Welchen Schwerpunkt wählen?
  • Welchen Schwerpunkt wählen/hast ihr gewählt/and warum ?

    Freu mich über Antwort von Ihnen !


  • Kann Economics nur empfehlen. Meiner Meinung nach das anspruchsvollste, aber finde es dafür auch um einiges interessanter als PMAR, PACC oder Info, wo ich mir erfahrungsgemäß alles reingehauen hab, um nach der Klausur sowieso alles wieder zu vergessen. In Economics geht es nicht um auswendiglernerei sondern viel mehr um intuition. Außerdem sehr kleine Gruppen. Nie mehr als 30 Leute im Hörsaal, dadurch ist es immer schön ruhig und es herrscht eine angenehme Lernatmosphäre.
  • Kann Economics auch nur empfehlen. Ist mit Sicherheit anspruchsvoll, aber auch hier wie immer, alles im Bereich des Machbaren. Die Professoren, die PMAK und PMIK machen sind im Allgemeinen wirklich sehr gut und die vergleichsweise kleine Gruppe macht das ganze fast schon familiär und chillig. Also, wenn man wie du offenbar keine strikte Präferenz für einen Schwerpunkt hat und sich mit allem mehr oder weniger anfreunden könnte, würde ich auf jeden Fall zu Economics raten. Man hat sehr viel davon!
  • Würde dir auch Economics raten wenn du dich nicht genau weisst was du machen sollst.
    Kann eigentlich in Sachen anspruchsvoll, weniger Leute ect. nur zustimmen.
    bei Fin&Acc musst du in PACC glaub ich jede Menge gesetze wälzen und Marketing soll PWIN nerviges auswendig lernen sein, also um was tun kommst du eh nicht rum ;)
  • Kann dir nur Econ empfehlen.
    Management ist hartes Auswendiglernen und der Ruf dieses Schwerpunkts ist über die Unigrenzen hinweg, nunja, nicht sooo positiv :lol: Die Noten werden halt mehr oder minder verschenkt, wenn man einigermaßen begabt ist, auswendig zu lernen. Ich mags nicht.

    PFIN und PACC sind anspruchsvolle und - zumindest PFIN - auch sehr interessant. Viele werden abgeschreckt durch langweilige BRW oder BACC Veranstaltungen... Nunja, muss jeder selbst wissen. Frankfurt und Finance passt halt zusammen, lass dir aber gesagt sein, dass die Goethe-Uni mehr von sich hält als die freie Wirtschaft, die sich so in und um Frankfurt herum ansammelt :wink: Also sorry, Finance in Frankfurt ist nicht das Größte! Nicht schlecht, aber wie immer getan wird von wegen "einzigartig" usw... definitiv nicht.

    Zu guter Letzt meine Empfehlung: Economics. Die Arbeitsmarktsituation (allgemein gesagt) für VWLer ist wesentlich besser als für BWLer. Warum? Weil jemand mit nem Econ-Schwerpunkt und nem guten Abschluss (bis 2,5) einfach rechnen kann! Er ist damit dem Mgmtler und zum Teil dem gemeinen FINACCer deutlich überlegen :twisted:
    Die Kurse sind herrlich klein, fast Privatuni-Niveau. Die Wahl der WPMs sind auch entgegen vieler Vorurteile mehr als ausreichend bemessen und man trifft viele Nebenfächler und es herrscht eine intim-familiäre Stimmung.
    Und hier trifft es halt wirklich zu: Die Econ-Lehrstühle in Frankfurt sind wirklich Deutschlands Spitze, zusammen mit Mannheimer VWL. Das wird auch in der Wirtschaft so wahrgenommen. Der Econ-Schwerpunkt ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert und wird auch in der Wirtschaft gerne gesehen.
    KLARE EMPFEHLUNG !!
  • (...)

    Zu guter Letzt meine Empfehlung: Economics. Die Arbeitsmarktsituation (allgemein gesagt) für VWLer ist wesentlich besser als für BWLer. Warum? Weil jemand mit nem Econ-Schwerpunkt und nem guten Abschluss (bis 2,5) einfach rechnen kann! Er ist damit dem Mgmtler und zum Teil dem gemeinen FINACCer deutlich überlegen (...)
    KLARE EMPFEHLUNG !!



    Schon lange nicht mehr einen solchen Bullshit gelesen.
  • Kann dir nur Econ empfehlen.
    Management ist hartes Auswendiglernen und der Ruf dieses Schwerpunkts ist über die Unigrenzen hinweg, nunja, nicht sooo positiv :lol: Die Noten werden halt mehr oder minder verschenkt, wenn man einigermaßen begabt ist, auswendig zu lernen. Ich mags nicht.



    hast du jemals MArketing Engineering, Preismanagement oder Elctronic Commerce gehabt?
    wenn ja, dann wüsstest, du, dass deine Aussage nicht stimmmt :wink:
  • Kann dir nur Econ empfehlen.
    Management ist hartes Auswendiglernen und der Ruf dieses Schwerpunkts ist über die Unigrenzen hinweg, nunja, nicht sooo positiv :lol: Die Noten werden halt mehr oder minder verschenkt, wenn man einigermaßen begabt ist, auswendig zu lernen. Ich mags nicht.



    Ja, aber Auswendiglernen allein würde den Schwerpunkt nicht abwerten, wenn man denn Sinnvolles lernen würde. Man lernt aber nur Schwachsinn.

    PFIN und PACC sind anspruchsvolle und - zumindest PFIN - auch sehr interessant. Viele werden abgeschreckt durch langweilige BRW oder BACC Veranstaltungen... Nunja, muss jeder selbst wissen. Frankfurt und Finance passt halt zusammen, lass dir aber gesagt sein, dass die Goethe-Uni mehr von sich hält als die freie Wirtschaft, die sich so in und um Frankfurt herum ansammelt :wink: Also sorry, Finance in Frankfurt ist nicht das Größte! Nicht schlecht, aber wie immer getan wird von wegen "einzigartig" usw... definitiv nicht.



    Das stimmt, die Goethe hält mehr von sich als die Wirtschaft. Zumal sie keine Target-Uni der Investmentbanken ist und es nur sehr wenige Leute pro Jahrgang in diese Branche schaffen. Für Dinge wie Asset Management fehlen uns die Programmierkenntnisse, und für den gesamten quantitativen Finanzbereich können wir viel zu wenig Mathe.
    Aber: Finanzen und Accounting gelten gemeinhin als die "ernstzunehmenden" BWL-Disziplinen; mit einem BWL-Abschluss in diesen Gebieten hat man auch mit einem mittelmäßigen Abschluss (2.0 - 2.5) solide Chancen, wenn der Rest passt, z.B. in der Wirtschaftsprüfung.
    Fazit für den Normalstudenten: Solide, interessant und keine schlechten Berufsaussichten, aber man soll nicht erwarten, dass man mit dem Schwerpunkt zwangsläufig zu Gordon Gekko wird. Aber davon träumen die meisten mit dem Schwerpunkt halt ;)

    Zu guter Letzt meine Empfehlung: Economics. Die Arbeitsmarktsituation (allgemein gesagt) für VWLer ist wesentlich besser als für BWLer. Warum? Weil jemand mit nem Econ-Schwerpunkt und nem guten Abschluss (bis 2,5) einfach rechnen kann! Er ist damit dem Mgmtler und zum Teil dem gemeinen FINACCer deutlich überlegen :twisted:
    Die Kurse sind herrlich klein, fast Privatuni-Niveau. Die Wahl der WPMs sind auch entgegen vieler Vorurteile mehr als ausreichend bemessen und man trifft viele Nebenfächler und es herrscht eine intim-familiäre Stimmung.
    Und hier trifft es halt wirklich zu: Die Econ-Lehrstühle in Frankfurt sind wirklich Deutschlands Spitze, zusammen mit Mannheimer VWL. Das wird auch in der Wirtschaft so wahrgenommen. Der Econ-Schwerpunkt ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert und wird auch in der Wirtschaft gerne gesehen.
    KLARE EMPFEHLUNG !!



    Ok, ab hier hast du leider vollkommen Unrecht
    1. EIn Frankfurter VWLer kann nicht besser rechnen als der Finance-BWLer. Auch die Volkswirte hören nur OMAT/OSTA, und die Mathematik in den VWL-P-Modulen ist auch nicht "höher" als in den beiden O-Veranstaltungen. Wenn VWLer wegen ihrer Mathefähigkeiten eingestellt werden, dann sind das Mannheimer oder Bonner Volkswirte, oft noch mit Mathe als Nebenfach. Es gibt eine ganze Menge quantitativ ausgerichtete VWL-Studiengänge in Deutschland, aber der in Frankfurt gehört, wegen der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung, definitiv nicht dazu.
    2. Dass Frankfurter Volkswirte im Vergleich gerne eingestellt werden, liegt aber genau daran: an der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung. Gemeinhin sagt man, dass ein VWLer umso bessere Chancen hat, je mehr BWL-Kenntnisse er hat. Hier muss man aber dazu sagen, dass sich dieser Vergleich auf Studiengänge wie Politische Ökonomik in Heidelberg bezieht, die weder quantitativer sind, noch in irgendeiner Form Wissen vermitteln, dass man in der Privatwirtschaft, abgesehen von einigen Nischenstellen, brauchen könnte. Mit den wirklich quantitativ ausgebildeten Volkswirten kann der Frankfurer Economics-Absolvent nicht konkurrieren. Wenn man aber nun ohnehin einen betriebswirtschaftlichen Beruf anstreben muss, kann man auch gleich einen BWL-Schwerpunkt nehmen.

    Aber nochmal zur Betonung: Das gilt alles nur für den Durchschnittsstudenten. Der 1.0 FinAccler kann durchaus vom Investmentbanking träumen (wird trotzdem schwer, aber möglich), dem 1.0 Econler stehen ebenfalls alle Türen offen. Nur werden sich dem "normalen" WiWi-Absolventen mit Econschwerpunkt nicht mehr Türen öffnen als dem mit FinAcc-Schwerpunkt - eher weniger, weil der FinAccler während des Studiums noch relevante Hard Skills vermittelt bekam, während der Volkswirt nur Elfenbeinturm-Modelle gerechnet hat, die so eigentlich niemandem direkt nützen.
  • (...)

    Zu guter Letzt meine Empfehlung: Economics. Die Arbeitsmarktsituation (allgemein gesagt) für VWLer ist wesentlich besser als für BWLer. Warum? Weil jemand mit nem Econ-Schwerpunkt und nem guten Abschluss (bis 2,5) einfach rechnen kann! Er ist damit dem Mgmtler und zum Teil dem gemeinen FINACCer deutlich überlegen (...)
    KLARE EMPFEHLUNG !!



    Schon lange nicht mehr einen solchen Bullshit gelesen.

    Sag halt wenigstens warum und drück dich normal aus. So ein Kindergarten :?
    Sonst sehr schöner Thread, vielen Dank für eure Meinungen. Mich wundert, warum bei sovielen Economics Empfehlungen, sich trotzdem nur 10% dafür entscheiden.
  • Sorry Finacc, dein letzter Absatz ist nicht zutreffend.
    Die vorurteilsbehafteten Elfenbeinmodelle werden im Econ nicht gerechnet und selbst wenn es so wäre, wäre es ein Leichtes, sie auf die Praxis zu übertragen. Während die Mehrheit unserer Finaccer vom IB träumt (wie von dir richtig behauptet) und es niemals erreichen wird, träumen meine Kommilitonen aus Econ nicht, sondern rechnen und kalkulieren auf Basis wissenschaftlich erhobener Kerndaten. Mich wundert also nicht, dass die aus Econ. sehr gute Jobangebote bekommen (die Sehr guten aus Finacc natürlich auch).

    Ohne Management jetzt völlig kaputtzumachen: Sorry, ich kann eure P-Kurse nicht ernst nehmen. Das ist wirklich ein Witz. Wie soll ich es beschreiben? Wissen = 0, Auswendiglernen maximieren. Sonst wurde dazu alles gesagt.
  • Vielleicht kann ich hier mal die Frage in die Runde werfen, da bin ich anscheinend richtig - bei mir hat sich während des Bachelor-Studiums der Eindruck etabliert, dass man im Economics-Schwerpunkt religionsartig die angloamerikanischen Modelle anbetet und sich kritikfrei mit Variationen dessen beschäftigt. Nun gut, Scheinkritik dürfte gelegentlich ausgeübt werden, aber lediglich mit der Schlussfolgerung, hier und da gäbe es noch minimale Imperfektionen, die lediglich aus der Unfähigkeit heraus, den gottgleichen Marktmechanismus mathematisch wiederzugeben, resultieren. Übrigens, empirische Datensammlung und -auswertung ist für mich keine Verbesserung, wenn lediglich nach Datensätzen gesucht wird, die die eigenen Überzeugungen punktuell bestätigen, während die anderslautenden ignoriert oder mit der Rechtfertigung, die Politik hätte das perfekte Marktergebnis durch Eingriffe verzerrt u.ä. beiseite gewischt werden.

    Was ist eure Replik hierzu? Kennt ihr Alternativen zum Mainstream oder weist jedes Paper, das ihr gelesen habt, anglophone Namen auf?

    PS. Tut mir Leid, falls sich meine Ausdrucksweise etwas abwertend anhört, aber sollte die Lehre zumindest approximativ meiner Darstellung entsprechen, hätte ich nicht wirklich viel übrig für den Schwerpunkt.
  • PPS. Bin alles andere als ein Marx&Co.-Fan, falls es sich auf den ersten Blick so anhören sollte.
  • Vielleicht kann ich hier mal die Frage in die Runde werfen, da bin ich anscheinend richtig - bei mir hat sich während des Bachelor-Studiums der Eindruck etabliert, dass man im Economics-Schwerpunkt religionsartig die angloamerikanischen Modelle anbetet und sich kritikfrei mit Variationen dessen beschäftigt. Nun gut, Scheinkritik dürfte gelegentlich ausgeübt werden, aber lediglich mit der Schlussfolgerung, hier und da gäbe es noch minimale Imperfektionen, die lediglich aus der Unfähigkeit heraus, den gottgleichen Marktmechanismus mathematisch wiederzugeben, resultieren. Übrigens, empirische Datensammlung und -auswertung ist für mich keine Verbesserung, wenn lediglich nach Datensätzen gesucht wird, die die eigenen Überzeugungen punktuell bestätigen, während die anderslautenden ignoriert oder mit der Rechtfertigung, die Politik hätte das perfekte Marktergebnis durch Eingriffe verzerrt u.ä. beiseite gewischt werden.

    Was ist eure Replik hierzu? Kennt ihr Alternativen zum Mainstream oder weist jedes Paper, das ihr gelesen habt, anglophone Namen auf?

    PS. Tut mir Leid, falls sich meine Ausdrucksweise etwas abwertend anhört, aber sollte die Lehre zumindest approximativ meiner Darstellung entsprechen, hätte ich nicht wirklich viel übrig für den Schwerpunkt.



    Bist Du überhaupt in der Lage dazu, dies zu beurteilen?
  • wenn man kritik hören will ---> International Trade and Development im SS12 bei Richard A. Werner belegen.
  • wenn man kritik hören will ---> International Trade and Development im SS12 bei Richard A. Werner belegen.



    ist zu empfehlen!
  • Der Hinweis auf den guten Werner ist durchaus passend - habe seine Vorlesungen nämlich auch besucht und dadurch eine ganz neue, historisch untermauerte Perspektive bekommen, die ich in Bezug auf Deutschland durch Selbstrecherche nochmal vertieft habe (da sich Werner vorwiegend auf Japan konzentriert).

    Da werden Zusammenhänge um einiges klarer, und die Unterlegenheit des relativ neuen Phänomens der Marktgläubigkeit wird nicht zuletzt aktuell durch Chinas phänomenalen Erfolg belegt.

    Nun jedoch zurück zu meiner Frage - wie ist die Stimmung diesbezüglich unter Economics-Studenten? Die Selbstregulation des Marktes unter Vernachlässigung menschlicher Fehleranfälligkeit anhand simplifizierter mathematischer Modelle (da können sie auf den ersten Blick noch so mathematisch komplex sein) is king? Oder doch auch ein Blick auf die Historie und die Relativierung des angloamerikanischen Dogmas?

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