Präsident getreten und beschimpft
  • Es scheint eine neue Runde im Campuskrieg anzustehen. Interessantes Völkchen, das unsere Uni da hervorgebracht hat:

    http://www.fr-online.de/campus/frankfurt-campus-asta-fordert-von-uni-praesident-entschuldigung,4491992,16112186,view,DEFAULT.html


  • irgendwie erkennt man, dass die Frankfurter Rundschau links gerichtet ist... In dem ganzen Video werden nur zwei Sätze vom PRäsidenten gesagt und dort sagt er, dass die beiden Parteien sich gegenseitig mit Respekt behandeln sollen...

    und warum sollten Hausbesetzer irgendwelche Rechte haben? Zahlen die Miete dafür, dass sie dort wohnen?
  • der sturm im wasserglas von einer minderheit die meint die mehrheit zu repräsentieren.
  • Das eigentlich Absurde ist, dass die "Studenten" den Präsi beleidigen ("Affe") und angeblich auch treten und dann für NICHTS eine Entschuldigung verlangen und die FR das auch noch mit einem sehr tendenziösen Artikel unterstützt.
  • Solche Studenten sind einfach nur peinlich. Verstehen sich als Großintellektuelle und glauben die Moral gepachtet zu haben - aber am Ende sind das nur ein paar pseudointellektuelle Möchtegern-Guevaras, die es einfach nur cool finden, "dagegen zu sein".
  • Dumme Studenten an einer dummen Uni - Gleich und Gleich gesellen sich gern'...
  • Rüdiger schrieb:

    Solche Studenten sind einfach nur peinlich. Verstehen sich als Großintellektuelle und glauben die Moral gepachtet zu haben - aber am Ende sind das nur ein paar pseudointellektuelle Möchtegern-Guevaras, die es einfach nur cool finden, "dagegen zu sein".



    So siehts aus.
  • dasübliche schrieb:

    der sturm im wasserglas von einer minderheit die meint die mehrheit zu repräsentieren.



    +1
  • http://www.asta.uni-frankfurt.de/aktuell/_node/show/5809457.html

    wird zeit, dass diesen Vögeln alle Subventionen, egal ob direkt oder indirekt, entzogen werden. Der FR Artikel ist auch nur noch schäbig, da wundert man sich über den Niedergang dieser einstmals guten Zeitung nicht mehr.
  • Das sind die selben verfranzten, stinkenden Leute, die auch vor der EZB protestieren, gegen die Politik, gegen die EZB, gegen die Finanzmärkte, gegen alles, was ihnen gerade nicht passt. Hauptsache für eine bessere Zukunft demonstrieren. Aber ich kann euch eins sagen: Ihr habt keine Zukunft, wenn ihr weiterhin wie Penner auf der Straße rumlungert, euch genauso wenig wascht und genauso kleidet.
  • Frank82Frank82
    Member, Moderator

    Das sind die selben verfranzten, stinkenden Leute, die auch vor der EZB protestieren, gegen die Politik, gegen die EZB, gegen die Finanzmärkte, gegen alles, was ihnen gerade nicht passt. Hauptsache für eine bessere Zukunft demonstrieren. Aber ich kann euch eins sagen: Ihr habt keine Zukunft, wenn ihr weiterhin wie Penner auf der Straße rumlungert, euch genauso wenig wascht und genauso kleidet.


    Ich habe gerade die lustige Vorstellung, wie es denn wirken würde, wenn alle, die vor der EZB demonstrieren anstatt der jetzigen Kleidung feine Anzüge tragen, ansonsten aber genauso in den Zelten leben würden. Wie würde es wirken, wenn der mutmaßliche Gegner plötzlich so aussieht und riecht wie der, gegen den er demonstriert?

    Gut ist doch zumindest, DASS man demonstrieren kann gegen Dinge, die einem nicht passen. Ebenso gut ist, dass unterschiedliche Lebensweisen gelebt werden können. Wenn alle Konformisten wären, wär's doch auf Dauer sehr langweilig.
  • Warum schweige ich, verschweige zu lange,
    was offensichtlich ist und in Planspielen
    geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
    wir allenfalls Fußnoten sind. ...

    ...Warum sage ich jetzt erst,
    gealtert und mit letzter Tinte:
    Die Atommacht Israel gefährdet
    den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
    Weil gesagt werden muß,
    was schon morgen zu spät sein könnte;
    auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
    Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
    das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
    durch keine der üblichen Ausreden
    zu tilgen wäre.
  • Tach Herr Grass, wird ja doch noch eine hochkarätige Runde hier. Warum nicht ihr neues Gedicht? Politisch weniger brisant, künstlerisch genauso anspruchlos?
  • Frank82Frank82
    Member, Moderator
    [quote enthält m.E. stets die unliebsame Implikation, dass die Befolgung gesellschaftlich vorgeschriebener bzw. gewollter Konventionen mangels Auseinandersetzung mit selbiger erfolgt, d.h. eine defizitäre Willensfreiheit vorliegt, da gedankenfreie Regeleinhaltung eben Bequemlichkeit verspricht und Fokussierung auf "egozentrische" Zielsetzungen erlaubt. Ergo wird auch die Schlussfolgerung nahegelegt, dass eine gedankliche Konfrontation mit den Konventionen zwingenderweise zur Opposition führen muss, dem ich mitnichten zustimmen kann.
    Gut differenziert! Ob allerdings diese unliebsame Implikation "stets" in der Bedeutung von Konformist vorliegen muss, würd ich so nicht unbedingt sagen, da dies nur im kritischen Verständnis des Begriffs der Fall ist, also wenn bspw. ein externen Druck oder empfundener Zwang zum Konformismus vorliegt. Es kann ja auch ein innerer Wunsch nach Gleichem vorliegen, welcher nicht a priori als negativ oder opportun angesehen werden muss. Dieser Gleichklang ist jedoch - ob opportunistisch motiviert oder nicht - für mich prinzipiell zu einfach und schlicht zu langweilig. Ich hatte den Eindruck, dass bei manchen Einträgen hier in diesem Thread indirekt so ein Gleichklang versucht wurde als anstrebenswert zu preisen. Daher mein Posting zur Öffnung der Argumente ;)

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