Uni Frankfurt oder FH Frankfurt?
  • Uni Frankfurt oder FH Frankfurt?



    Bin momentan bei beiden Hochschulen (Uni Frankfurt und FH Frankfurt) eingeschrieben und muss mich bis spätestens Ende März 2010 entscheiden, ob ich mein Studium auf der Goethe Uni oder FH Frankfurt aufnehmen werde.

    Da sich in diesem Forum auch viele Studis befinden, die sich bereits im fortgeschrittenen Semester befinden, wollte ich Euch fragen, welche der beiden Hochschulen ihr mir eher empfehlen könnt?

    Ganz kurz zu meiner Person: ich habe bereist einen Uni-Abschluss (Powi), also wäre das Zweitstudium für mich lediglich eine „Zusatzqualifikation“, wo ich wirtschaftswissenschaftliche/betriebswirtschaftliche Kenntnisse hinzugewinnen möchte.

    War auch beim „Go Wiwi“- Tag. Es sprach vieles für die Uni Frankfurt; vor allem das unglaublich große Angebot und die Internationalität; andererseits habe ich Bedenken bzgl. Mathe (trotz mir noch bevorstehenden Vor-Kurs…auch an der FH ist zwar Mathe, aber wesentlich dosierter). Ist Mathe auf der Uni ein Instrument oder wird Sie bei den Wiwis zum Selbstzweck erhoben?
    Wie „groß“ ist generell der Arbeitsaufwand für eine gute bis befriedigende Klausurnote? (Frage nur, weil ich neben dem Studium noch 12 Stunden die Woche arbeiten muss)

    Rückblickend, seid ihr zufrieden mit Eurer Wahl auf die Uni gegangen zu sein oder gibt es auch Stimmen, die eher rückblickend eine FH bevorzugt hätten?

    Wäre wirklich sehr nett, wenn mir einige gute Seelen unterstützend mit ein paar Ratschlägen zur Seite stehen könnten.

    VIELEN DANK! WÜRDE MIR SEHR WEITERHELFEN!

    Viele Grüße

    Ralf


  • Hallo Ralf,

    da bist du ja im richtigen Forum gelandet. Bevor hier wieder diese lästige Elite-Diskussion losgeht, enige Kommentare von mir...

    welche der beiden Hochschulen ihr mir eher empfehlen könnt?


    Das kommt darauf an, ob man einen Uni-Abschluss oder einen FH-Abschluss machen will :) Wenn man die nötigen Kapazitäten hat an der Uni zu studieren und einen interessanten Studiengang findet, wäre das natürlich meine Empfehlung.

    Ist Mathe auf der Uni ein Instrument oder wird Sie bei den Wiwis zum Selbstzweck erhoben?



    Am Anfang kommt es einem vor, als wäre es Selbstzweck - insbesondere Statistik. In den höheren Semestern merkt man dann aber schnell, dass es Grundhandwerkszeug ist (und beißt sich in den Hintern, weil man sich das ganze Wissen schon wieder weggesoffen hat). Also meine Empfehlung hier: darauf vertrauen, dass der Lehrplan Sinn macht und sich möglichst gut durchbeißen.


    Wie „groß“ ist generell der Arbeitsaufwand für eine gute bis befriedigende Klausurnote? (Frage nur, weil ich neben dem Studium noch 12 Stunden die Woche arbeiten muss)



    12 Stunden nebenbei arbeiten ist machbar. Wie hoch der Arbeitsaufwand letztendlich ist, hängt auch ein Bisschen vom gewählten Schwerpunkt und den später belegten Wahlmodulen ab. Trotzdem solltest du nicht davon ausgehen, neben Arbeit und Uni noch groß Freizeit zu haben - immer vorausgesetzt, du möchtest so im Bereich der 2,0 landen.

    Rückblickend, seid ihr zufrieden mit Eurer Wahl auf die Uni gegangen zu sein oder gibt es auch Stimmen, die eher rückblickend eine FH bevorzugt hätten?


    Ich bin definitiv zufrieden mit meiner Wahl - gerade bin ich mit dem Bachelor fertig geworden. Rückblickend (also wenn man schon alles hinter sich hat) wird es sicherlich wenige geben, die eine FH bevorzugt hätten, auch wenn gerade immer in Klausurenphasen das Geschrei groß ist.

    Wäre wirklich sehr nett, wenn mir einige gute Seelen unterstützend mit ein paar Ratschlägen zur Seite stehen könnten.


    Stell dich darauf ein, dass die Meinungen hier SEHR auseinandergehen...
  • ich kann nur uni raten, fh frankfurt höchstens wenn du gar kein bock hast was zu lernen...
  • hey,

    bin im 5. semester und ich sage nur: es ist auf jeeeden fall machbar mit lernen...
    hier in raute findest du gerade zu den einführungsveranstaltungen sehr viele alte klausuren und zusammenfassungen..
    außerdem kennst du bestimmt vieles von powi...

    deswegen: machbar isseees...uni kommt auch etwas besser an glaube ich...

    aber dann wiederum für master: in einer fh kannst du die besseren noten ergattern, weil es einfacher ist auf jeden fall...
    und man wird mit fh und uni ins master genommen..das ist halt echt scheisse...da nehmen viele denn einfacheren weg und kommen somit schneller ans master...wenn du nach bachelor arbeiten willst, dann ist glaube ich wieder uni besser...
    ach kommt halt immer drauf an, beides hat vor-und nachteile und wenn du auch viel lernst, kannst du eigentlich auch in goethe ordentliche noten schreiben...

    alsooo entscheide für dich ;) viel glück dabei ;)
    ich bereue es nicht auf der goethe zu sein ;)
  • Vielen Dank für die ausführlichen Antworten.

    Sofern ich mich dann doch für die UNI entscheide, verbeliben mir aber doch noch einige Fragen.:D

    Ich wollte dieses erste Semester SS 2010 nicht mit Mathe anfangen, sondern mit Statistik. Ist das empfehlenswert?

    d.h. Finanzen I und Mathe will ich erst im WS 2010/11 anpacken.

    Für das erste Semester habe ich mir folgendes vorgenommen:

    1.) Statistik
    2.) Betriebliches Rechnungswesen
    3.) Marketing I
    4.) Recht für Wirtschaftswissenschaftler.
    5.) evtl. Einführung in die VWL

    Mathe und Finanzen und Wi-Info erst im WS...so kann ich die Sommerferien dafür nutzen Mathe zu üben. (Abi liegt nämlich einen Moment bei mir zurück , wie ihr Euch vielleicht vorstellen könnt mit einem ersten Uniabschluß)

    Ich denke, daß man für die oben genannten Fächer nicht allzu vile Mathe benötigt. d.h. keine Integrale und Differentiale, Polynome, Simplex-Verfahren und Matrizen etc. , oder liege ich da total falsch?

    Aussderdem liest im kommenden Semester Prof. Entorf Statisk, Prof Klapper Marketing und Prof. Schmidt Finanzen und Prof. Schlag Mathe.

    Auf was muß/müsste man sich bei diesen Profs gefasst machen? Iregdnwelce Erfahrungswerte? Knallhart oder fair - mit entsprechende Arbeitsaufwand?

    Vielen Dank für Eure Ratschläge!

    Gruß Ralf
  • ich kann nur uni raten, fh frankfurt höchstens wenn du gar kein bock hast was zu lernen...



    Wieso? Hast du das von Leuten gehört? Ist die FH Frankfurt wirklich so mies?
  • Also ich würd Mathe vor Statistik machen. Statistik ist meiner Meinung nach ein Tick härter als Mathe.
  • Mein Tip ist, Mathe auf jeden Fall als Erstes zu machen (vor VWL und vielleicht auch vor Marketing) und es Ernst zu nehmen. Mathe ist Grundhandwerkszeug, dass du überall brauchst.
    Ich für meinen Teil hätte mir die Hälfte des Arbeitsaufwands meines Studiums sparen können, wenn ich Mathe gleich von Anfang an richtig gelernt hätte und nicht bei jedem Fach wieder neu überlegt hätte, wie dieser blöde Lagrange nochmal funktioniert und was jene dämliche Gleichung jetzt zu bedeuten hat.
    Nach meiner Erfahrung sind die meisten Fächer ziemlich machbar, wenn man die Mathe erst mal verstanden hat.

    Für Statistik gilt im Prinzip das Gleiche, aber das braucht man eher erst später.

    Viel Erfolg!
  • statistik ist auch nicht so schwer, weil du das skript mitbenutzen darfst und auch noch reinschreiben darfst!
    im skript sind ALLE formeln und viele ERKLÄRUNGEN und die, die deiner meinung nach fehlen, kannst du sozusagen reinschreiben...

    also alles machbar ;)
  • Mein Tip ist, Mathe auf jeden Fall als Erstes zu machen (vor VWL und vielleicht auch vor Marketing) und es Ernst zu nehmen. Mathe ist Grundhandwerkszeug, dass du überall brauchst.
    Ich für meinen Teil hätte mir die Hälfte des Arbeitsaufwands meines Studiums sparen können, wenn ich Mathe gleich von Anfang an richtig gelernt hätte und nicht bei jedem Fach wieder neu überlegt hätte, wie dieser blöde Lagrange nochmal funktioniert und was jene dämliche Gleichung jetzt zu bedeuten hat.
    Nach meiner Erfahrung sind die meisten Fächer ziemlich machbar, wenn man die Mathe erst mal verstanden hat.

    Für Statistik gilt im Prinzip das Gleiche, aber das braucht man eher erst später.

    Viel Erfolg!




    Danke für den Tip, aber wie mathelastig ist denn überhaupt so ein Fach wie Marketing I bei Herrn Klapper ? - Leider habe ich kein Skript von Herrn Klapper gefunden, um mir einen Einblick zu verschaffen.

    Betriebliches Rechnungswesen ist laut Skript nicht sehr mathelastig.

    Wirtschaft für Wiwis wohl auch nicht.

    Ich wollte Statistik vorziehen, weil ich bereits zwei Scheine Statistik im Erststudium machen musste (ging auch um deskriptive und induktive Statistik)...zudem scheint Statistik der größte Arbeitsaufwand zu sein. 8 Semesterwochenstunden (ohne wöchentliche Vor- und Nachbereitung) ist nicht gerade wenig, Mathe hat nur sechs.
  • statistik ist auch nicht so schwer, weil du das skript mitbenutzen darfst und auch noch reinschreiben darfst!
    im skript sind ALLE formeln und viele ERKLÄRUNGEN und die, die deiner meinung nach fehlen, kannst du sozusagen reinschreiben...

    also alles machbar ;)



    Ist ja schräg, durfte ich in meinem Erststudium auch; der Knackpunkt dabei war nur, daß die beiden Klausuren je aus 20 (!) Seiten (teils davon Multiple Choice Fragen) bestanden; also unmöglich in 120 min zu schaffen waren.

    Wieviel Mathe (vor allem Algebra und Analisis brauche ich für Statistik) bei Prof. Entorf? Kennt jmd den Prof? Oder Prof. Schlag in Mathe?
  • finanzen auf gar keinen fall beim schmidt machen, warte bis schlag drankommt oder so...schmidt ist die hölle total unfaire klausuren
  • Wirtschaft für Wiwis wohl auch nicht.



    sehr gut!!! :lol: :lol: :lol:
  • Wirtschaft für Wiwis wohl auch nicht.



    sehr gut!!!


    LOL:D :D

    Natürlich meinte ich Recht für Wiwis!



    Ich habe hier eine Klausur Makroökonomie von der FH Frankfurt im Netz gefunden, vielleicht kann einer mal kurz einen Blick darauf werfen ...ist das ungefähr mit den Klausuren (Makro I) an der Uni vergleichbar?

    http://vwl.faik.net/downloads/skripte_klausuren/makrooekonomik/makrooekonomik-klausur_15_2008-02-15.pdf
  • entorf und weba sind ziemlich hart in stat. mathe beim schlag kann ich nich einschätzen, hab bei ihm fin1 geschrieben. die klausur war hart aber fair. gegen schlag kann man eigentlich nichts sagen. mar1 bei klapper ist eigentlich recht easy mathemäßig.
  • Bein allem nötigen Respekt für die FH, aber das ist eine Zusammenfassung der ersten 3-4 Wochen aus Mikro und Makro.
    Bei uns ging das weit, zum Teil sehr weit darüber hinaus, z.B. zur Nachfrage, in der Uni:
    Y=C+I+G; C=C(0)+C(Y)*(1-t)*Y-C(t)*r usw. In den Übungen war G also die staatliche Nachfrage immer exogen, also G=1 in der Klausur, beim Binder natürlich nicht :twisted:
    Außerdem noch viel mehr zu Central bank, Zinsen, Zinspolitik usw.
    Also entspricht meiner Meinung nach wie gesagt den ersten Wochen, aber auch Mikro, z.B. die Äpfel Nachfrage, so was hatten wir mal am Anfang beim Blonski mit Eis und Bier glaube ich.

    Ich hoffe ich konnte helfen.

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