar - dann gammelt man halt mal 2 tage weniger in der Uni und arbeitet dafür was :p

    1500 € mag allerdings zuviel sein, insb. da die uni ffm bisher noch nicht den besten ruf geniesst, da kann man ebenso an die ebs gehen hehe
  • Habt ihr schon mal gemerkt wie viele Studenten eigentlich für Studiengebühren sind? Allein dass sich fast keiner der Studenten aufregt obwohl die Lage ernst ist ist doch ein Zeichen dafür, dass sie Studiengebühren akzeptieren würden.

    Ich persönlich wäre auch mit Studiengebühren von 500€ einverstanden, allerdings wünsche ich mir dann auch viel mehr Förderung aus der Wirtschaft und von Stiftungen für gute und / oder engagierte Studenten.
  • ich bin auch der Meinung, dass Studiengebühren was sinnvolles sind, wenn die Mittel der Uni zusätzlich zufliessen und nicht dafür Staatszuschüsse abgebaut werden.
    Ausserdem sind 500 € für jeden absolut schaffbar - dann gammelt man halt mal 2 tage weniger in der Uni und arbeitet dafür was :p

    1500 € mag allerdings zuviel sein, insb. da die uni ffm bisher noch nicht den besten ruf geniesst, da kann man ebenso an die ebs gehen hehe



    naja, genau da ist ja der witz: 500 euro wären ein witz, wenn man mit dem Geld WIRKLICH was konstruktives anstellen will, da wohl ein großteil davon für den zusätzlich benötigten verwaltungsapparat draufgehen würden. (zital prof eisen)
    und mehr als 2000 euro wären purer hardcore für den finanziellen-durchschnittsstudenten. das letztere wird sich dennoch irgendwie durchsetzen, womit die schere zwischen arm/reich noch weiter aufklaffen wird... das leben ist eben unfair ;-)
  • http://www.studis-online.de/HoPo/art-446-studiengebuehren_in_hessen.php

    Da wird relativ detailliert was zu Studiengebühren gesagt.
    Laut der Rechnung wären wir dann bei 550 Euro. Würden denn die 230 dann wegfallen?? Und müssen die Unis einen Nachweis erbringen, was mit den Studiengebühren gemacht wurden ist!?!? Da es ja schon Politiker gab, die das Geld zum Stopfen der Haushaltslöcher nehmen möchten und wir also absolut nichts davon haben...
    Was will denn die JWG-Uni zB machen? Noch ein paar Lehrer einstellen um Vorlesungen verkleinern zu können? Bin sehr skeptisch, was man von den 550 Euro an Bildung wirklich bekommen wird... :evil:
  • Was seid ihr eigentlich für hasen........Studiengebühren einverstanden und so habt ihr völlig den verstand verloren?!?

    Es gibt sachen über die wird nicht diskutiert z.b bildung, wenn es so wäre führt doch in den schulengebühren ein daran hat niemand gedacht warum sind schulgebühren absurd aber studiengebühren akzeptabel???

    Und von wegen dann muss man 2 tage weniger in die uni hast dann natürich auch weniger zeit um zu lernen d.h. dann wohl das man auch dementsprechend länger für das studium brauchen würde schon mal daran gedacht. Und studenten mit reichen eltern hätten dieses problem nicht und die folge wäre das "arme" Studenten benachteiligt würden das kann doch in einem sozialstaat net sein.

    Und was wird man an der uni mit den gebühren verbessern können: 1.mehr lohn für profs, 2.die biblio aufstocken, 3.mehr computer

    zu 1. ich weiß nicht ob das was bringen würde denn am ende müssen die studenten so oder so für die uni pauken egal wie gut die profs sind.

    zu 2. wenn ich ein buch wirklich brauche dann kauf ich mir das buch und später wenn ich es nicht mehr brauche verkaufe ich es so wird mich ein buch wenns hoch kommt 10 euro kosten.

    zu3. ein pc hat jeder zu hause denke ich mal und wenn nicht kann er für die gebühren nur eines einzigen semesters einen holen


    Für was werden denn die gebühren ausgegeben??

    alle progebühren studenten sollten mal konkrete beispiele geben und nicht ja ich wär damit einverstanden(weil ich reiche eltern habe) wenn die gebühren in die unie einfließen.(klingt zwar gut mehr als ein slogan ist es in wirklichkeit auch nicht)
  • Ich denke mit dieser Diskussion sollte man in diesem Forum warten, bis es endgültige Beschlüsse und konkrete Fakten gibt! Alles andere ist wilde Spekulation!!!



    Wenn wir warten, bis es feste Beschlüsse guibt können wir leider nix mehr machen. BEschlossene Gesetzte lassen sich net so einfach wieder abschaffen. Vor allem vor dem hintergrund, dass auf diesen Moment über 20 Jahre lang hingearbeite wurde. Es wird also auch jahrzente dauern bis sie wieder abgeschafft werden können.

    Wir müssen der Politik glaubhaft vermitteln, dass wir als Studierende nicht mit Gebühren einverstanden sind.

    Aus Erfahrunge mit den Langzeitgebühren ergibt sich, dass der vermeintliche Mittelzufluss zu keiner Budgeterhöhung der Uni führt. Die Landespolitik kürzt den Hochschulen die Finazmittel . Im Endeffekt wird also der hessische Landeshaushalt mit unserem Geld wieder aufgepäppelt.

    Übrigens muss beides gezahlt werden: Studiengebühren und Semesterbeitrag. Also ca 750 €.

    Und NikE: Warum sollten keine Diskussionen geführt werden? Damit die Politiker Zeit genug haben um uns die Wahrheit vorzuenthalten? Konsumierst Du auch so die Vorlesung? Es kann doch nicht sein, dass beschlosssene Gesetze erst dann Diskutiert werden.

    hier gbt es eine offizielle Broschüre zu den Studiengebühren von der Landesregierung:
    http://www.hessen.de/irj/zentral_Internet?cid=fcb8977c6fcbc43666fece1458a31733

    und noch was: löscht ihr meine posts? der erste war eigentlich mal einer von mir ^^
  • sry nikE: ich meinte shortE
  • Also wie ich soeben mitbekommen habe, ist es beschlossene Sache, dass ab dem WS 07/08 eine Studiengebühr von 500 € verlangt wird.

    Also doch noch ein Jahr zeit - dennoch kein Grund zur Freude.

    Hier könnt ihr alles nachlesen
  • Zitat meines Bruders: "Ne ne ne, immer dieses scheiß Rumgemeckere der Studenten. Gucke dir doch mal einen Elektriker-Lehrling an, der eine Meisterausbildung macht. Der bezahlt sie schließlich auch selber. Und die kostet dann mind. 10.000 €"
  • Die Gebühren sind super. Gerade für uns Diplom-Studenten, wir profitieren davon am meisten, denn in uns wird ja eh richtig viel investiert. Wir bekommen Klausuren wie in FIN1 vom Schmidt und in URE1 vom Mellwig, damit wir noch länger studieren und noch länger Gebühren zahlen können. Oder hab ich das falsch verstanden? Waren diese Klausuren vielleicht gedacht, um uns vor dem Übel der Gebühren schon im vornherein zu bewahren?

    Ich sag euch, ich hoffe der ASTA und alle anderen, die jetzt eine Klagewelle einreichen, werden unterstützt und können sich durchsetzen. Mit dieser Geschichte werden durch juristische Spielereien hessische Verfassungsrechte ausgeschaltet. Also wenn man die überbrücken kann, warum war es noch nicht möglich die Todesstrafe wieder einzuführen?

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