OFIN bei Schlag
  • Kurze Zwischenfrage, muss man für die Klausur irgendwelche Herleitungen können?


  • Man kann sich das ganze auch visuell im Rahmen einer Regressionsgeraden vorstellt.

    Zunächst solltes du dir der folgenden Zusammenhänge bewusst werden:

    COV(X,Y)/(STD(X)*STD(Y)) = CORR(X,Y)

    R²=CORR(X,Y)²

    => Wenn zwei Zufallsvariablen perfekt positiv bzw. negativ miteinander korreliert sind, so liegen alle Punktpaare auf einer Geraden. Der Typ der Korrelation bestimmt das Vorzeichen der Steigung. Je niedriger die Korrelation in Absolutwerten, desto näher ist die Steigung bei 0.

    Bezogen auf die Aufgabe. Legt man eine Gerade durch die drei ursprünglichen Punkte, so erhält man eine mit positiver Steigung. Da die Punkte nicht alle auf der selben Geraden liegen, ist R²<1 und entsprechend CORR(X,Y)<1. Entfernt man nun den Zustand 3 Punkt von den übrigen beiden, wird die Gerade flacher, geht das R^2 runter, entsprechend nimmt die Korrelation ab und nähert sich von der positiver Seite der Null an.<br />

    http://i.imgur.com/RK7GPSU.png

    Weitere Besipiele wie Korrelation zweier Zufallsvariablen aussehen kann:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d4/Correlation_examples2.svg
  • @ Blabla, ich glaube nicht, dass in der Klausur nach einer expliziten Herleitung gefragt wird. Jedoch habe ich das Gefühl, dass Prof. Schlag viel wert darauf legt, die Materie verstanden zu haben.

    By the way, tut Ihr euch auch so schwer beim Thema Optionen & Hedging?

    Habe mir mal die alten Klausuren angesehen und z.B. komm ich hier überhaupt nicht klar mit dem Erstellen der graphischen Darstellungen von Vermögenspositionen, wie in der folgenden Teilaufgabe a).

    http://i.imgur.com/oIC6jiO.png
    image

    Hat da jemand einen Tipp, wie man das logisch angehen kann.

    Falls einer nachrechnen möchte. Meine Ergebnisse lauten wie folgt:

    a) kein Plan, wie schon o.g.

    b)
    i.) wie ist die Frage gemeint? Wird da ein Binomialmodell der Aktie verlangt?
    image

    ii) Put in t=0 kostet 3,81

    iii) Optionsrendite: (8-3,81)/3,81=210% oder (0-3,81)/3,81=-100%
    => µr=0,5*2,1 + 0,5 * (-1) = 55% (stimmt das?)
  • Put und Call?! Nicht deren Ernst... Das ist BFIN-Materie!!! Die haben auch nicht mehr alle Latten am Zaun. :$
  • a) Vermutlich ist ein simples Pay-Off Diagramm gefragt à la:

    image

    Da er nur eine Aktie besitzt entspricht sein Vermögen dem Bild des Aktienkurses.
    Also Y-Achse durch Vermögen(Aktienkurs) ersetzten.

    b)

    i) Der Baum war richtig. Nur wenn er Aktie + Put besitzt so ist der Wert seiner totalen Position 72+0 bzw. 54+8 = 62 also Payoffs beider Instrumente addieren.

    ii) Nicht nachgerechnet nehme an das ist richtig.

    iii) Bei der Rendite hast du dich irgendwo verrechnet. Sollten 4,99% sein. Die Interpretation überlasse ich dir. (Tipp: mit allen anderen "Renditen" in der Aufgabe vergleichen und ne ökonomische Begründung überlegen)

  • @ARCH, danke für deinen hilfreichen Input.

    Habe mir auch noch mal Gedanken bezüglich der o.g. Aufgabe (Optionen) gemacht und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen.

    a)
    Dein Vorschlag des Payoff Diagramms macht Sinn.
    Es würde dann wie folgt aussehen:
    image

    b)
    i)
    image

    ii) Put Preis in t=0: 3,81

    iii)
    Optionsrendite: (8-3,81)/3,81=110% oder (0-3,81)/3,81=-100%
    => µr=0,5*1,1 + 0,5 * (-1) = 5%

    Bezüglich der Interpretation:
    Da Optionsrendite = risikofreier Zinssatz erbringt die Option somit keinen Vorteil. Da kann man auch Geld zu rf anlegen und hat das gleiche Ergebnis.
  • Hallo Leute ,
    irgendwelche Vorschläge fur die nr 3 ?
    http://s03i.imgup.net/dzzb05b.png
  • @yassere10,

    a) WACC: Messzahl zum Ausdruck der Gesamtkapitalkosten einer Unternehmung bestehend aus den gewichteten EK- und FK-Kosten

    b)
    i)
    Laut M&M ändern sich die Gesamtkapitalkosten einer Unternehmung bei Änderung des Leverages nicht solange einvollständiger und vollkommener Kapitalmarkt vorliegt.

    ii)
    Laut M&M steigen die EK-Kosten bei Erhöhung des Leverage.
    image

    Nun kauft das Unternehmen die hälfte der ausstehenden Aktien zurück. D.h. neue Kapitalstruktur ist 10% EK und 90% FK. Für die Rechnung.

    wacc = w * rEK + (1-w)*rFK | bei w = Gewichtung
    bei altem Leverage:
    12% = 20% * rEK + 80% * 8%
    => rEK = 28%

    neuer Leverage:
    12% = 10% * rEK + 90% * 8%
    => rEK = 48%

    iii)
    EK-Geber verlangen auch höhere Rendite, wenn der FK-Zins steigt. Somit ensteht ein stärkerer Hebeleffekt zur Erhöhung der EK-Kosten, wenn zeitgleich Leverage als auch der FK-Zins steigt.
    Die Begründung liegt darin, dass nun die EK-Geber ein höheres Risiko tragen, wenn es um ihre Dividende geht, da immer zuerst FK-Geber zuerst bedient werden.
  • http://www.raute.de/index.php?section=downloads_show&ID=3600

    hi, habe vorgestern Abend zwar von mir erstellte Notizen hochgeladen, aber von raute.de noch keine Antwort.

    Vielleicht hat jemand von euch diese Zusammenfassung OFIN 1 aus WS14 heruntergeladen, wäre echt sehr nett falls ihr mir sie schicken könntet.

    zecca.oliviero@t-online.de

  • nvm
  • Nijnia schrieb:


    @ARCH, danke für deinen hilfreichen Input.

    Habe mir auch noch mal Gedanken bezüglich der o.g. Aufgabe (Optionen) gemacht und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen.

    a)
    Dein Vorschlag des Payoff Diagramms macht Sinn.
    Es würde dann wie folgt aussehen:
    image

    b)
    i)
    image

    ii) Put Preis in t=0: 3,81

    iii)
    Optionsrendite: (8-3,81)/3,81=110% oder (0-3,81)/3,81=-100%
    => µr=0,5*1,1 + 0,5 * (-1) = 5%

    Bezüglich der Interpretation:
    Da Optionsrendite = risikofreier Zinssatz erbringt die Option somit keinen Vorteil. Da kann man auch Geld zu rf anlegen und hat das gleiche Ergebnis.



    @nijnia

    Zu der a) Er will doch die Aktie verkaufen, wieso macht er Gewinn wenn die Aktie über 60 geht? Müsste der Graph somit nicht einfach Spiegelverkehrt von deiner Version sein?

    Leider bin ich kein Fachmann für Finanzen, also kann mein Ansatz auch falsch sein.

    Edit// Hätte mir mal die Aufgabe ganz durchlesen sollen. DIe Verkausoption kommt erst im Teil B, von daher hast du natürlich recht.

    Edit//^2: Aber jetzt zum zweitem Teil. Hier dachte ich eher das der Graph anders verläuft. Wir haben eine Put-Long das heist das unser Gewinn erstmal links von den 62 ist. Wieso sollte ich eine Aktie für 62 verkaufen, wenn sie 70 Wert ist. Und den Graphen würde ich auch anders zeichnen. Leider hab ich nicht so ein schönes tool wie ihr. Also meine Idee:

    Put-Long fällt bis 62. Aktienkurs steigt durchgehen wenn ich meine Addiere hab ich eine Steigung von 0 auf der Linken Seite von 62 und eine Lineare Steigung rechts von 62

  • @Shorty2054,

    Bezüglich deiner Frage zur Auszahlung in Teil b)
    Der Anleger hat durch den Besitz einer Option und Aktie zwei Möglichkeiten an sein Geld zu kommen.
    Erstens, wenn der Aktienkurs über 62 steigt, verfällt der Wert der Put Option.
    Jedoch ist er noch im Besitz der Aktie. Die Aktie kann er zu einem Auszahlungsbetrag, welches sich aus der Differenz von 62 und dem Aktienkurs ergibt, verkaufen.

    Somit ergibt sich auch m.E. der Graph, den ich gezeichnet habe.

    Du kannst auch gerne Paint benutzen, um deine Graphik hier mal zu zeigen :)
  • Hat jemand folgende Aufgabe gelöst?
    image

    a)
    βPF = x*β1+(1-x)*β2

    b)
    da M-PF β!=1 | bei x=Gewichtung

    1= x*0.9+(1-x)*1.2
    x1=2/3
    x2=1/3

    µPF=2/3*0.12+1/3*0.15=13%

    c)
    Frage: Kann mir jemand erklären, woran wir die perfekte Korrelation zur Möglichkeit der Leerverkäufe an o.g. Daten in der Aufgabenstellung erkennen?

    0 = x*0.9 + (1-x)*1.2
    x1 = 400%
    x2 = -300% (wird leerverkauft)

    µPF bei o.g. Gewichtungen:

    µPF = 4*0.12 + (-3)*0.15 = 3%

    => 3% = rf + β*(rM-rf) [entfällt, da β=0)
    Somit ist rf = 3%

    d)
    Wir nehmen die WP Gewichte bei β=1
    Somit:
    13%=3%+1[rm-3%]
    rm=13%

    e) Nein nicht kaufen, da µr zu gering. Liegt unter der SML.
    Beweis:
    µWP=3%+2*[13%-3%]=23% (Das WP hat bei β=2 einen Erwartungswert über 20%.)
  • Nijnia schrieb:

    @Shorty2054,

    Bezüglich deiner Frage zur Auszahlung in Teil b)
    Der Anleger hat durch den Besitz einer Option und Aktie zwei Möglichkeiten an sein Geld zu kommen.
    Erstens, wenn der Aktienkurs über 62 steigt, verfällt der Wert der Put Option.
    Jedoch ist er noch im Besitz der Aktie. Die Aktie kann er zu einem Auszahlungsbetrag, welches sich aus der Differenz von 62 und dem Aktienkurs ergibt, verkaufen.

    Somit ergibt sich auch m.E. der Graph, den ich gezeichnet habe.

    Du kannst auch gerne Paint benutzen, um deine Graphik hier mal zu zeigen :)



    Okay das Ergibt Sinn, aber aber dennoch würde die Aktie dann auf der Linken Seite von K = 62 nicht trotzdem Konstant sein. Weil die Aktie eigentlich immer linear Steigt und der Put-Long ja Linear fällt bis K = 62?

    ps: Die Aufgabe oben rechne ich später Sitze gerade an einer anderen


    HIer noch was zu meinen Aufgaben
    image

    Aufgabe a und b i und ii sind klar. Bei iii) bin ich mir nicht Sicher.

    Ich würde behaupten das die EK-Geber höhere Kosten verlangen, weil das Risiko zunimmt wenn die FK_Geber ebenfalls höhere Renditen wollen. Und wir also ingesammt auch höheres WACC haben. Kann man das hier mit der Traditioniellen These begründen? Da wir nun ein leverage erreicht haben der das WACC nicht mehr minimiert (oder konstant hält) sondern erhöht?
  • MRM
    Member
    Hey,
    ne kurze Frage könnte jemand die Lösungen von der Probekl hier als Fotos hochladen? :) das wär echt super

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