OFIN bei Schlag
  • @Shorty2054,

    m.E. kann man nicht mit der traditionellen These argumentieren, da diese von M&M widerlegt wurde.

    Die Eigenkapitalkosten (rEK) stellen die von den Aktionären geforderte Verzinsung ihres Kapitals für das unternehmerische Risiko dar. Im Allgemeinen sollten die Eigenkapitalkosten größer als die
    Fremdkapitalkosten ausfallen, da Eigenkapitalgeber erst nachrangig bedient werden. (Sowohl die
    Zinsen müssen vor den Dividenden ausgezahlt werden, als auch die Rückzahlung im Insolvenzfall). Als Ausglich genießen Aktionäre den Zugriff auf den Residualgewinn.


    Und ja, WACC wird auch steigen, wenn rFK ansteigt.

    Shorty2054 schrieb:

    Nijnia schrieb:

    @Shorty2054,
    Aufgabe a und b i und ii sind klar. Bei iii) bin ich mir nicht Sicher.

    Ich würde behaupten das die EK-Geber höhere Kosten verlangen, weil das Risiko zunimmt wenn die FK_Geber ebenfalls höhere Renditen wollen. Und wir also ingesammt auch höheres WACC haben. Kann man das hier mit der Traditioniellen These begründen? Da wir nun ein leverage erreicht haben der das WACC nicht mehr minimiert (oder konstant hält) sondern erhöht?





  • @Nijnia

    Danke klingt Verständlich. So Aber hier geht es gleich weiter. Dieser Schlag..... -.-

    image

    A) r1*x + r2*(1-x) = r1*y + (1-y)*r2
    auflösen und dann kommt am Ende "X = Y" bzw u1 = u2

    B) Var(rm) = x^2*o1^2+(1-x)^2*o2^2 + 2*x*y*p*o1*o2

    Var(rm) = (x*o1 + (1-x) * o2)^2 | Wurzel
    orm = x*o1 + (1-x)* o2

    C) Ich ging hier aus das wir die Varianz minimieren sollen.

    Var(rm) = x^2*o1^2+(1-x)^2*o2^2 + 2*x*y*p*o1*o2

    Var(rm) = (x*(o1-o2)+o2)^2

    mit x = o2/(o2-o1) --> Var(rm) = 0 | Hier zu eine Frage setzte ich nun ein für x bekomme ich am Ende immer o1 = Var(rm) aber in den Folien steht 0. Irgendwie löse ich Falsch auf.

    Außerdem hänge ich leider fest, wie soll ich denn ohne Leerverkäufe es elegant nun auflösen?


    D) Minimum Varianz Protfolie einfach einsetzten und halt anstatt o2^2, o1^2 schreiben da sie ja gleich sind?

    Würde dann 0,5o1^2 = x ka ob das dann stimmt.

    Danke schonmal.
  • @Shorty2054,

    Also wenn keine Leerverkäufe erlaubt sind, kann var(PF) nicht null sein.
    Die var(PF) muss deshalb >0 sein.

    Aber ich weiss auch nicht genau, wie das "elegant" zu lösen ist, vor allem, wenn keine Leerverkäufe erlaubt sind. Ich steh hier also auch aufm Schlauch.

    Ich hoffe mal nicht, dass solch eine Aufgabe drankommt :S
  • Okay also habe mal deine Aufgaben gerechnet. Leider weiß ich auch nicht woran man erkennt das sie hier perfekt korreliert sind. Denke man erkennt das auch erst anhand der Rechnung für ß = 0

    Aber nicht sicher.

    Eine Frage zur Aufgabe e) Dort sagst du meine Erwartete Rendite sollte höher sein als 0,2 weil wir 0,23 rausbekommen. Das bedeutet doch das wir Sie kaufen sollten, weil die Erwatete Rendite über der SLM liegt?
  • Hat sich mal jemand folgende Aufgabe zur Markteffizienz angesehen?
    image

    a)
    i)
    Der Aktienpreis wird steigen, welches mit der semi-starken Markteffizienzhypothese einhergeht.

    Der alte Aktienkurs errechnet sich wie folgt:
    Gegeben war ein l=60/40, und der MW des EK lag bei 500Mio. Für FK ergibt sich ein MW von 700Mio und V liegt somit bei 1250Mio.

    500Mio MW des EK / Anzahl der Aktien = 25€ alter Aktienkurs

    Mit durchführung des Projekts steigt Unternehmens-V auf 1350 Mio.
    Somit sind 40% von V = 540Mio MW EK
    540Mio/20Mio Aktien = neuer Aktienkurs von 27€

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob das stimmt. Muss ich denn nicht wissen, wie das neue Projekt finanziert wird? Ich bin nun einfach davon ausgegangen, dass das Unternehmens-Leverage auch für das Projekt identisch ist.

    ii)
    Das ist der Teil, auf den ich nicht wirklich eine Antwort habe.

    iii)
    Hier kann man einiges unterstellen, wie z.B. hinterfragen, wie das Unternehmens-β ist etc...

    b)
    Schwache Form wird verletzt, da hier Renditen aus Kurshistorie erzielt werden.
  • Shorty2054 schrieb:

    Okay also habe mal deine Aufgaben gerechnet. Leider weiß ich auch nicht woran man erkennt das sie hier perfekt korreliert sind. Denke man erkennt das auch erst anhand der Rechnung für ß = 0

    Aber nicht sicher.

    Eine Frage zur Aufgabe e) Dort sagst du meine Erwartete Rendite sollte höher sein als 0,2 weil wir 0,23 rausbekommen. Das bedeutet doch das wir Sie kaufen sollten, weil die Erwatete Rendite über der SLM liegt?



    Laut CAPM sollte das WP eine aber Rendite von 0.23 bei beta=2 abwerfen.
    Ich möchte doch entlohnt werden für mein eingegangenes Risiko.
    Und wenn mir jemand ein WP mit beta=2 und µr=0.2 anbietet, nehme ich das nicht an.
    D.h. WP ist überbewertet.

  • Aso ich habe es immer so verstanden. Das der erwartetet Wert 0,2 ist aber ich bekomme eig 0,23 daher lohnt es sich. Aber so wie du es erklärt hast. Klingt es besser.
  • Nijnia schrieb:

    Hat sich mal jemand folgende Aufgabe zur Markteffizienz angesehen?
    image

    a)
    i)
    Der Aktienpreis wird steigen, welches mit der semi-starken Markteffizienzhypothese einhergeht.

    Der alte Aktienkurs errechnet sich wie folgt:
    Gegeben war ein l=60/40, und der MW des EK lag bei 500Mio. Für FK ergibt sich ein MW von 700Mio und V liegt somit bei 1250Mio.

    500Mio MW des EK / Anzahl der Aktien = 25€ alter Aktienkurs

    Mit durchführung des Projekts steigt Unternehmens-V auf 1350 Mio.
    Somit sind 40% von V = 540Mio MW EK
    540Mio/20Mio Aktien = neuer Aktienkurs von 27€

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob das stimmt. Muss ich denn nicht wissen, wie das neue Projekt finanziert wird? Ich bin nun einfach davon ausgegangen, dass das Unternehmens-Leverage auch für das Projekt identisch ist.

    ii)
    Das ist der Teil, auf den ich nicht wirklich eine Antwort habe.

    iii)
    Hier kann man einiges unterstellen, wie z.B. hinterfragen, wie das Unternehmens-β ist etc...

    b)
    Schwache Form wird verletzt, da hier Renditen aus Kurshistorie erzielt werden.



    Also ich würde wie Folgt bei der A) so vor gehen.

    GK = 1250Mio FK = 750 Mio Kapitwalwert = 100Mio

    (Y-i*FK)/EK = rek

    100-750*0,05/500 = 0,125 Das ist nun die neue Rendite. Diese nehmen wir mal den Aktienkurses

    0,125*25 --> Aktien-Wert steigt um 3,125 --> 28,125 kostet die neue Aktie also 28,13

    Nachrechnen einfach 100-750*0,05 = 62,5

    Also neues EK 562,5/20 --> 28,125 (Aktienkurs neu)

    Hoffe das geht so. Aber sollte eigentlich. Also wir können sicher nicht die 100Mio von dem Kapitalwert dazurechnen. Weil das ja unser Bruttogewinn ist und da müssen wir erstmal den FK-Gebern die Zinsen zurückzahlen.

    ii) Also zum einen werden die ja nichts an ihren Zinsen ändern können, aber vllt freuen sie sich da ihre Zinsen getilgt werden können.

    iii) 25*0,03 = 0,75 --> 3,125 - 0,75 = 2,375 Aktie wird um 2,375 anstiegen denn die Firma hat keinen großen gewichtung aufen Markt.


    Kann mich hier natürlich auch irren. Gerade die Zwei Jahre machen mich etwas stutzig. vllt muss ich dann auch die 0,05^2 nehmen oder mal 2

    b würde ich auch so sagen!

  • image
    kann mir jemand mit dieser Aufgabe helfen? ich kriege c nicht hin :’(
    dankee :D
  • @ daniela717,

    zur C)

    Laut M&M wissen wir, dass WACC unabhängig von der Kapitalstruktur konstant ist, jedoch steigt rEK linear mit dem Leverage.
    D.h. wir können mit der WACC aus a) rechnen, um auf die neuen rEK zu kommen.

    Zudem wissen wir noch aus a), dass V=18,18Mio war.
    Die neue Kapitalstruktur sieht wie folt aus:
    EK(alt)=7,27Mio => EK(neu)=7,27Mio-5Mio = 2.27Mio
    FK(alt)=10,91Mio => FK(neu)=10,91Mio+5Mio= 15,91Mio
    V(neu)=2,27+15,91=18,18Mio | V(neu)=V(alt), d.h. Kapitalstruktur hat keinen Einfluss auf V! |

    neuer EK-Anteil an V:
    Somit: 10%=0,125*rEK+0,875*6% => rEK= 38%

    Hoffe, es ist nachvollziehbar.


  • Nijnia schrieb:

    @ daniela717,

    zur C)

    Laut M&M wissen wir, dass WACC unabhängig von der Kapitalstruktur konstant ist, jedoch steigt rEK linear mit dem Leverage.
    D.h. wir können mit der WACC aus a) rechnen, um auf die neuen rEK zu kommen.

    Zudem wissen wir noch aus a), dass V=18,18Mio war.
    Die neue Kapitalstruktur sieht wie folt aus:
    EK(alt)=7,27Mio => EK(neu)=7,27Mio-5Mio = 2.27Mio
    FK(alt)=10,91Mio => FK(neu)=10,91Mio+5Mio= 15,91Mio
    V(neu)=2,27+15,91=18,18Mio | V(neu)=V(alt), d.h. Kapitalstruktur hat keinen Einfluss auf V! |

    neuer EK-Anteil an V:
    Somit: 10%=0,125*rEK+0,875*6% => rEK= 38%

    Hoffe, es ist nachvollziehbar.



    Wollte auch gerade antworten :D.

    @nijnia

    hast du meine Lösung zu der vorherigen Aufgabe gesehen? denkst du das geht so?
  • @Shorty2054,
    ja, danke nochmal für deine Lösung. Musste auch erstmal im Skript nach dieser Formel suchen.
    Aber m.E. macht es schon Sinn, was Du da auf die Beine gestellt hast. (Y)
  • Shorty2054 schrieb:

    @Nijnia
    C) Ich ging hier aus das wir die Varianz minimieren sollen.
    Var(rm) = x^2*o1^2+(1-x)^2*o2^2 + 2*x*y*p*o1*o2
    Var(rm) = (x*(o1-o2)+o2)^2
    mit x = o2/(o2-o1) --> Var(rm) = 0 | Hier zu eine Frage setzte ich nun ein für x bekomme ich am Ende immer o1 = Var(rm) aber in den Folien steht 0. Irgendwie löse ich Falsch auf.

    Außerdem hänge ich leider fest, wie soll ich denn ohne Leerverkäufe es elegant nun auflösen?



    Wenn keine Shorts erlaubt sind, müsste es ein Portfolio sein, dass zu 100% aus der Aktie mit der geringeren std besteht. Ich weiß nicht wie elegant das ist, aber alles andere müsste nach meinen Rechnungen mit Shorts arbeiten.
  • Nijnia schrieb:

    Danke für die Rückmeldung.
    Habe mir die Mühe gemacht die Aufgabe inkl. Lösung anbei zur Verfügung zu stellen.
    Falls nicht einsehbar, hier der link: http://i.imgur.com/BcAZ4GL.png


    image


    Vielleicht kann mir ja dann eine/r helfen. Würde mich freuen.



    Ich habe zu (b) eine Frage. Woran sieht man denn genau, dass die Korrelation weder +1 noch -1 ist?
  • WP1 + WP2 - (Zustand 1)
    WP1 + WP2 + (Zustand 2)
    WP1 - WP2 + (Zustand 3)

    Würden wir Zustand 2 weglassen könnten wir sagen das dass Wertpapier eher negativ korreliert ist

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